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Kirjailija

Roberto Llaryora

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1993–2024, suosituimpiin kuuluu Die urbanen Wurzeln der Mafia. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1993–2024.

Die urbanen Wurzeln der Mafia

Die urbanen Wurzeln der Mafia

Roberto Llaryora

Springer Fachmedien Wiesbaden
2024
nidottu
Ausgehend von Roberto Llaryoras Fallstudien und seiner Kritik an dem in den Medien und der Wissenschaft vorherrschenden, historisch und ethnographisch verkürzten Mafiabild geht das Buch folgenden Fragen nach:Erstens: Was verbirgt sich eigentlich hinter dem mafiosen Dispositiv, hinter der offenbar sehr eindeutig stadtgesellschaftlich eingebetteten Form gewaltsamer Machtausübung, was macht seine “DNA” aus? Zweitens: Welchen gesellschaftlichen Konstruktionselementen verdankt sich dieses ungewöhnlich flexible und dauerhafte Dispositiv? Drittens: Warum ist das bis in die Öffentlichkeit hinein gepflegte deutlich nostalgisch-kulturalistisch geprägte Mafiabild so resilient gegen jeden Versuch, einen sachadäquaten Zugang zu gewinnen?
Mitbürger aus der Fremde

Mitbürger aus der Fremde

Wolf-Dietrich Bukow; Roberto Llaryora

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1993
nidottu
Es ist jetzt schon einige Jahre her, daB einer der bekanntesten Ethnologen, Claude Meillassoux, davor warnte, Arbeitsmigranten vorrangig unter eth- 1 nologischer Perspektive zu sehen. "(Es ist) nicht nur eine verfehlte Einsicht in die Realitiit, wenn versucht wird, Arbeitseinwanderer in ihre EthniziHit einzubinden, vielmehr stehen solche Versuche in vollkommener Ubereinstimmung mit einer Politik der Nicht- integration von Arbeitseinwanderern und ihren Familien. " Meillassoux kritisiert hier nicht direkt die Ethnologie, sondern die ethnologische Handhabung der Migrationsproblematik in fortgeschrittenen Industriegesellschaf- ten. In w itgehender Ubereinstimmung mit der Social anthropology of complex societies mochte er weg von einer romantisierend-asthetisierenden, ja antiqua- risch anmutenden Einstellung, wie sie nicht nur in dies em Zusammenhang be- 3 klagt wird. Bei dieser Einstellung werde der Migrant verkannt, die ihn kenn- zeichnenden Probleme wtirden eher verdeckt als erhellt. Die kritisierte Sichtweise sei jedoch insofern interessant, als sie eine bestimmte politische Linie des Um- gangs mit dem Arbeitseinwanderer wiederspiegele. Nun haben wir es im vorliegenden Zusammenhang nicht direkt mit ethnolo- gischen Arbeiten tiber den Migranten zu tun, sondem einerseits mit sozial- wissenschaftlichen und andererseits mit ganz alltaglichen Stellungnahmen. Aber was Meillassoux kritisiert, gilt erst recht hier. Vielleicht gerade weil es sich nicht urn ethnologisch fundierte Positionen handelt, treten so etwas wie "Ethnologis- men" auf. Besonders in der Bundesrepublik werden immer wieder ethnische Eckdaten in ethnologischer Manier zur Grundlage der Diskussion gemacht. Man behauptet, es seien vor allem die differenten kulturellen Eigenschaften des Mi- granten, die seine Lage in der Bundesrepublik so schwierig machten.