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Kirjailija

Robert Doerr

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 14 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1947–1951, suosituimpiin kuuluu Die Immunitätsforschung Ergebnisse und Probleme in Einzeldarstellungen. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

14 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1947–1951.

Allergie

Allergie

Robert Doerr

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1951
nidottu
"Geschrieben steht: ,Im Anfang war das Wort!' Hier stock' ich schon! Wer hilft mir weiter fort? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen. Ich muß es anders übersetzen, Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin, Geschrieben steht: ,Im Anfang war der Sinn!' Bedenke wohl die erste Zeile, Daß deine Feder sich nicht übereile! Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft? Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft! Doch, auch indem ich dieses niederschreibe, Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe. Mir hilft der Geist! auf einmal seh' ich Rat Und schreibe getrost: ,Im Anfang war die Tat!'" Als ich in hohem Alter und durch Krankheit schwer behindert den Entschluß faßte, mich noch einmal wie schon so oft zuvor an das Allergieproblem heranzuwagen, kamen mir diese Verse vor Augen, die Goethe seinen Faust sprechen läßt, und es eröffnete sich mir die Ein­ sicht, daß auch ich nichts anderes, vielleicht auch nichts Besseres tun könnte, als vom Wort zum Sinn, vom Sinn zur Kraft und von der Kraft zur Tat fortzuschreiten. Basel, am 1. Dezember 1951. R. Doerr. Inhaltsverzeichnis.
Die Immunitätsforschung

Die Immunitätsforschung

Robert Doerr

Springer Verlag GmbH
1951
nidottu
"Geschrieben steht: ,1m Anfang war das Wort!' Bier stock' ich schon! Wer hUft mir weiter fort 1 Ich kann das Wort so hoch unmoglich schatzen. Ich muB es anders iibersetzen, Wenn ich yom Geiste recht erleuchtet bin, Geschrieben steht: ,1m Anfang war der Sinn!' Bedenke wohl die erste Zeile, DaB deine Feder sich nicht iibereile! 1st es der Sinn, der alles wirkt und schafft 1 Es solite stehn: 1m Anfang war die Kraft! Doch, auch indem ich dieses niederschreibe, Schon warnt mich was, daB ich dabei nicht bleibe. Mir hilft der Geist! auf einmal seh' ich Rat Und schreibe getrost: ,1m Anfang war die Tat!'" Als ich in hohem Alter und durch Krankheit schwer behindert den EntschluB faBte, mich noch einmal wie schon so oft zuvor an das Aliergieproblem heranzuwagen, kamen mir diese Verse vor Augen, die Goethe seinen Faust sprechen laBt, und es eroffnete sich mir die Ein. sicht, daB auch ich nichts anderes, vielieicht auch nichts Besseres tun konnte, als yom Wort zum Sinn, yom Sinn zur Kraft und von der Kraft zur Tat fortzuschreiten. Basel, am 1. Dezember 1951. R. Doerr. Inhaltsverzeichnis. Seite Der Rahmen ....... . 1 I. Vom Wort zum Sinn 1 II. Vom Sinn zur Kraft.
Die Immunitätsforschung Ergebnisse und Probleme in Einzeldarstellungen
Was der Biologe und der Arzt unter der Bezeichnung "Immunitat" zusammenfasst, ist keineswegs ein scharf umschriebener Begriff. Der englische Mathematiker WHITEHEAD hat sich in einer Vorrede zu einer von ihm verfassten Einfuhrung in diese exakteste aller Wissenschaften geaussert, der Mann der Wissenschaft teile mit Humpty-Dumptyl das Privileg, Namen besonders zu schatzen, denen er nach Belieben die verschiedensten Bedeutungen beilegen kann. Auf die in unserer Zeit ubliche Anwendung des Ausdruckes "Immunitat" passt die scharfe Kritik durchaus. Indes la, ssen sich die Immunitatsphanomene, wenn man umfassendere Gesichtspunkte gelten lasst, doch in zwei Gruppen einordnen. Den Mittelpunkt der ersten Gruppe bildet die viele J ahr- hunderte alte Erkenntnis, dass das UEberstehen einer Infektionskrankheit einen soliden und dauernden Schutz gegen eine nochmalige Infektion derselben Art hinterlasst. Die zweite Gruppe wird durch Ergebnisse der neuzeitlichen Experimentalforschung beherrscht, welche in den Satz zusammengefasst werden koennen, dass die parenterale Zufuhr von gewissen geformten oder ungeformten Substanzen (Antigenen) das Erscheinen von Antikoerpern in der Blutbahn zur Folge hat, welche mit den Antigenen, denen sie ihre Entstehung verdanken, spezifisch und im Sinne einer gegenseitigen Neutralisierung reagieren. In der jetzt ublichen Termino- logie kann also "Immunisieren" auch bedeuten, dass man durch Behand- lung mit Antigenen ein antikoerperhaltiges Serum zu gewinnen trachtet, wobei es gleichgultig bleibt, ob der Antikoerpergehalt des Blutserums fur den Organismus einen Vorteil oder eine Gefahr bedeutet.
Die Gewöhnung an Nichtantigene Gifte

Die Gewöhnung an Nichtantigene Gifte

Karl Bucher; Robert Doerr

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1950
nidottu
Was der Biologe und der Arzt unter der Bezeichnung "Immunitat" zusammenfasst, ist keineswegs ein scharf umschriebener Begriff . . Der englische Mathematiker WHITEHEAD hat sich in einer Vorrede zu einer von ihm verfassten Einfuhrung in diese exakteste aller Wissenschaften 1 geaussert, der Mann der Wissenschaft teile mit Humpty-Dumpty das Privileg, Namen besonders zu schatzen, denen er nach Belieben die verschiedensten Bedeutungen beilegen kann. Auf die in unserer Zeit ubliche Anwendung des Ausdruckes "Immunitat" passt die scharfe Kritik durchaus. Indes lassen sich die Immunitatsphanomene, wenn man umfassendere Gesichtspunkte gelten lasst, doch in zwei Gruppen einordnen. Den Mittelpunkt der ersten Gruppe bildet die viele Jahr- hunderte alte Erkenntnis, dass das UEberstehen einer Infektionskrankheit einen soliden und dauernden Schutz gegen eine nochmalige Infektion derselben Art hinterlasst. Die zweite Gruppe wird durch Ergebnisse der neuzeitlichen Experimentalforschung beherrscht, welche in den Satz zusammengefasst werden koennen, dass die parenterale Zufuhr von gewissen geformten oderungeformten Substanzen (Antigenen) das Erscheinen von Antikoerpern in der Blutbahn zur Folge hat, welche mit den Antigenen, denen sie ihre Entstehung verdanken, spezifisch und im Sinne einer gegenseitigen Neutralisierung reagieren. In der jetzt ublichen Termino- logie ka. nn also "Immunisieren" auch bedeuten, dass man durch Behand- lung mit Antigenen ein antikoerperhaltiges Serum zu gewinnen trachtet, wobei es gleichgultig bleibt, ob der Antikoerpergehalt des Blutserums fur den Organismus einen Vorteil oder eine Gefahr bedeutet.
Die Immunitätsforschung Ergebnisse und Probleme in Einzeldarstellungen
Reich an umstrittenen Problemen sind die Ergebnisse der Erforschung jener antikoerperartigen Stoffe, welche sich im Serum des Menschen und der Tiere nachweisen lassen, ohne dass ihre Entstehung mit Sicherheit auf einen spezifischen Antigenreiz zuruckgefuhrt werden koennte. Bereitet schon die Entscheidung Schwierigkeiten, ob diese negative Aussage nur auf Unkenntnis der individuellen Vorgeschichte beruht oder ob in be- stimmten Fallen tatsachlich eine von jedem spezifischen Antigenreiz unab- hangige Antikoerperproduktion vorliegt, so kompliziert sich, auch in rein phanologischer Hinsicht, dieses Gebiet durch die unubersehbare Mannig- faltigkeit der Antigene, mit welchen diese "naturlichen" Antikoerper in Reaktion treten koennen, und durch die Verschiedenheit der Funktionen, welche ihnen einerseits bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit, ander- seits als pathogenetische Faktoren zufallen. Dazu gesellt sich die Not- stets auf die Beziehungen zu den immunisatorisch erzeugten wendigkeit, Antikoerpern zuruckzukommen, mit welchen die naturlichen Antikoerper die spezifische Affinitat zu den als Antigene bezeichneten Substanzen und die Art ihrer Reaktionen mit diesen gemein haben. Der vorliegende Band hat sich die Aufgabe gestellt, die Fulle der Ergeb- nisse, welche die Erforschung dieser naturlichen Antikoerper gezeitigt hat, und die aus ihnen abgeleiteten Theorien und Hypothesen kritisch zu sich- ten, und zwar so, dass die Belastung mit Einzelheiten nicht den UEberblick uber das Ganze gefahrdet, und dass die geubte Kritik den Leser nicht an seiner eigenen Urteilsbildung hindert, sondern ihn dazu anregt.
Die Immunitätsforschung Ergebnisse und Probleme in Einzeldarstellungen
Mit diesem Halbband uber die "Antikoerper" wird eine Folge von Einzeldarstellungen eingeleitet, welche an sich selbstandig in ihrer Gesamtheit das ganze Gebiet der Immunitat behandeln sollen einschliess- lich des Zusammenhanges mit den Phanomenen der Infektion und der anderen Formen der Gast-Wirt-Beziehungen. Die Zerlegung in Einzeldarstellungen, die trotz ihrer Unterordnung unter eine umfassende Idee doch voneinander unabhangig sind, schien uns der richtige Weg zu sein, um die bekannten sc4weren Nachteile eines Handbuches zu vermeiden. Der enorme Umfang der Immunitatswissen- schaft hat zu mannigfachen Spezialisierungen gefuhrt; solchen Sonder- interessen sollte durch die Konzentration auf bestimmte und in sich bis zu einem gewissen Grade abgeschlossene Themata Rechnung getragen werden, um dem Leser das zu bieten, was seiner theoretischen oder praktischen Orientierung entspricht, ohne Beschwerung durch stoerende "Hinweise" auf andere Monographien dieser Folge, und ohne ihm finan- zielle Opfer zuzumuten, wie sie "die Anschaffung der vielbandigen Hand- bucher bedingt, die doch meist nur als Nachschlagebehelfe verwe det werden. Die gewahlte Form setzt uns auch in die Lage, einzelne Bande der Folge in neuen, revidierten Auflagen herauszugeben, weilli umgestaltende Forschungsergebnisse auf einem der Teilgebiete" dies notwendig machen.