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Kirjailija

Sabine Kirchhoff

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2010–2013, suosituimpiin kuuluu Sexueller Mißbrauch vor Gericht. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

5 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2010–2013.

Sexueller Mißbrauch vor Gericht

Sexueller Mißbrauch vor Gericht

Sabine Kirchhoff

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2012
nidottu
Die Idee, dieses Buch herauszugeben, kam von Personen, die die Studie "Se xueller Missbrauch vor Gericht" vor der Veroffentlichung gelesen haben. Sie wollten die der Auswertung zugrundeliegenden Prozessprotokolle durcharbei ten, um die Verfahren als Ganzes nachzuvollziehen und um weitere Informa tionen zu erhalten. Die Studie "Sexueller Missbrauch vor Gericht" beruht auf Prozessbeobachtun gen. Sie geht der Frage nach, wie es kindlichen Opfern sexueller Gewalt vor Gericht ergeht. Im Zeitraum von April 1992 bis Januar 1993 beobachtete ich insgesamt funfzehn Landgerichtsverfahren an funf Landgerichten Nordrhein Westfalens. Dabei wurde versucht, das jeweilige Prozessgeschehen wortgetreu aufzuzeichnen, um die Aussagen und Schlussfolgerungen der an den Prozessen beteiligten Angeklagten, VerteidigerInnen, StaatsanwaltInnen, Nebenklage vertreterInnen, ZeugInnen, Opfer und RichterInnen transparent zu machen. Wegen des Umfangs konnten im Band 1 jedoch "nur" sechs von funfzehn Strafprozessen dargestellt werden. Uber die anderen neun protokollierten Strafprozesse wurde im Band 1 "Sexueller Missbrauch vor Gericht" deshalb nur ein Uberblick gegeben, obwohl diese Verfahren, bezogen auf ihre Aussa gekraft und ihren Informationsgehalt, den ausfuhrlich dargestellten Verfahren in nichts nachstehen. Dr. Dirk Bange von "ZartBitter Koln" machte darauf aufmerksam, dass die Prozessprotokolle fur all diejenigen eine Hilfe sein konnten, die sexuell miss brauchte Kinder auf Gerichtsverfahren vorbereiten, sie bei Gericht begleiten oder im Vorfeld das Fur und Wider einer Anzeigeerstattung abwagen."
Der Fragebogen

Der Fragebogen

Sabine Kirchhoff; Sonja Kuhnt; Peter Lipp; Siegfried Schlawin

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
Es gibt Dinge, die muss man nicht lernen, die kann man eben: Sehen, hören, sprechen, einen Fragebogen formulieren . . . Weil wir beim mündlichen Befragen glauben der Wahrheit früher oder später auf den Grund zu kommen, meinen viele, das müsste auch für Fragebogen g- ten. Das stimmt aber nicht. Denn anders als bei einer unstrukturierten - fragung etwa eines Zeugen vor Gericht oder eines Prüflings in der Prüfung erlauben Fragebogen in der Regel kein Nachhaken bei Unklarheiten, keine Klarstellungen missverständlicher Formulierungen, keine Rückfragen bei off- sichtlichen Versprechern; anders als offene mündliche Befragungen erfordern sie viel Nachdenken, bevor man mit der Fragerei beginnt. Die Reihenfolge der Fragen, die Wahl der Worte, selbst die Farbe des Fragebogens haben Einfluss auf die Antwort, und die Frage: Sind Sie – glücklich – unglücklich – weder/noch wird einen anderen Prozentsatz glücklicher Menschen liefern als die Frage: Sind Sie – glücklich – zufrieden – eher zufrieden – eher unzufrieden – unzufrieden – unglücklich. Als amerikanische Meinungsforscher einmal fragten: „Stimmen Sie der Beha- tung zu: Für die zunehmende Kriminalität in unserem Land sind in erster Linie die Menschen mit ihrem individuellen Fehlverhalten und nicht die gesellscha- lichen Verhältnisse verantwortlich?“ sagten zwei Drittel der Befragten „ja“. Als sie statt dessen fragten: „Stimmen Sie der Behauptung zu: Für die zunehmende Kriminalität in unserem Land sind in erster Linie die gesellschaftlichen Verhä- nisse und nicht die Menschen mit ihrem individuellen Fehlverhalten vera- wortlich?“ sagten wieder zwei Drittel der Befragten „ja“.
Presse in der Krise

Presse in der Krise

Sabine Kirchhoff; Walter Krämer

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
Das Buch nimmt die aktuelle Wirtschaftskrise zum Anlass, um die Frage nach der Qualität der Presse, insbesondere der der Tageszeitungen zu stellen. Herzstück des Buches sind aktuelle Beispiele, die veranschaulichen, dass Journalisten zu oft die Bedürfnisse der Leser missachten und schwer verständliche Texte oder Überschriften produzieren, die häufig nicht einmal interessant sind. Wer immer schon mal wissen wollte, warum ihn Wirtschaftstexte abschrecken, bekommt hier Antworten. Das Autorengespann zeigt gängige Auswahlfehler und kritisiert den Hang zum Dramatisieren und das Primat der Unterhaltung im Journalismus ebenso wie das in der Wirtschaftspresse grassierende Fachchinesisch und Bürokratendeutsch. Die Autoren verstehen das Buch als Plädoyer für einen guten Journalismus, damit die Medienverdrossenheit nicht noch weitere Kreise zieht.