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Kirjailija

Tobias Nicklas

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 8 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2014–2025, suosituimpiin kuuluu The Promise of Ecumenical Interpretation. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

8 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2014–2025.

Reading Christian Apocrypha

Reading Christian Apocrypha

Tobias Nicklas; Janet E. Spittler

AUGSBURG FORTRESS PUBLISHERS
2025
pokkari
Christian apocrypha has suffered neglect. Living just outside the Christian canon, apocryphal Christian works have been judged deficient, secret, and even heretical. In Reading Christian Apocrypha, Tobias Nicklas, Jens Schr ter, and Janet Spittler lavish attention upon these extracanonical texts to demonstrate that, far from being superfluous or fringe, Christian apocrypha plays a crucial role in the history of Christianity. Apocryphal works function as important witnesses for the reception of Jesus, Paul, and other apostolic figures. Beyond the reception of canonical figures, however, they provide foundational stories that fill in the Christian landscape of memories, supplying local and regional Christian communities with narratives that tie their own environment, traditions, and practices to the activities of the apostles and apostolic figures. Reading Christian Apocrypha also explores how apocryphal works adopt and adapt Jewish and Greco-Roman views on the origin of the world, its history, and the world to come, creating new spaces of interpretation around biblical texts and traditions. The apocryphal writings reveal that Christianity, from the very beginning, developed a wide variety of theological perspectives within diverse linguistic traditions and geographical areas. Ultimately, Reading Christian Apocrypha demonstrates that the distinction between canonical and apocryphal tradition is far blurrier than often assumed.
Spätantike Apostelerzählungen

Spätantike Apostelerzählungen

Tobias Nicklas

Mohr Siebeck
2025
nidottu
Die Forschung an spätantiken Apostelerzählungen leidet bis heute unter einer Vielzahl von Vorurteilen: Die Texte seien historisch wertlos, literarisch schlecht und theologisch problematisch. Tobias Nicklas zeigt mit vielen Beispielen, dass dies nicht der Fall ist. Seine Untersuchung bleibt nicht bei den bekannten Apostelakten der Frühzeit, also den Paulus-, Petrus-, Andreas-, Johannes- und Thomasakten stehen, sondern überschreitet immer wieder die Grenzen zur Spätantike, ja zum frühen Mittelalter und damit zur Hagiographie. In insgesamt vier Durchgängen zeigt er, wie die Apostelerzählungen die Evangelien fortschreiben, indem sie Christus zu ihrem eigentlichen Protagonisten machen. Überaus komplex stellt sich auch das Verhältnis zwischen den in den Texten angebotenen "christlichen" Identitäten und den alten Kulten, aber auch griechisch-römischen Bildungstraditionen dar. Der Autor zeigt zudem, auf welch verschiedenen Ebenen antike Apostelerzählungen als politische Statements verstanden werden können. Zwar sind sie kaum als anti-imperiale Kampfschriften zu verstehen, aber sie erwarten von ihrer Adressatenschaft die totale Hingabe zu Christus und dem Gott der Christen. Apostelerzählungen und, mit ihnen verbunden, Apostelgräber und Reliquien spielen zudem eine wichtige Rolle in innerkirchlichen Auseinandersetzungen um den Rang von Teilkirchen. Gleichzeitig lässt sich an ihnen zeigen, auf welche Weise Charaktere wie Petrus, Paulus oder Thekla zu Symbolfiguren wurden, die bis heute christliches Denken prägen.
The Canon and Beyond

The Canon and Beyond

Tobias Nicklas

Mohr Siebeck
2024
sidottu
How did the canon of the New Testament come into being? To what extent can we also speak of a history of the already existing canon? What functions were and are assigned to it in different historical contexts? What is the relationship between canonical writings and extra-canonical writings? What is the relationship between Christian apocrypha and the texts of the Bible from the Old and New Testaments? The number of questions surrounding the canon of New Testament writings and the lasting significance of apocryphal writings and traditions in relation to the canon is almost inexhaustible. This volume brings together contributions by Tobias Nicklas on these topics from the past twenty years. A particular focus is on the reassessment of Christian apocrypha and their relationship to image and rite and on understanding of canon as a dynamic entity.
Studien Zur Johannesapokalypse

Studien Zur Johannesapokalypse

Tobias Nicklas

Brill U Schoningh
2024
sidottu
In his "Studies" Tobias Nicklas lifts many of the secrets related to one of the most mysterious writings of world literature, the New Testament Book of Revelation. He has studied the book for more than twenty years and worked on as different topics as intertextual relations, theology, images and reception history of Revelation.
Studien zum Petrusevangelium

Studien zum Petrusevangelium

Tobias Nicklas

Mohr Siebeck
2021
sidottu
Unter den christlichen Apokryphen, die in den vergangenen Jahrzehnten das Interesse der Forschung zum frühen Christentum weckten, spielt das am Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Evangelium nach Petrus eine herausragende Rolle. Der Text wurde häufig vor allem wegen seines angeblichen Doketismus und seines Antijudaismus in den Blick genommen, oft wurde auch die These vertreten, er enthalte eine sehr frühe Quelle zur Passion Jesu. Demgegenüber nehmen die hier gesammelten Beiträge von Tobias Nicklas eine andere Perspektive auf das Petrusevangelium ein: Sie diskutieren zum Beispiel bisher kaum berücksichtigte Textzeugen des Petrusevangeliums, entwickeln ein neues Paradigma zur Beschreibung seines Verhältnisses zu den kanonischen Evangelien, vergleichen seine Christologie mit derjenigen antiker Märtyrertexte und bieten differenzierte Überlegungen zu seiner Darstellung von Juden.
Der Zweite Thessalonicherbrief

Der Zweite Thessalonicherbrief

Tobias Nicklas

Vandenhoeck Ruprecht GmbH Co KG
2018
sidottu
Tobias Nicklas' Kommentar zum Zweiten Thessalonicherbrief erganzt die auf das Jahr 1909 zuruckgehende Kommentierung durch Ernst von Dobschutz durch eine aktuelle Bearbeitung. Nicklas versteht den Text als pseudepigraphische Schrift einer unbekannten Figur des fruhen Christentums, die mit dem Denken des Paulus vertraut war, dieses aber in entscheidenden Punkten einer neuen Situation anpasste. Der Brief antwortet auf eine Krise: Eine sich prophetisch verstehende Gruppe verkundet, dass der Tag des Herrn schon da sei (2Thess 2,2) und beruft sich dabei auf Paulus selbst. Um in dieser Situation das Erbe des Paulus zu retten, wird im Namen des Paulus geantwortet. Dabei entsteht ein Text, der nicht nur aufgrund seiner Aussagen zur Endzeit bedeutsam ist, sondern auch mit seiner Kyrio-Logie, d.h. der Rede vom Herrn und seinen Ideen vom Wesen der Gemeinde in einer sich dehnenden Zeit theologisch spannend ist. Gleichzeitig bedurfen Aussagen des Texts zum Ethos des Arbeitens oder zur Rolle des Apostels durchaus der historischen Einordnung und hermeneutischen Distanz. Als besondere Herausforderung erweist sich die Idee, das gegenwartige Leid der Gemeinde sei sicheres Indiz der im endzeitlichen Gericht zu erwartenden Gerechtigkeit Gottes. Vor diesem Hintergrund versteht Nicklas den Grundimpuls der Schrift nicht in der Information uber die Zukunft, sondern in ihrer Neubestimmung der Gegenwart, was auch fur die heutige Kirche noch von grossem Nutzen sein kann. Tobias Nicklas' Kommentar zum Zweiten Thessalonicherbrief erganzt die auf das Jahr 1909 zuruckgehende Kommentierung durch Ernst von Dobschutz durch eine aktuelle Bearbeitung. Nicklas versteht den Text als pseudepigraphische Schrift einer unbekannten Figur des fruhen Christentums, die mit dem Denken des Paulus vertraut war, dieses aber in entscheidenden Punkten einer neuen Situation anpasste. Der Brief antwortet auf eine Krise: Eine sich prophetisch verstehende Gruppe verkundet, dass der Tag des Herrn schon dass sei (2Thess 2,2) und beruft sich dabei auf Paulus selbst. Um in dieser Situation das Erbe des Paulus zu retten, wird im Namen des Paulus geantwortet. Dabei entsteht ein Text, der nicht nur aufgrund seiner Aussagen zur Endzeit bedeutsam ist, sondern auch mit seiner Kyrio-Logie, d.h. der Rede vom Herrn und seinen Ideen vom Wesen der Gemeinde in einer sich dehnenden Zeit theologisch spannend ist. Gleichzeitig bedurfen Aussagen des Texts zum Ethos des Arbeitens oder zur Rolle des Apostels durchaus der historischen Einordnung und hermeneutischen Distanz. Als besondere Herausforderung erweist sich die Idee, das gegenwartige Leid der Gemeinde sei sicheres Indiz der im endzeitlichen Gericht zu erwartenden Gerechtigkeit Gottes. Vor diesem Hintergrund versteht Nicklas den Grundimpuls der Schrift nicht in der Information uber die Zukunft, sondern in ihrer Neubestimmung der Gegenwart, was auch fur die heutige Kirche noch von grossem Nutzen sein kann.
Jews and Christians?

Jews and Christians?

Tobias Nicklas

Mohr Siebeck
2014
nidottu
When exactly did the "Parting of the Ways" between Jews and Christians take place? Was it already Jesus who separated himself and his followers from "the Jews?" Or did Paul make the decisive step with his mission of pagans? Or do we have to wait longer - until after 70 CE, when the Jerusalem Temple was destroyed, and different Jewish groups had to define their identities anew? Is the overall question perhaps formulated inadequately? In his new book, which goes back to the 2013 Deichmann lectures at Ben Gurion University, Beersheva, Tobias Nicklas shows that at least for the second and third centuries CE the overall idea of a parting of the ways between Jews and Christians is a misconception. Instead, one has to distinguish between the situations of different groups at different places and in different historical circumstances. Even concrete individuals could behave differently in different contexts of their lives. That's why, now, much more dynamic images have to be found to describe ancient realities more adequately. Focussing on so-called "Christian" perspectives on the matter, Nicklas discusses images of "Jews" in early Christian writings, concepts of God and his Covenant with Israel, problems of "Christological" and "Ecclesiological" hermeneutics of Israel's Scriptures, and, finally, the questions how different "Christian" groups treated matters of Halakha for believers in Christ.