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Kirjailija

Sven Müller

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 20 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2006–2026, suosituimpiin kuuluu Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

Nimi esiintyy myös muodoissa: Sven Muller

20 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2006–2026.

Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Sven Müller; Heribert Von Schlichtgeist

Colla Gen Verlag
2026
sidottu
"Toxifan - Handbuch der affektiven Verbl dung" f hrt den Begriff Toxifan als analytische Figur ein, aber nicht als Schimpfwort und nicht als Diagnose, sondern als Modell f r wiederkehrende Verhaltensmuster im Fan-Kontext. Im Zentrum steht der Moment, in dem Begeisterung in Besitzanspruch kippt, und Kritik (am Werk, am Idol, an Entscheidungen von Studios/Vereinen/Veranstaltern) nicht mehr als Diskursangebot gelesen wird, sondern als Angriff auf Identit t. Der Band arbeitet diese Mechanik als klar gegliedertes Handbuch heraus und verfolgt sie in f nf gro en Schritten: von der Besitzlogik ("Nicht mein ..." und die Illusion von Originaltreue) ber Emp rung als Ritual (Zahlenmagie, Review-Bombing, Kommentarspaltenroutinen) und Gatekeeping/Feindbildproduktion bis zur Dynamik "Vom Idol zum Feind" (wenn Liebe in Aggression umschl gt - etwa in Musik- und Sportkontexten). Abschlie end wird die Plattformlogik vermessen: algorithmische Verst rkung, Echokammern, Meme-Importe und die schnelle bertragung von Diskursen ber L nder- und Communitygrenzen hinweg. Das Buch ist bewusst als Handbuch/Akte gebaut: Es l sst sich linear lesen, aber ebenso selektiv als Nachschlagewerk nutzen, je nachdem, ob gerade Besitzrhetorik, Eskalationsrituale, Gatekeeping oder Plattformmechaniken im Vordergrund stehen. Fallarchive sind so angelegt, dass sie Muster sichtbar machen, ohne sich in Detaildebatten zu verlieren; eine Typologie und Begriffswerkzeuge dienen der Einordnung aktueller Konflikte. Wichtig ist dabei die Haltung: Die Perspektive der V. F. E. G. ist als literarisches Protokollformat fiktional; sie dient der distanzierten, protokollartigen Beobachtung. "Toxifan" beschreibt Strukturen statt Personen, verzichtet auf Prangerlogik und arbeitet mit satirisch-n chternen Messbegriffen (u. a. Besitzanspruch, Gatekeeping, Emp rungsrituale, Personalisierung, algorithmische Verst rkung), ohne daraus Handlungsvorschriften oder Moralisierungen abzuleiten.
Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Sven Müller; Heribert Von Schlichtgeist

Colla Gen Verlag
2026
pokkari
"Toxifan - Handbuch der affektiven Verbl dung" f hrt den Begriff Toxifan als analytische Figur ein, aber nicht als Schimpfwort und nicht als Diagnose, sondern als Modell f r wiederkehrende Verhaltensmuster im Fan-Kontext. Im Zentrum steht der Moment, in dem Begeisterung in Besitzanspruch kippt, und Kritik (am Werk, am Idol, an Entscheidungen von Studios/Vereinen/Veranstaltern) nicht mehr als Diskursangebot gelesen wird, sondern als Angriff auf Identit t. Der Band arbeitet diese Mechanik als klar gegliedertes Handbuch heraus und verfolgt sie in f nf gro en Schritten: von der Besitzlogik ("Nicht mein ..." und die Illusion von Originaltreue) ber Emp rung als Ritual (Zahlenmagie, Review-Bombing, Kommentarspaltenroutinen) und Gatekeeping/Feindbildproduktion bis zur Dynamik "Vom Idol zum Feind" (wenn Liebe in Aggression umschl gt - etwa in Musik- und Sportkontexten). Abschlie end wird die Plattformlogik vermessen: algorithmische Verst rkung, Echokammern, Meme-Importe und die schnelle bertragung von Diskursen ber L nder- und Communitygrenzen hinweg. Das Buch ist bewusst als Handbuch/Akte gebaut: Es l sst sich linear lesen, aber ebenso selektiv als Nachschlagewerk nutzen, je nachdem, ob gerade Besitzrhetorik, Eskalationsrituale, Gatekeeping oder Plattformmechaniken im Vordergrund stehen. Fallarchive sind so angelegt, dass sie Muster sichtbar machen, ohne sich in Detaildebatten zu verlieren; eine Typologie und Begriffswerkzeuge dienen der Einordnung aktueller Konflikte. Wichtig ist dabei die Haltung: Die Perspektive der V. F. E. G. ist als literarisches Protokollformat fiktional; sie dient der distanzierten, protokollartigen Beobachtung. "Toxifan" beschreibt Strukturen statt Personen, verzichtet auf Prangerlogik und arbeitet mit satirisch-n chternen Messbegriffen (u. a. Besitzanspruch, Gatekeeping, Emp rungsrituale, Personalisierung, algorithmische Verst rkung), ohne daraus Handlungsvorschriften oder Moralisierungen abzuleiten.
Der französische Küstenwanderweg am Pas de Calais
Der GR120 - ein K stenwanderweg von dem franz sischen Teil Flanderns ber den Pas de Calais, der Picardie bis zur Sommeregion, ist ein St ck europ ischen Kulturlandes par excellence Das Meer hat man als Wanderer stets an seiner Seite, den ewig wehenden Wind und knirschenden Muschelsand unter den F en, so erreicht man nach 299 Kilometern vom belgischen/franz sischen Bray Dunes das K stenst dtchen Le Treport. Das wechselnde Farbenspiel, von silbrig ber blau bis gr n, der C te d'Opale, die wei en Kreidefelsen und die englische/franz sische Kanalk ste, sind die Begleiter des Tages. Feinste bodenst ndige, maritime K che, Freiheit, Weite, jodreiches Reizklima, ewig weite Sandstr nde mit Ebbe und Flut, sind seine tief verwurzelten Merkmale und machen ihn so einzigartig.
Naturgemäße Ortsbewegung

Naturgemäße Ortsbewegung

Sven Müller

Mohr Siebeck
2006
sidottu
Gemäß einhelliger Meinung der Wissenschaftsgeschichtsschreibung markieren Newtons Principia von 1687 die Ablösung der aristotelischen Physik durch die moderne Naturwissenschaft. Sven Müller weist dagegen nach, dass weder Aristoteles noch Newton die Ursache der Gravitation mit einer in der Materie liegenden Kraft identifizieren, sondern Newton unter Rückgriff auf die Lehre der Stoa mit einem als feinstoffliche Substanz verstandenen Gott, Aristoteles hingegen mit einer immateriellen Substanz. Die Analyse der Rezeptionsgeschichte zeigt: Der von Newton bekämpfte Gegner ist nicht die genuin aristotelische Lehre, sondern ein von Duns Scotus und Ockham materialistisch umgedeuteter Aristoteles. Während Aristoteles den physikalischen Körpern ausschließlich ein intrinsisches passives Prinzip der Bewegung zuspricht, vertreten Scotus und Ockham die Ansicht, dass die physikalischen Körper über ein aktives Prinzip der Bewegung verfügten, das heißt, sich selbst bewegten. Ausgangspunkt dieser materialistischen Aristoteles-Auslegung ist ein Aspekt der Modifikation der aristotelischen Lehre vor dem Hintergrund der christlichen Schöpfungslehre durch Thomas von Aquin. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Thesen des Aristoteles durch die moderne Physik ungeprüft und unwiderlegt geblieben sind, da sie fälschlich mit spätmittelalterlichen Positionen gleichgesetzt wurden. Er eröffnet so ein neues Feld gemeinsamer geistes- und naturwissenschaftlicher Forschung.