Kirjailija
Rolf Steininger
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 24 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1997–2026, suosituimpiin kuuluu Ein Neues Land an Rhein Und Ruhr. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
24 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1997–2026.
South Tyrol, a region in the heart of the Alps about half the size of Connecticut, brings into sharp focus an important part of twentieth-century history. Tyrol, a province that had been part of Austria for over 500 years and was almost totally German-speaking, was split in two after World War I and the southern part awarded to Italy as "spoils of war." The first phase to follow after the split of Tyrol was systematic subjection by the Italian Fascists of what had been a regional majority in South Tyrol, but was now a minority within Italy. In a second phase, to gain an Italian majority, the country was settled with Italians from the south, who had a totally different mentality from the Italians residing in South Tyrol. With the emergence of National Socialism in Germany, and eventually with the Hitler-Mussolini Agreement of 1939, a third phase emerged: an experiment in "ethnic cleansing" called the "Option." Eighty-six percent of all South Tyroleans agreed to leave South Tyrol and become citizens of "Greater Germany." After World War II, the region was not returned to Austria: South Tyrol became the first victim of the Cold War. It took almost forty years of hard bargaining before South Tyrol was granted real autonomy in 1969. This resolution is now regarded as a model for solving minority conflicts. Rolf Steininger traces the history of this troubled region during several periods: 1918-1922, in which he covers the period from the division of Tyrol to the march on Bozen; 1922-1938, in which he reviews fascist policy towards South Tyrol; the "Option" of 1939; the resettlement and so-called reunification from 1943-1945; South Tyrol's role as a bargaining chip in the Cold War, and the Gruber-Gasperi Agreement of 1946; and the volume closes with a discussion of the plan negotiated in 1969 for a new autonomy for South Tyrol that came to be known as the "Package.".
Eine neue "gesamtdeutsche" Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart, in der die Teilung und die Einheit Deutschlands im Mittelpunkt stehen. Professor Steininger hat auf der Basis neuester Quellen ein vierbändiges Kompendium entwickelt, das aus luziden Darstellungen und umfangreichen Sammlungen von Dokumenten besteht. Beigegeben sind Abbildungen und Faksimiles ebenso wie Literaturverzeichnisse, Zeittafeln sowie ausführliche Personen-, Sach- und Ortsregister. Dieses Orientierung stiftende Werk richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern gehört vor allem in die Bücherregale eines jeden bildungswilligen Menschen in der Post-PISA-Phase. Der Autor ist sehr erfahren und hat sich mit wegweisenden Büchern und vielfach preisgekrönten Film-, Fernseh- und Hörfunkdokumentationen zu zeitgeschichtlichen Themen einen großen Namen gemacht.
Wie in einem Brennglas findet sich in der Geschichte Südtirols die Geschichte des 20. Jahrhunderts wieder: Vergwaltigung einer Minderheit durch die Faschisten, das Zusammenspiel der Diktatoren Hitler und Mussolini, das 1939 mit der ,Option" zur ,ethnischen Säuberung" führen sollte. Nach 1945 in den Mühlen des Kalten Krieges, keine Rückkehr nach Österreich, dafür eine Autonomie, die sich als Scheinautonomie erwies. Dann Bomben, Tote, Terror und mit dem ,Paket" 1969 der zweite Versuch einer Autonomie, der heute von vielen Modellcharakter zugesprochen wird. Rolf Steininger legt mit seinem neuen Buch erstmals eine Gesamtdarstellung der Südtirolfrage vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart vor. Für wichtige Bereiche - z. B. Bombenkrieg, Gruber-De Gasperi- Abkommen, Erstes Autonomiestatut 1948, die Entwicklung bis 1969 - verwendet der Autor bislang nicht zugängliches Material aus verschiedenen Archiven. Ergänzt wird der Band durch 155 Fotos, von denen zahlreiche erstmals veröffentlicht werden, ein ausführliches Literaturverzeichnis, einen bibliographischen Essay, 44 Fragen und Thesen sowie eine detaillierte Zeittafel und ein Personenregister. Ein wichtiges Buch für alle Freunde Südtirols. " 'Südtirol im 20. Jahrhundert' gibt den Forschungsstand wieder und hält sich vom volkstümlichen Pathos fern... Die Zusammenschau ist nüchtern geschrieben, weil Steininger von jedwedem politisch-missionarischen Kreuzzug meilenweit entfernt ist. Insofern hebt sich diese Publikation ... wohltuend ab." FF-Die Südtiroler Illustrierte. "Die Gesamtdarstellung Steiningers beruht größtenteils auf bislang nicht zugänglichen Archivalien. Sie wird durch 155 Abbildungen veranschaulicht, Zeittafel und Personenregister fördern den Zugriff auf Einzelheiten. Ausführliche Literaturhinweise eröffnen den Weg in wissenschaftliche Diskussion und Forschungsstand. Einen besonderen Reiz macht der bibliographische Essay im Anhang aus, in welchem das Feuer der Nüchternheit die vom Weizen der Literatur über den (Süd-)Tirol-Komplex getrennte Spreu verbrennt; auch Fragen und Thesen, die Steininger aufwirft und die für Lehre und Unterricht höchst anregend sein können, komplettieren das Werk, dem weite Verbreitung zu wünschen ist." Reinhard Olt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Februar 1998. "Mit seinem etwa 600 Seiten starken Band 'Südtirol im 20. Jahrhundert' legt der in Innsbruck lehrende Professor für Zeitgeschichte Rolf Steininger die bisher wohl umfassendste Gesamtdarstellung dieser Geschichte vor." SPECTRUM, Die Presse.