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Kirjailija
Thomas Gutmann
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2001–2027, suosituimpiin kuuluu Staudingers Kommentar zum BGB §§ 630a-630h (Behandlungsvertrag). Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Die Hermann Nehlsen zu seinem 70. Geburtstag gewidmete Festschrift spiegelt in seiner Themenvielfalt die ganze Bandbreite seiner jahrzehntelangen Forschungen wider. Sie ist in fünf große Blöcke gegliedert. Dem ? Recht in Mittelalter und Neuzeit? folgt das ? Recht im 19. Jahrhundert?, wobei hier die Entstehung des modernen Verwaltungsvollstreckungsrechts in Preußen bis zum Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen dem deutschen Zollverein und der Argentinischen Konföderation von 1857 im Vordergrund stehen. ? Juristische Zeitgeschichte und Nationalsozialismus? fokussiert Brennpunkte wie die ? Machtergreifung?, die Juristenausbildung oder das Staatskirchenrecht im Dritten Reich. In der Rubrik ? Quellenprobleme? gilt das Interesse den frühen Germanen, den westgotischen Schiefertafeln oder den Augsburger Notarsakten des 16. Jahrhunderts. Aufsätze zu ? Geltendem Recht, Grundlagen und Didaktik? runden das Spektrum der Forschungsfelder ab.
Das Transplantationsgesetz (TPG ) ist am 1. Dezember 1997 in Kraft getreten. Nach acht Jahren ist es Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen. Seit dem 1. Dezember 1997 hat sich nicht nur die Transplantationsmedizin weiterentwickelt, es haben sich auch Niveau und Intensität der juristischen und ethischen Diskussion der Materie verändert. Es hat sich gezeigt, dass erhebliche Teile des Gesetzes mit verfassungsrechtlichen Vorgaben kollidieren oder unklar bzw. handwerklich missglückt sind. Das vorliegende Buch fasst den Stand der Kritik an Konzeption und Umsetzung des TPG aus der Sicht insbesondere der Rechtswissenschaft, aber auch der Ethik, Psychologie und Medizin zusammen und überführt sie in konkrete Vorschläge zur Novellierung des Gesetzes. Hierbei gilt ein besonderes Augenmerk der Diskussion und den Regelungsmodellen im Ausland.
Organe sind knapp, und die Zahl der Patienten, die versterben, oder nicht wieder gut zu machende Schäden an ihrer Gesundheit erleiden, bevor ihnen mit einer Transplantation geholfen werden kann, steigt ständig. Nach welchen Prinzipien aber sollen Lebenschancen an Bürger zugeteilt werden, die an Leben oder Gesundheit bedroht sind, wenn nicht allen von ihnen geholfen werden kann? Wer soll weiter leiden? Wer soll sterben, wenn nicht alle leben können? Diese Frage kann nicht allein mit medizinischem Wissen beantwortet werden; sie zwingt vielmehr unausweichlich zu normativen Wertungen und zu einer Zusammenschau dessen, was Medizin, Psychologie, Recht, Ethik und Soziologie zur Lösung dieses Problems beitragen können.
Die Bedeutung der Lebendspende von Organen hat im vergangenen Jahrzehnt weltweit deutlich zugenommen. Dies gilt in besonderem Maß für die Bundesrepublik, aber auch für ganz Europa. Das Werk analysiert und kritisiert in detaillierter Form die durch das Transplantationsgesetz geschaffene, unbefriedigende Rechtslage in Deutschland und vergleicht diese problemorientiert mit den rechtlichen Regelungsmodellen der europäischen Nachbarstaaten. Das Buch gibt zudem einen Überblick über die gegenwärtige Entwicklungsdynamik der Lebendorganspende sowie über neue Modelle wie die Überkreuz-Lebendspende, Austauschmodelle für Lebend- und Leichenorgane und die altruistische Lebendorganspende unter einander fremden Menschen. Intensiv werden die ethischen Grundlagen der Lebendspende diskutiert. Als Ergebnis der Untersuchung werden schließlich Vorschläge für eine Novellierung des deutschen Transplantationsgesetzes vorgebracht.