Kirjailija
Raymund Windolf
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 21 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2019–2024, suosituimpiin kuuluu Dinosaurierspuren in Franken. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
21 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 2019–2024.
1855 kam auf dem Berg Harrl bei B ckeburg das kopflose Skelett eines kleinen Dinosauriers aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren zum Vorschein. Der Fund wurde von Hermann von Meyer (1801-1869), dem bedeutendsten deutschen Wirbeltierpal ontologen des 19. Jahrhunderts, untersucht, 1857 wissenschaftlich beschrieben und Stenopelix ("Enges Becken") genannt. ber die schwierige Identifizierung dieses nur zwei Meter langen Pflanzenfressers berichtet das Buch "Stenopelix". Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Beide haben 1993 das Werk "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der mit einer Kurzbiographe von Hermann von Meyer erg nzte Text dieses Buches.
1982 soll erstmals in Deutschland der Rest eines Dinosauriers aus der Mitteljurazeit entdeckt worden sein. Der ungef hr 165 Millionen Jahre alte Fund gl ckte angeblich im Steinbruch St rmer im Wiehengebirge im nordrhein-westf lischen Kreis Minden-L bbecke. Im Fr hjahr 1986 identifizierte ein deutscher Pal ontologe das vermeintlich seltene Fossil als Stachel eines Plattendinosauriers. 1996 war in einer von vier deutschen Autoren ver ffentlichten Publikation von einem Stegosaurier hnlich wie Lexovisaurus die Rede. Doch 2010 entlarvte der schottische Pal ontologe Jeff Liston diesen Sensationsfund als Rest eines riesigen Fisches namens Leedsichthys. Die abenteuerliche Geschichte der Entdeckung und Identifizierung jenes aufsehenerregenden Fundes wird in dem Buch "Lexovisaurus: Kein Stegosaurier im Wiehengebirge" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953-2010) erz hlt.
Um die zuf llige Entdeckung, intensive Erforschung und dankenswerte Erhaltung der bedeutendsten Dinosaurierf hrten in Deutschland geht es in dem Buch "M nchehagen: Riesendinosaurier am Strand". Dieser sensationelle Fund in einem nieders chsischen Steinbruch bei Bad Rehburg gl ckte 1979 dem Geologen Franz-J rgen Harms. Als er dort auf der Erdoberfl che merkw rdige Hohlformen bemerkte, identifizierte er sie rasch als Fu abdr cke elefantenf iger "Dinos". Diese imposanten Fu stapfen stammen aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren. Es ist ein Gl cksfall f r die Wissenschaft und die an Erdgeschichte interessierte ffentlichkeit, dass man heute noch die Trittsiegel von bis zu 30 Meter langen Giganten im "Dinosaurier-Park M nchehagen" bewundern kann, der ab 1982 um das Naturdenkmal "Saurierf hrten M nchehagen" entstand. Verfasser des Buches sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht, aus dem der aktualisierte Text ber die Dinosaurierspuren von M nchehagen stammt.
Um Dinosaurierspuren in Franken geht es in dem gleichnamigen Buch des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953-2010). Ihre Entdeckung gelang in Mittel-, Ober- und Unterfranken. Fast immer handelt es sich um dreizehige Trittsiegel von Raubdinosauriern aus der Obertriaszeit vor mehr als 220 Millionen Jahren. Die kleinsten dieser Echsen hinterlie en Fu abdr cke von kaum 5 Zentimeter L nge, die gr ten von knapp ber 20 Zentimeter. Ihre Erzeuger waren von der Kopf- bis zur Schwanzspitze sch tzungsweise etwa 50 Zentimeter bis 4 Meter lang.
Im "Urwelt-Museum Hauff" in Holzmaden (Baden-W rttemberg) war zeitweise in einer Vitrine ein Fossil zu sehen, bei dem es sich um den Oberarm eines im Meer lebenden Plesiosauriers handeln sollte. Doch der Stuttgarter Wirbeltierpal ontologe Rupert Wild identifizierte in den 1970er Jahren diesen Fund aus einem Schieferbruch in Ohmden als Teil des rechten Hinterbeines eines auf dem Land lebenden Dinosauriers. 1978 gab er diesem Fossil den wissenschaftlichen Namen Ohmdenosaurus. Diese Geschichte wird in dem Buch "Ohmdenosaurus: Die Echse aus Ohmden" erz hlt. Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht, aus dem teilweise der Text ber Ohmdenosaurus stammt. Hinzu gekommen sind Kapitel ber den Stuttgarter Pal ontologen Dr. Rupert Wild und den Kulmbacher Kunstmaler Max Wild (1911-2000).
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang galt Barkhausen an der Hunte (seit 1972 ein Ortsteil der nieders chsischen Gemeinde Bad Essen) als der bedeutendste Fundort von Dinosaurierf hrten in Deutschland. Dort hatte 1921 ein Geologe in einem stillgelegten Steinbruch fossile Fu abdr cke von Dinosauriern aus der Oberjurazeit vor mehr als 150 Millionen Jahren entdeckt. ber die Erforschung dieser pr historischen Zeugnisse informiert das Buch "Barkhausen: Dinosaurierspuren an der Wand". Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Werk "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht, aus dem der aktualisierte Text dieses Buches stammt. Aus Barkhausen sind rundliche Fu abdr cke von Elefantenfu dinosauriern und dreizehige von Raubtierfu dinosauriern berliefert. Ab 1979 gl ckten in einem Steinbruch bei M nchehagen (heute ein Stadtteil von Rehburg-Loccum in Niedersachsen) noch eindrucksvollere Dinosaurierf hrten.
1993 faszinierte der Abenteuerfilm "Jurassic Park" von Steven Spielberg massenhaft Kinobesucher/innen in aller Welt. Damals erschien auch das Buch "Dinosaurier in Deutschland" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953-2010). Aus diesem Werk stammt der berarbeitete Text "Nehden: Die Karstgruft der Leguanz hner", der im vorliegenden Buch erneut ver ffentlicht wird. Darin geht es um Ausgrabungen im nordrhein-westf lischen Steinbruch von Nehden bei Brilon, bei denen man zwischen 1979 und 1982 fossile Knochen von etwa 15 bis 20 pflanzenfressenden Dinosauriern der Gattung Iguanodon ("Leguanzahn") geborgen hat. Neben Trossingen in Baden-W rttemberg ist Nehden vermutlich das zweite gro e Dinosaurierleichenfeld in Deutschland. Etwas Besonderes ist der erstmalige Fund von maximal 2,50 Meter langen Jungtieren der Gattung Iguanodon, die erwachsen bis zu 10 Meter L nge erreichte.
Ein bis zu 1,50 Meter hoher, maximal 5 Meter langer und sch tzungsweise bis zu 125 Kilogramm schwerer Raubdinosaurier steht im Mittelpunkt des Buches "Liliensternus". Fossile Reste von diesem Tier wurden in Baden-W rttemberg, Sachsen-Anhalt und in Th ringen gefunden. Anfangs bezeichnete man diese Gattung als Halticosaurus ("Springende Echse"). Sp ter erhielt sie zu Ehren des verdienstvollen Arztes und Amateur-Pal ontologen Dr. Hugo R hle von Lilienstern (1882-1946) aus Bedburg den Namen Liliensternus. Verfasser des Taschenbuches "Liliensternus" sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text ber Liliensternus, von dem Funde vom Stromberg bei Pfaffenhofen in Baden-W rttemberg, aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt und vom Gro en Gleichberg bei R mhild in Th ringen vorliegen.
Im Sommer 1963 kam in einer Tongrube nahe der Ostseestadt Greifswald eine Steinknolle zum Vorschein, die fossile Knochen enthielt. Ab Fr hjahr 1988 untersuchte der Pal ontologe Hartmut Haubold aus Halle/Saale diesen Fund und beschrieb ihn 1990 als eine bis dahin unbekannte Dinosaurierart. Haubold bezeichnete den ersten Dinosaurierfund in Mecklenburg-Vorpommern als Emausaurus ernsti. Der Gattungsname Emausaurus besteht aus den Anfangsbuchstauben der Ernst-Moritz-Arndt-Universit t in Greifswald. Mit dem Artnamen ernsti wird der Entdecker Werner Ernst geehrt. Zu dem Fund von 1963 geh ren ein 14 Zentimeter langer Sch del, Rippen, Wirbelknochen, Hand- und Fu knochen sowie Hautpanzerplatten. Der sch tzungsweise 1 bis 2 Meter lange Emausaurus lebte in der Unterjurazeit vor etwa 180 Millionen Jahren, war ein Pflanzenfresser und durch Panzerplatten vor Raubdinosauriern gesch tzt. Was man bisher ber ihn wei , wird in dem Buch "Emausaurus" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953-2010) geschildert.
Noch manches R tsel gibt der erste in Deutschland entdeckte Dinosaurier auf. Man kennt zwar das Fundjahr 1834 und den Namen des Entdeckers Dr. Johann Friedrich Philipp Engelhardt, aber nicht den genauen Fundort unweit von N rnberg. Was man ber den ersten deutschen Dinosaurierfund wei , schildert das Buch "Plateosaurus: Der Deutsche Lindwurm". Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text ber den 1837 von dem Frankfurter Pal ontologen Hermann von Meyer als Plateosaurus engelhardti bezeichneten Dinosaurier. Von keiner anderen Dinosaurierart sind in Deutschland mehr fossile Reste geborgen worden. Die Fundorte liegen in Bayern, Baden-W rttemberg (vor allem Trossingen), Niedersachsen, Sachsen-Anhalt (Halberstadt) und Th ringen. Scherzhaft wird Plateosaurus als "Deutscher Lindwurm", "Schw bischer Lindwurm" oder "Fr nkischer Lindwurm" bezeichnet. Fossile Reste des bis zu zehn Meter langen und maximal vier Tonnen schweren Dinosauriers aus der Triaszeit vor etwa 217 bis 201 Millionen Jahren sind in etlichen Museen zu bewundern.
Compsognathus: Der Zwergdinosaurier aus Bayern
Ernst Probst; Raymund Windolf
tredition GmbH
2024
sidottu
In der Jurazeit vor rund 150 Millionen Jahren erfasste eine riesige Flutwelle an einem Strand in Bayern einen kleinen Raubdinosaurier, riss ihn mit sich und sp lte ihn in das bersalzene Wasser der Lagune. Das nur h hnergro e Reptil, das zuvor hungrig eine Eidechse gejagt und verschlungen hatte, geriet ins tiefere Wasser und ertrank. So beginnt das Buch "Compsognathus" ber einen Zeitgenossen von Urv geln der Gattung Archaeopteryx sowie Flugsauriern in Spatzengr e und Adlerformat. Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text ber den im Sommer 1859 von dem Gerichtsarzt Joseph Oberndorfer in einem Steinbruch in Kelheim oder Jachenhausen bei Riedenburg entdeckten Dinosaurier. Diesem Fossil gab der M nchner Zoologe Andreas Wagner 1859 den Artnamen Compsognathus longipes ("Langbeiniger Zartkiefer"). Weltweit kennt man bisher erst zwei Skelette jenes Zwergdinosauriers, einen aus Bayern und einen aus S dfrankreich.
Procompsognathus: Zwei Köpfe und eine geheimnisvolle Hand
Ernst Probst; Raymund Windolf
tredition GmbH
2024
sidottu
Vorwort Ein Sensationsfund gl ckte im Fr hjahr 1909 in einem Steinbruch am Nordhang des Strombergs bei Pfaffenhofen in W rttemberg. Auf drei Gesteinsbl cken prangten zwei K pfe, eine Hand und andere Skelettreste von Tieren aus der Obertriaszeit vor mehr als 215 Millionen Jahren. 1913 schrieb der Stuttgarter Pal ontologe Eberhard Fraas diese Knochen einem sch tzungsweise 75 Zentimeter langen Raubdinosaurier zu, den er Procompsognathus triassicus nannte. Zu deutsch hei t dies "Der aus der Triaszeit stammende Vorl ufer von Compsognathus". Der ungef hr 70 Zentimeter lange Zwergdinosaurier Compsognathus lebte in der Oberjurazeit vor rund 150 Millionen Jahren. Doch Fraas irrte sich: 1992 wiesen die Pal ontologen Paul C. Sereno (Chicago) und Rupert Wild (Stuttgart) nach, dass Procompsognathus, wie man ihn bis dahin ansah, ein Fabelwesen ist, das aus Teilen mehrerer Tiere zusammengesetzt wurde. Die Sch del und die Vorderarme stammen von einem Laufkrokodil und nur der Bereich des hinteren K rpers von einem Dinosaurier. Geschildert wird diese kuriose Geschichte in dem Buch "Procompsognathus" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953- 2010).
Dinosaurierspuren in Niedersachsen
Raymund Windolf; Ernst Probst
Independently Published
2019
pokkari
Im "Urwelt-Museum Hauff" in Holzmaden (Baden-W rttemberg) war zeitweise in einer Vitrine ein Fossil zu sehen, bei dem es sich um den Oberarm eines im Meer lebenden Plesiosauriers handeln sollte. Doch der Stuttgarter Wirbeltierpal ontologe Rupert Wild identifizierte in den 1970er Jahren diesen Fund aus einem Schieferbruch in Ohmden als Teil des rechten Hinterbeines eines auf dem Land lebenden Dinosauriers. 1978 gab er diesem Fossil den wissenschaftlichen Namen Ohmdenosaurus. Diese Geschichte wird in dem Taschenbuch "Ohmdenosaurus: Die Echse aus Ohmden" erz hlt. Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht, aus dem teilweise der Text ber Ohmdenosaurus stammt. Hinzu gekommen sind Kapitel ber den Stuttgarter Pal ontologen Dr. Rupert Wild und den Kulmbacher Kunstmaler Max Wild (1911-2000).
1855 kam auf dem Berg Harrl bei B ckeburg das kopflose Skelett eines kleinen Dinosauriers aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren zum Vorschein. Der Fund wurde von Hermann von Meyer (1801-1869), dem bedeutendsten deutschen Wirbeltierpal ontologen des 19. Jahrhunderts, untersucht, 1857 wissenschaftlich beschrieben und Stenopelix ("Enges Becken") genannt. ber die schwierige Identifizierung dieses nur zwei Meter langen Pflanzenfressers berichtet das Taschenbuch "Stenopelix". Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Beide haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der mit einer Kurzbiographie von Hermann von Meyer erg nzte Text dieses Taschenbuches.
Um die zuf llige Entdeckung, intensive Erforschung und dankenswerte Erhaltung der bedeutendsten Dinosaurierf hrten in Deutschland geht es in dem Taschenbuch "M nchehagen: Riesendinosaurier am Strand". Dieser sensationelle Fund in einem nieders chsischen Steinbruch bei Bad Rehburg gl ckte 1979 dem Geologen Franz-J rgen Harms. Als er dort auf der Erdoberfl che merkw rdige Hohlformen bemerkte, identifizierte er sie rasch als Fu abdr cke elefantenf iger "Dinos". Diese imposanten Fu stapfen stammen aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren. Es ist ein Gl cksfall f r die Wissenschaft und die an Erdgeschichte interessierte ffentlichkeit, dass man heute noch die Trittsiegel von bis zu 30 Meter langen Giganten im "Dinosaurier-Park M nchehagen" bewundern kann, der ab 1982 um das Naturdenkmal "Saurierf hrten M nchehagen" entstand. Verfasser des Taschenbuches sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht, aus dem der aktualisierte Text ber die Dinosaurierspuren von M nchehagen stammt.
1993 faszinierte der Abenteuerfilm "Jurassic Park" von Steven Spielberg massenhaft Kinobesucher/innen in aller Welt. Damals erschien auch das Buch "Dinosaurier in Deutschland" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953-2010). Aus diesem Werk stammt der berarbeitete Text "Nehden: Die Karstgruft der Leguanz hner", der im vorliegenden Taschenbuch erneut ver ffentlicht wird. Darin geht es um Ausgrabungen im nordrhein-westf lischen Steinbruch von Nehden bei Brilon, bei denen man zwischen 1979 und 1982 fossile Knochen von etwa 15 bis 20 pflanzenfressenden Dinosauriern der Gattung Iguanodon ("Leguanzahn") geborgen hat. Neben Trossingen in Baden-W rttemberg ist Nehden vermutlich das zweite gro e Dinosaurierleichenfeld in Deutschland. Etwas Besonderes ist der erstmalige Fund von maximal 2,50 Meter langen Jungtieren der Gattung Iguanodon, die erwachsen bis zu 10 Meter L nge erreichte.
Ein Sensationsfund gl ckte im Fr hjahr 1909 in einem Steinbruch am Nordhang des Strombergs bei Pfaffenhofen in W rttemberg. Auf drei Gesteinsbl cken prangten zwei K pfe, eine Hand und andere Skelettreste von Tieren aus der Obertriaszeit vor mehr als 215 Millionen Jahren. 1913 schrieb der Stuttgarter Pal ontologe Eberhard Fraas diese Knochen einem sch tzungsweise 75 Zentimeter langen Raubdinosaurier zu, den er Procompsognathus triassicus nannte. Zu deutsch hei t dies "Der aus der Triaszeit stammende Vorl ufer von Compsognathus". Der ungef hr 70 Zentimeter lange Zwergdinosaurier Compsognathus lebte in der Oberjurazeit vor rund 150 Millionen Jahren. Doch Fraas irrte sich: 1992 wiesen die Pal ontologen Paul C. Sereno (Chicago) und Rupert Wild (Stuttgart) nach, dass Procompsognathus, wie man ihn bis dahin ansah, ein Fabelwesen ist, das aus Teilen mehrerer Tiere zusammengesetzt wurde. Die Sch del und die Vorderarme stammen von einem Laufkrokodil und nur der Bereich des hinteren K rpers von einem Dinosaurier. Geschildert wird diese kuriose Geschichte in dem Taschenbuch "Procompsognathus" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953- 2010).
Im Sommer 1963 kam in einer Tongrube nahe der Ostseestadt Greifswald eine Steinknolle zum Vorschein, die fossile Knochen enthielt. Ab Fr hjahr 1988 untersuchte der Pal ontologe Hartmut Haubold aus Halle/Saale diesen Fund und beschrieb ihn 1990 als eine bis dahin unbekannte Dinosaurierart. Haubold bezeichnete den ersten Dinosaurierfund in Mecklenburg-Vorpommern als Emausaurus ernsti. Der Gattungsname Emausaurus besteht aus den Anfangsbuchstauben der Ernst-Moritz-Arndt-Universit t in Greifswald. Mit dem Artnamen ernsti wird der Entdecker Werner Ernst geehrt. Zu dem Fund von 1963 geh ren ein 14 Zentimeter langer Sch del, Rippen, Wirbelknochen, Hand- und Fu knochen sowie Hautpanzerplatten. Der sch tzungsweise 1 bis 2 Meter lange Emausaurus lebte in der Unterjurazeit vor etwa 180 Millionen Jahren, war ein Pflanzenfresser und durch Panzerplatten vor Raubdinosauriern gesch tzt. Was man bisher ber ihn wei , wird in dem Taschenbuch "Emausaurus" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953-2010) geschildert.