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Theodor Fontane
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 1 007 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1934–2026, suosituimpiin kuuluu Quitt - Theodor Fontane [German Edition]. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
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Der Briefwechsel zwischen Theodor Fontane und Bernhard von Lepel ist die wichtigste Quelle für die Kenntnis des jungen Fontane und umfasst ca. 410 Briefe von 1844 bis 1884. Die Briefe bieten Einblicke in das gesellschaftliche, literarische, politische und kulturelle Leben in Berlin um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die erstmals kritisch nach den Handschriften edierten Briefe werden ergänzt durch weitere Briefe an Emilie Fontane und an Anna von Lepel sowie durch literarische und journalistische Beiträge der beiden Freunde. Der umfangreiche Kommentar gliedert sich in einen Anmerkungsteil und in erläuternde Personen-, Periodika- und Werkregister. Für den quellengestützten Einzelstellenkommentar, der biographische, literarische, historische und sachliche Informationen enthält, sind neben der Forschungsliteratur auch unveröffentlichte Archivalien genutzt worden. Das Nachwort gibt eine Einschätzung der Bedeutung des Briefwechsels.
Irrungen, Wirrungen. EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle
Theodor Fontane; Michael Fuchs
Schoeningh Verlag
2006
nidottu
Die glänzend erzählte Geschichte von der Unmöglichkeit der Liebe, wenn Alter, Stand und Konfession dagegensprechen. Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der alte Graf Adam von Petöfy lebt mit seiner Schwester Judith im Stadtpalais, in getrennten Wohntrakten. Gräfin Judith pflegt ihren katholischen Zirkel, Graf Adam frönt seiner Kunst- und Theaterliebe. Als er die Schauspielerin Franziska zum Ball in sein Palais bittet, bezaubert sie alle Anwesenden, darunter auch seinen Neffen Egon von Asperg. Doch der ernsthafte und plötzliche Entschluß des Grafen Adam, Franziska zu heiraten, überrascht und stößt auf Skepsis: Alter, Stand und Konfession sprechen gegen diese Verbindung. Nach der Hochzeit begibt sich das ungleiche Ehepaar nach Ungarn, auf den alten Stammsitz derer von Petöfy. Beim glanzvollen Einzug in das Schloß Apra zerbricht eine der beiden alten Glocken des Turmes. Zufall oder böses Omen?
Der Schlag traf Rom auf der Höhe seiner Macht. Als die Schreckensnachricht aus den Urwäldern Germaniens eintraf, rief Kaiser Augustus aus: "Varus, gib mir meine Legionen wieder!" 3 Legionen, 20.000 Mann, waren den unter Arminius geeinten Germanenstämmen in die Falle gegangen und in einem tagelangen Gemetzel niedergemacht worden. Heute ist das Schlachtfeld im Teutoburger Wald gefunden. Ein bemerkenswerter Markstein der Geschichte, der die Expansion Roms stoppte, Europa zweiteilte und im Helden-Mythos des Hermann der Kerusker eine Symbolfigur für die Einigung des Deutschen Reiches schuf.
Seit dem ruhmreichen Schlachtentod des Majors wohnt die Witwe Albertine Pogge von Poggenpuhl mit ihren dreiTöchtern ineinerrespektablenBerliner Gegend, aber in ärmlichen Verhältnissen. Doch der berühmte Name verpflichtet, auch wenn der Mangel inzwischen überall durchscheint und die Interessen der Jugend notgedrungen ganz andere sind. Die Zeit der Heldentaten liegt zurück, selbst das Ölbild eines kämpfenden Ahnen hält nicht mehr an der Wand, dafür jagen Töchter und Söhne den trügerischen Bildern von Glück und Liebe, Wohlstand und Sicherheit nach. Leo, der jüngste Sproß und Tunichtgut der Familie, schmiedet zwar Schlachtpläne, doch die beziehen sich auf Abendunterhaltungen und schmackhaftes Essen. Sein Schwadronieren über Gott und die Welt, vor allem aber über die Pfade zum Goldenen Kalb ist von umwerfender Komik. Sie alle spielen ihre Rolle, und jeder meint das Heft noch in der Hand zu haben. Vorzügliche Textdarbietung und umfassender Kommentar sind die Charakteristika auch dieses Bandes der Großen Brandenburger Ausgabe, für den Gabriele Radecke bisher unbekanntes Archivmaterial nutzen konnte. "An den :Poggenpuhls9 habe ich, über Erwarten, viel Freude. Daß man dies Nichts, das es ist, um seiner Form willen so liebenswürdig anerkennt, erfüllt mich mit großen Hoffnungen, nicht für mich, aber für unsre literarische Zukunft." Fontane an Georg Friedlaender, 4. Januar 1897
Literatur verstehen und interpretieren Mit Lektürehilfen - wissen, was wann passiert; dank ausführlicher Inhaltsangabe mit Interpretation - wissen, welche Themen wichtig sind: anhand thematischer Kapitel - auf wichtige Fragen die richtigen Antworten wissen: gut vorbereitet durch typische Abiturfragen mit Lösungen
Der Schleswig-Holsteinsche Krieg im Jahre 1864 Inhalts-Verzeichniß Einleitung. Schleswig-Holstein. Land und Leute Schleswig-Holsteins Geschichte. 1. Unter den Schauenburgern bis 1460 2. Schleswig-Holstein von 1460 bis zum "Königs-Gesetz" 1665 3. Die Epoche von 1665 bis 1765 4. Die Epoche von 1765 bis 1852 5. Vom londoner Prototoll bis zum Tode Friedrichs VII. Der Ausbruch des Krieges. Vom Tode Friedrichs VII. bis zum Ausbruch des Krieges Der Ausbruch der Feindseligkeiten Die verbündete Armee. Feldmarschall v. Wrangel. Prinz Friedrich Karl. Feldmarschall-lieutenant Freiherr v. Gablenz Das Dannewerk. Das Dannewerk und die dänische Armee Eider-Uebergang. Eckernförde. 1. Februar 1864 Missunde Das Infanterie-Gefecht vor der Eröffnung der Kanonade Die Kanonade Der Versuch gegen die Schanzen Eider-Uebergang der Oestreicher Der 3. Februar. Ober-Selk Der Schlei-Uebergang Die Räumung der Dannewerke Schleswig. Oeversee Der Marsch durch Angeln. Besetzung Flensburgs Düppel. Sundewitt. Land und Leute Die Düppelstellung Die Schanzen des linken dänischen Flügels (Schanze I. bis IV.) Die Schanzen des rechten dänischen Flügels (Schanze V. bis X.) Bis zum 11. Februar. Die Garden im Sundewitt Bis zum 29. Februar Bis zum 17. März Der 17. März Das Gefecht bei Rackebüll Das Gefecht bei Düppel Das Erscheinen der Brigade Raven vor Düppel. Fehmarn. Das Gefecht am 28. März 1864 Das Projekt von Ballegaard Lagerleben Die Tage vor dem Sturm Die Dänen und die Düppelstellung vom 17. zum 18. April Die Preußen vom 17. zum 18. April Der Sturm Schanze I. Schanze II. Schanze III. Schanze IV. Schanze V. Schanze VI. Schanze VII. Schanze VIII. Schanze IX. Schanze X. Die Entscheidung am (preußischen) rechten Flügel Die Wegnahme des Retranchements und der Düppelmühle Der Vorstoß der 8. dänischen Brigade Der Vorstoß der Brigade Canstein Die Wegnahme des Brückenkopfs Der Tag nach dem Sturm Die Verluste Königs-Parade im Sundewitt Der Hundertkanonentag Der Krieg in Jütland. Der Krieg im Jütland Die Ereignisse bis zum Einmarsch in Jütland. (7. März) Die Garde-Husaren bei Nörre Bjert Die westvhälischen Husaren bei Baekke und Vorbasse Vom Einmarsch in Jütland bis zum Bombardement von Friedericia vom 7. bis 21. März Die Gefechte bei Gudsö und Snoghöi Das Gefecht bei Veile Das Bombardement von Fridericia Die Ereignisse bis zur Räumung von Fridericia den 28. April Der Ueberfall bei Assendrup Die Räumung Fridericias Der Krieg zur See. Der Krieg zur See Das Seegefecht bei Rügen Das Seegefecht bei Helgoland Der letzte Akt des Krieges. Der letzte Akt des Krieges Ueber den Alsensund Der Uebergang der Brigade Roeder. Die Wegnahme der Fohlenkoppel Der Vormarsch gegen Kjär Die Gefechte der Brigade Roeder. (Ost-Kjär. Bagmose. Ormstoft.) Die Brigade Goeben nimmt Sonderburg Rückzug und Einschiffung der Dänen Ueber den Limfjord Bis an den Limfjord. Das Gefecht bei Sönder-Tranders und Lundby Der Uebergang über den Limfjord Jenseit des Limfjord. Bis Cap Skagen Ueber die friesische See Verschließung der Lister-Tiefe und Besetzung von Sylt Verschließung der Fahrtrapp-Tiefe und Besetzung von Föhr Einschließung Hammers und seine Gefangennahme Schluß Verzeichniß der Illustrationen Anhang Vorbemerkung Abgekürzt zitierte Literatur Erläuterung zu den Verweisen Literatur Briefliche Zeugnisse zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte. Reisenotizen Anmerkungen Nachwort Personenregister Die Aufhebung der Novemberverfassung forderte der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck im Januar 1864 von Dänemark. Dänemark kam diesem Ultimatum nicht nach. Der 2. Schleswigsche Krieg barach aus, der sich zum deutsch-dänische Krieg entwickelte. So marschierte am 1. Februar 1864 ein preußisch-österreichisches Heer in das Herzogtum Schleswig ein. Wenige Tage später räumte das dänische Heer die Danewerkstellung und zog sich in die Düppeler Schanzen zurück. Trotz d starkem preußischen Artilleriebeschuss wurde diese gehalten. Am 18. April 1864 stürmten die preußische Truppen jene Schanze. Trotz eines Waffenstillstands wurden im Juli die Kämpfe wieder aufgenommen. Die Preußen eroberten die Insel Alsen/Als und die Österreichen Einheiten ganz Jütland. Dänemark war gebrochen. Im Wiener Frieden vom 30. Oktober 1864 wurden die Herzogtümer Schleswig, sowie Holstein und Lauenburg an Preußen und Österreich abgetreten.
Frau Jenny Treibel oder Wo sich Herz zum Herzen find't
Theodor Fontane
Aufbau Verlage GmbH
2005
sidottu
Die attraktive Fabrikantengattin liebt es, immer und überall im Mittelpunkt zu stehen. Um als kleine Person an der Tafel nicht übersehen zu werden, thront sie bei den häufigen Gastlichkeiten im Hause Treibel auf einem Luftkissen. Nicht minder aufgeblasen ist ihre Vorliebe für das Poetische und die gefühlvolle Sentenz. Der Kunst huldigt sie, indem sie den Tenor und Millionär Adolar Krola zu ihren Hausgästen zählt. Was aber zählt wirklich? 1888, in der Entstehungszeit des Romans, schrieb Fontane: ":Frau Kommerzienrätin oder wo sich Herz zum Herzen findt9. Dies ist die Schlußzeile eines sentimentalen Lieblingsliedes, das die 50jährige Kommerzienrätin im engeren Zirkel beständig singt und sich dadurch Anspruch auf das :Höhere9 erwirbt, während ihr in Wahrheit nur das Kommerzienrätliche, will sagen viel Geld, das :Höhere9 bedeutet." Mit diesem Band liegt eines der populärsten Fontaneschen Werke in der authentischen Gestalt des Zeitschriftenabdrucks der "Neuen Rundschau" (1892) vor. In seinem Kommentar stellt Tobias Witt den ebenso sprachvirtuosen wie ironischen Roman in den Kontext der Berliner Verhältnisse, die Fontanes mitreißendes Konterfei des Bourgeoistum herausforderten. Frau Kommerzienrätin Jenny Treibel, die vitale Mittfünfzigerin aus der Köpenicker Straße, liebt nichts so sehr als den effektvollen Auftritt - und Geld. Doch auch in puncto Gefühl und Poesie möchte sie brillieren. Ein komischer Zwiespalt, der in der hinreißenden Darstellung dieses Romans noch komischer wirkt. Berliner Industrielle und geheimrätliche Villenbesitzer, aber auch Fontanes eigene Familie in Gestalt der Schwester Jenny und seines Lieblings Mete lieferten den Stoff zu diesem ironischen Tableau gegensätzlicher Lebensentwürfe.
Der Sage nach steht der Stechlinsee mit der gesamten Welt in Verbindung, und wenn sich irgendwo ein außergewöhnliches Naturphänomen ereignet, zeigt sich hier ein Zeichen davon. An diesem See lebt, plaudert und stirbt der alte Herr von Stechlin, und die Ereignisse am See geben tatsächlich wie in einem Brennpunkt die Geschehnisse weiter Umkreise, in der Stadt und in der Gesellschaft, wieder; das Vergangene mischt sich mit dem Neuen, der vergessene Ort in der Mark Brandenburg wird von den sozialen Veränderungen eingeholt. In den Gesprächen zwischen Alten und Jungen, zwischen Landbewohnern und Städtern entfaltet sich so das gesellschaftliche Panorama der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert, ohne Kommentare und Wertungen vorzugeben. Die Fontane'sche Ironie und psychologische Präzision zeichnen gesellschaftlich geschaffene Individuen, die entweder gegen ihre Menschlichkeit kämpfen oder sie trotz der Zwänge zu bewahren versuchen. Mit seinem ganz eigenen Ton, der dialogisch die Voraussetzungen und Folgen der Ereignisse schildert, die selbst Leerstellen bleiben, und mit seiner Haltung, die gesellschaftliche Regeln kritisiert, aber nicht ausdrücklich verwirft, hat Theodor Fontane einen der großen, nicht unumstrittenen Gesellschaftsromane des 19. Jahrhunderts verwirklicht, der an die Humanität appelliert.
Effi Briest. EinFach Deutsch Textausgaben
Theodor Fontane; Stefan Volk
Schoeningh Verlag
2005
nidottu
Halvin toimitettuna 16,50 €
Der großartige Auftakt von Fontanes epischem Lebenswerk, der mit der Frage nach der historischen und sozialen Rolle des preußischen Adels ein Thema aufgreift, das ihn bis zu seinem letzten Roman, dem zwei Jahrzehnte später erschienenen >Stechlin< beschäftigte. Fontanes >Vor dem Sturm< entfaltet ein Panorama der märkischen Adels-, Bürger- und Bauernwelt, rückblickend in die Geschichte und vorausschauend auf die Befreiungskriege gegen Napoleon. Im Mittelpunkt steht der junge Lewin Vitzewitz, der sich in romantischen Literaturzirkeln im fernen Berlin durchaus wohl fühlt, aber von seinem draufgängerischen Vater zu den Waffen gerufen wird - gegen die rückkehrenden Franzosenheere. Es bahnt sich ein Geschehen an, das Lewin beinahe mit dem Tod bezahlen muss.
II. Band Inhaltsverzeichniß. Paris vom 1. bis 19. September. Paris vom 1. bis 4. September früh Gesetzgebender Körper am 2. September Gesetzgebender Körper am 3. September Gesetzgebender Körper vom 3. auf den 4. (Mitternachts-Sitzung) Der 4. September Die Flucht der Kaiserin. - In den Tuilerieen am 4. September Paris vom 5. bis 11. September Paris vom 12. bis 18. September Paris am 19. September Von Sedau bis Paris. Das Große Hauptquartier, die III. und IV. (Maas-) Armee vom 3. bis 20. September. Das Große Hauptquartier vom 3. bis 18. September Das große Hauptquartier in Reims vom 5. bis 13. September Die Besetzung von Reims (4. September) durch die 11. Division Das Große Hauptquartier in Chateau-Thierry vom 14. bis 15. September Das Große Hauptquartier in Meaux vom 15. bis 18. September Die III. Armee vom 3. bis 18. September Die VI. (Maas-) Armee vom 3. bis 18. September Die Vorgänge in Laon am 9. September Das Garde-Corps von Sedan bis Paris Vor Paris am 19. September Die Gefechte bei Petit Bisc?stre, Plessis-Piquet und Chatillon am 19. September Das Gefecht bei Petit Bisc?stre Das Gefecht bei Plessis-Piquet und die Wegnahme der Schanze von Chatillon Jules Favre in Haute Maison und Ferri?s am 19. und 20. September Circular-Depesche des Grafen v. Bismarck an die Vertreter des norddeutschen Bundes Vor und in Paris vom 20. September bis 24. December. Die Einschließung. Die Pariser Forts; ihre Entstehung und ihr Werth. - Die Stellung der deutschen Armee-Corps am 20. September (beziehungsweise um Mitte Oktober) Die Entstehung der Pariser Befestigungen Die Beschaffenheit der Befestigungen Die Stellung der Cernirungs-Armee am 20. September, bez. um Mitte Oktober. Vor der Süd- und West-Front von Paris bis Ende Oktober. Das VI. Corps bis Ende Oktober Das Gefecht bei Chevilly am 30. September Das II. baierische Corps am 13. October. Gefecht bei Bagneux Die Stellung des II. baierischen Corps am 13. October Der Kampf um Chatillon und Bagneux Das V. Corps bis Ende October Bis zum 11. October Vom 11. bis 21. October Malmaison am 21. October Diesseitiger Bericht über das Gefecht bei Malmaison Französischer Bericht über das Gefecht bei Malmaison Versailles. (Bis Ende October) In Versailles vom 20. September bis 5. October Versailles am 10. und 11. October. Graf Bismarck und William Russell Die Zerstörung von Schloß St. Cloud Versailles vom 15. bis 31. October Der Tag von Malmaison. (Nach Aufzeichnungen W. Russel's) In St. Germain am 21. October 1870 Im Norden von Paris bis Ende October. Das IV. Corps. Tagebuchblätter aus Villiers le Bel vom 20. September bis 6. October Feldgottesdienst In den Lazarethen Franctireur-Expeditionen Das Gefecht bei l' Isle Adam Das Garde-Corps vom 20. September bis Ende October Le Bourget am 28., 29. und 30. October Le Bourget am 28. October Le Bourget am 29. October Le Bourget am 30. October. Hüben und drüben bis 9 Uhr Die Erstürmung (von 9 bis 11 Uhr) Der letzte Widerstand im Centrum von 11 bis 12 Nach dem Kampf Im wiedergewonnenen Le Bourget Paris im November Die großen Ausfall-Gefechte am 30. November und 2. December. Der Kampf um Villiers und Coeuilly. (Am 30. November) Diesseits von 9 bis 11 Diesseits von 11 bis 1 Von 1 bis 3 Von 3 bis 5 Das 4. Zuaven-Regiment gegen Plateau und Park von Villiers Das Schlachtfeld (französischerseits) am Abend des 30. November Hinter der Front (deutscherseits) am 30. November Die Demonstrations-Gefechte am 30. November Das Gefecht am Mont-Mesly. Division Susbielle gegen die 3. würtembergische Brigade v. Sch?ler und die 7. (pommersche) Brigade du Trossel Gefecht bei Choisy le Roi. Die Divisionen Maud'huy und Pothuan gegen die 11. Division Gordon Demonstrations-Gefecht am Bi?vre-Bach gegen die 12. preußische und 4. bairische Division Demonstrations-Gefecht auf der Linie St. Claud-Malmaison gegen das V. Corps Gefecht bei Epinay. (Brigade Hanrion gegen die 15. Brigade) Demonstrationsgefecht auf der Linie Stains-Le-Bourget-Drancy Demonstrationsgefecht auf der Linie Sevran-Clichy-Chelles gegen die 23. (sächsische) Division Der 1. December Der Kampf um Brie und Champigny am 2. December Am linken Flügel. Kampf um Champigny Das Eingreifen der Brigade du Trossel. 9. bis 11. Das Eingreifen der Brigade v. Wedell. 11 bis 2. Am rechten Flügel. Der Kampf um Brie. 7 bis 10 Im Centrum. Die feindliche Offensive gegen Villiers-Coeuilly Erster feindlicher Vorstoß gegen Villiers-Coeuilly. 10 bis 1 Zweiter feindlicher Vorstoß. Von 1 bis 3 Auf der ganzen Linie. Von 3 bis 5. Nach der Schlacht. Chateau Lalande am 2., 3. und 4. December. Vor Paris im December. Vom 4. bis 24. Der zweite Kampf um Le Bourget (21. December) Der Sturm auf Le Bourget am 21. December. (Nach den Aufzeichnungen La Ronci?re's) Der Sturm auf Le Bourget am 21. December. (Nach diesseitigen Aufzeichnungen) Der Angriff gegen die Südseite Der Angriff gegen die Ostseite Der Angriff gegen die Westseite Der Angriff gegen die Nordseite Die Wiedereroberung des Dorfes Weihnachten vor Paris Orleans bis zum 24. Dezember. Orleans. Erste Einnahme der Stadt (11. October) bis zum Treffen bei Coulmiers am 9. November Leon Gambetta Das Gefecht bei Artenay. 10. October Treffen und Einnahme von Orleans am 11. October In Orleans vom 12. October bis 9. November Das Treffen bei Coulmiers am 9. November Die Formation der Armee-Abtheilung unter dem Großherzog von Mecklenburg. Der Anmarsch der II. Armee unter Prinz Friedrich Karl. Beaune la Rolande Der Vormarsch der II. Armee von der Mosel bis an die Seine. (30. October bis 24. November.) Das Treffen bei Beaune la Rolande am 28. November Die Vertheidigung der II. Armee mit der Armee-Abtheilung des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin. Die feindliche Offensive am 1. und 2., die diesseitige Offensive am 3. und 4. Dezember. Die Wiedereroberung von Orleans. (Vom 29. November bis 4. Dezember.) Die Kämpfe von Orleans. - Offensive des Feindes am 1. und 2. Dezember. Der 1. Dezember Gefecht bei Villepion am 1. Dezember Der 2. Dezember Die Schlacht bei Loigny am 2. Dezember Erster feindlicher Vorstoß. 11 Uhr Das Eingreifen der 17. Division. Von 12 bis 5 Das Treffen bei Poupry am 2. Dezember Die diesseitige Offensive am 3. und 4. Dezember Der 3. Dezember. Das Gefecht bei Artenay und Chevilly Der 4. Dezember Das IX. Corps nimmt Cercottes und dringt bis Bahnhof Orleans vor Das I. baierische Corps nimmt Janvry und Boulay, und dringt über Ingr? bis Orleans (Faubourg Madeleine) vor Die 17. Division nimmt La Borde, marschirt über Ormes gegen Orleans und besetzt es, nachdem der Feind capitulirt In Orleans am 5. und 6. Dezember Der 7. Dezember. - Die französische Loire-Armee theilt sich in eine I. (Bourbaki) und II. (Chanzy) Armee; Aurelle de Paladines tritt zurück. - Die diesseitigen Dispositionen zur Verfolgung des Feindes. - Der Vormarsch der Armee-Abtheilung des Großherzogs gegen Westen (Linie Beaugency-Ouzoner le March?). Das Gefecht bei Meung Die diesseitigen Dispositionen zur Verfolgung des Feindes Gefecht bei Meung am 7. Dezember Die Schlacht bei Beaugency-Cravant am 8., 9. und 10. Dezember Der 8. Dezember. - Das 1. baierische Corps (Centrum) nimmt Beaumont und Villechaumont. - Die 22. Division (rechter Flügel) nimmt Cravant. Die 17. Division (linker Flügel) nimmt Messas und Beaugency Das I. baierische Corps (Centrum) nimmt Beaumont 12 Uhr, nimmt Villechaumont 3 1/2, verliert es 4 1/2 und besetzt es wieder 5 1/2 Uhr Die 22. Division (rechter Flügel) nimmt Beaugency um 3, Messas um 4 Uhr Nachmittags und behauptet sich in beiden Orten Der 9. Dezember - Die 2. baierische und die 22. Division (Centrum) nehmen Villorceau und Cernay. - Die 1. baierische und die 4. und 2. Cavallerie-Division (rechter Flügel) halten Beauvert-Montigny. - Die 17. Division (linker Flügel) nimmt Villemarceau-Loynes und hält diese, wie die Linie des Grottes-Clos Moussu Die 2. baierische und die 22. Division (beide im Centrum) behaupten die Linie Le M?e-Villechaumont und dringen bis an die Linie Villorceau-Cernay vor. (Vormittagsgefecht.) Die 1. baierische und die 4. und 2. Cavallerie-Division (rechter Flügel) halten den Tag über die Linie Beauvert-Montigny Die 17. Division (linker Flügel) ergreift die Offensive und nimmt zur Rechten Villemarceau und Loynes, zur Linken die Fermen Pierre-Tournante und Feularde. (Nachmittagsgefecht.) Der 10. Dezember. (Dritter Tag von Beaugency-Cravant). - Die 22. Division (Centrum) verliert Origny und Villejouan durch feindlichen Ueberfall. 7 Uhr. - Das I. baierische Corps und die 4. Cavallerie-Division (rechter Flügel) hindern unter Assistenz der Corps-Artillerie des X. Armee-Corps unsre Ueberflügelung. - Das X. Armee-Corps (nunmehriger linker Flügel) rückt in Beaugency ein und löst die 17. Division ab. 11 Uhr. - Die 17. Division (bisheriger linker Flügel) schiebt sich rechts, nimmt Villejouan 3 1/2 Uhr und behauptet es Die 22. Division (Centrum) verliert Origny und Villejouan durch feindlichen Ueberfall. 7 Uhr früh Das I. baierische Corps und die 4. Cavallerie-Division (rechter Flügel) hindern, unter Assistenz der Corps-Artillerie des X. Armee-Corps, unsere Ueberflügelung Die 17. Division, durch das X. Corps am linken Flügel abgelöst, schiebt sich rechts, nimmt Villejouan 3 1/2 Uhr und behauptet es Der Vormarsch bis an den Loir (Linie Vendome-Chateaudun). Vom 11. bis 14. Dezember Gefecht bei Mor?e und Fr?tevak am 14. Dezember Gefecht des Detachements Rauch bei Mor?e Gefecht des Gros und der Avantgarde bei Fr?teval Am Loir vom 15. bis 21. Dezember
Neben "Effi Briest" und dem "Stechlin" liegt jetzt auch Fontanes drittes Meisterwerk, der Ehe- und Ehebruchsroman"Unwiederbringlich",in derGroßen Brandenburger Ausgabe vor - ein Ereignis für alle Fontane-Enthusiasten und Kenner seines Schaffens. Hervorragende Textpräsentation nach der Erstauflage, vorzügliche Kommentierung und eine selten gewordene buchkünstlerische Gestaltung kennzeichnen diese wegweisende Edition. Sie vermittelt zwischen den Lesebedürfnissen eines breiten Publikums und den wissenschaftlichen Interessen der Experten. Graf Holk hat ein gutes, aber schwaches Herz. Er hat sich eingerichtet in dem schönen Schloß am Meer, die Ehe mit Christine ist das Fundament seines Lebens, auch wenn Differenzen in bezug auf die Religion und die Erziehung der Kinder ihn zunehmend seiner Frau entfremden. Im Herbst begibt er sich wie jedes Jahr nach Kopenhagen, um bei der Prinzessin seinen Dienst als Kammerherr anzutreten. Der Wunsch, alles Unbehagen abzustreifen, läßt ihn das gewohnte Quartier bei der Witwe Hansen in einem zauberischen Licht erscheinen. Alles ist auf Verführung gestellt, deren Inbegriff die geistreich-pikante Ebba von Rosenberg ist. Die Grenzen scheinen aufgehoben, jeder Ort ist eine Lockung und jede Zeit eine Ewigkeit. Holk verliert den Boden unter den Füßen und erliegt einer Verblendung, die nicht größer sein könnte als der Brand des Schlosses in ebendieser Nacht. Als er sein Abenteuer dingfest machen und Ebba heiraten will, reißt der Wahn, und er steht vor den Trümmern seiner Existenz.
Das Oderbruch und seine Umgebungen: Von Frankfurt bis Schwedt, Freienwalde, Buckow, Möglin, Quilitz oder Neu-Hardenberg, Friedland, Kunersdorf, Gusow, Schoß Friedersdorf Jenseits der Oder: Küstrin, Tamsel, Zorndorf Auf dem Hohen-Barnim: Prädikow, Schloss Kossenblatt, Steinhöfel, Am Werbellin, Das Pfulen-Land
Noch dem alten Fontane erschien sein erzählerisches Debüt ein beachtenswertes Ereignis. 1839 hatte das Leib- und Magenblatt desjungen Mannes, der"Berliner Figaro", die Novelle "Geschwisterliebe" abgedruckt. An diese hochsentimentale Geschichte von Liebe, Tod und Verklärung schloß sich sechs Jahr später mit "Zwei Post-Stationen" eine burleske Szenenfolge über das komische Mißverhältnis von Sein und Schein an. Die weiteren drei Geschichten steuerte der wandlungsfähige Autor zu einem belletristischen Jahrbuch seiner Freunde bei. Überrascht entdecken wir in "James Monmouth" und "Tuch und Locke" Motive, deren meisterhafte Durchführung den späten Romanen vorbehalten blieb. Den Kontrapunkt zur emotionalen Gespanntheit bildet die "Goldene Hochzeit", das humoristisch eingefärbte Hohelied auf das bescheidene Glück zweier alter Menschen - eine Philemon-und-Baucis-Geschichte, in der die von den Göttern Bevorzugten plattdeutsch sprechen. In seinem Kommentar weist Tobias Witt nach, wie sich Fontane mit Geschick und Einfallsreichtum den literarischen Strömungen und Vorbildern zwischen 1840 und 1860 anpaßte. Zum erstenmal bietet eine Werkausgabe alle frühen Erzählungen in einem buchstaben- und zeichengetreuen Abdruck nach der Erstveröffentlichung bzw. der Handschrift. Der Veröffentlichung seiner ersten Erzählung war für den Zwanzigjährigen so überwältigend, wie es sich für einen Debütanten gehört. Der nächste Prosatext, "Zwei Post-Stationen", blieb im Verlag liegen und erreichte erst 1991 das erstaunte Publikum. Die weiteren drei Geschichten steuerte der nunmehr Mittdreißiger zu einem Jahrbuch bei, das er selbst zusammen mit einem literarisch versierten Freund herausgab. Sie zeigen ihn als wandlungsfähigen Autor, der Erzählsituationen durchspielt , seine Figuren sprachlich profiliert und schon einen humoristischen Ton anschlägt. Überrascht entdecken wir szenische Arrangements und Motive, deren meisterhafte Durchführung den großen Romanen des späten Fontane vorbehalten blieb. "Bald wird ein Eisenbahn-Netz den gebildeten Theil Europa's umschlingen; schon in diesem Augenblicke sind der Segnungen unzählige, welche die Menschheit der großartigsten Erfindung unsrer Tage verdankt; und dennoch lassen sich heisre Stimmen hören, die diesen neuen Triumph des menschlichen Geistes verwünschen, und für die 'deutsche Postschnecke' in die Schranken treten." Theodor Fontane, "Zwei Post-Stationen" (um 1845)