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Kirjailija

Thomas Hartmann-Wendels

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1986–2019, suosituimpiin kuuluu Bankbetriebslehre. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1986–2019.

Bankbetriebslehre

Bankbetriebslehre

Thomas Hartmann-Wendels; Andreas Pfingsten; Martin Weber

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2019
nidottu
Dieses Buch bietet einen breiten Überblick über die Bankbetriebslehre. Mit dem Instrumentarium der Kapitalmarkttheorie und der Informationsökonomik werden die Funktionen, die Banken in einem Finanzsystem erfüllen, herausgearbeitet und die typischen Bankgeschäfte erklärt. Die wichtigsten Facetten des Bankmanagements werden behandelt, ebenso wie die theoretischen Grundlagen der Regulierung. Dem Trend der Regulierungsvorschriften folgend werden das Management und die bankenaufsichtliche Messung der einzelnen Risikoarten integriert dargestellt. Weiterentwicklungen in der Bankenaufsicht wurden eingearbeitet. Die Autoren sind die Inhaber der Banklehrstühle an den drei Universitäten, von denen Personalchefs von Banken und Versicherungen ihre BWL-Absolventen am liebsten rekrutieren (Junge Karriere, 23.4.2004).
Rechnungslegung der Unternehmen und Kapitalmarkt aus informationsökonomischer Sicht
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Jahresabschlußinformationen auf die Wohlfahrt der Kapitalgeber eines Unternehmens. Zunächst geht es hier um die Frage, unter welchen Bedingungen öffentliche Informationen den Investoren am Kapitalmarkt bessere Dispositionen ermöglichen. Zudem wird berücksichtigt, inwieweit die Bereitstellung öffentlicher Informationen zu einer Einsparung privater Informationsbeschaffungskosten beitragen kann. Im Rahmen dieser Fragestellung kann ein eindeutiges Urteil über den volkswirtschaftlichen Wert von Jahresabschlußinformationen nur unter sehr speziellen Konstellationen gefällt werden. Die Rechnungslegung liefert natürlich auch Informationen zur Kontrolle der Unternehmensleitung. Der theoretische Bezugsrahmen, in dem die Kontrollfunktion der Rechnungslegung untersucht wird, ist die Principal-Agent-Theorie sowie die Signalling-Theorie. Es zeigt sich, daß Rechnungslegungsinformationen im allgemeinen von Vorteil sind. Daneben wird auch gefragt, inwieweit Bilanzierungswahlrechte zulässig sein sollen. Im Gegensatz zu der festgefügten Ansicht, daß die Existenz solcher Wahlrechte die Kontrollfunktion der Rechnungslegung beeinträchtige, kommt die Analyse zu dem Ergebnis, daß der Verzicht auf enggefaßte Bilanzierungsvorschriften den Nutzen der Rechnungslegung erhöhen kann. Die Arbeit liefert somit einen Beitrag zu der Frage, in welchem Ausmaß die Rechnungslegung von Unternehmen durch gesetzliche Vorschriften reglementiert bzw. inwieweit dies der Privatautonomie der Beteiligten überlassen werden soll.
Dividendenpolitik bei asymmetrischer Informationsverteilung
Die Bestimmung einer optimalen Dividendenpolitik ist ein Grundproblem der Theorie der Unternehmensfinanzierung. Die Diskussion zu diesem Problem war in den letzten 201ahren gepriigt dureh das sogenannte Irrelevanztheorem, das M. H. Miller und F. Modigliani 1963 formuliert haben. Dieses Theorem besagt, daB es eine optimale Divi- dendenpolitik nieht gibt, wenn man beriieksiehtigt, daB bei gegebenem Investitionspro- gramm die dureh Dividendenzahlung entstehende Finanzierungsliieke aus anderen Finanzierungsquellen wieder gesehlossen werden muB. Untcr dieser Voraussetzung, so weist das Theorem naeh, ist jede Dividendenpolitik gleieh gut. Die Aussage des Theo- rems ist zu modifizieren, wenn man eine Besteuerung beriieksiehtigt, die ausgesehiittete und einbehaltene Gewinne untersehiedlieh behandelt. Dann kann je naeh H6he der Steuersiitze eine bestimmte Dividendenpolitik optimal sein. Die Behauptung, die Dividendenpolitik sei irrelevant, steht im Gegensatz zu festgefUg- ten Vorstellungen und Oberzeugungen der Finanzierungspraxis. Dieser Gegensatz bleibt aueh bestehen, wenn man das Modell modifiziert und die Besteuerung beriieksieh- tigt. Dann liiBt sieh zwar eine bestimmte Dividendenpolitik als optimal naehweisen; diese theoretiseh optimale Dividendenpolitik entsprieht aber nieht dem, was in der Praxis als sinnvoll und zweekmiiBig angesehen wird. Wenn zum Beispiel die ausgesehiit- teten Gewinne steuerlieh h6her belastet sind als die einbehaltenen, miiBten naeh dem theoretischen Optimalitiitskriterium die Investitionen vorrangig dureh einbehaltene Gewinne finanziert werden; zu Dividendenzahlungen kiime es nur dann, wenn iiber- haupt kein Kapitalbedarf fUr Investitionen bestiinde; eine derartige Dividendenpolitik wird in Wirkliehkeit von keiner Unternehmung betrieben.