Die Würde Des Menschen: Wesen Und Normfunktion
Stephan Nachtsheim; Hans Wagner
Brill Schoningh
2014
sidottu
Die W rde des Menschen , das letzte gro e Werk des Bonner Philosophen, entwirft eine empirismuskritische transzendentalphilosophische Begr ndung der Idee der Menschenw rde und pl diert zugleich f r eine Neuausrichtung der theoretischen und praktischen Philosophie. Wagner geht aus von dem Widerspruch zwischen feierlicher Beschw rung der Menschenw rde und deren st ndiger Verletzung sowie von der grunds tzlichen Unf higkeit der empirischen Wissenschaften wie auch zeitgen ssischer neoempiristischer und neopositivistischer Philosopheme, die Idee der Menschenw rde zu begr nden. Er gibt dieser Idee ein tragf higes systematisches Fundament in einer an Kant orientierten, aber modernen Transzendentalphilosophie. Der Mensch ist nicht nur Objekt, sondern Wahrheit leistendes Subjekt der Wissenschaft. Wagner leitet aus seinem Konzept konkrete Konsequenzen f r die Wissenschaften, das Bildungswesen, das Recht, die ffentliche Meinungsbildung und die Politik heute ab.