Kirjailija
Ulrike Schneider
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2002–2015, suosituimpiin kuuluu Kosmographic In der Englischen Dichtung 1600-1660. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
4 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 2002–2015.
Die Veröffentlichungsbedingungen für deutschsprachige Autoren jüdischer Herkunft waren nach 1945 im ost- und westdeutschen Literaturbetrieb von ökonomischen, vor allem aber von gesellschaftspolitischen und erinnerungsgeschichtlichen Parametern geprägt. Das Wirken innerhalb der Literaturbetriebe als Autoren blieb für viele an die essentiellen Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus gebunden. Am Beispiel der beiden Schriftsteller Jean Améry und Fred Wander wird den erinnerungsgeschichtlichen Diskursen und ihren Auswirkungen auf die Veröffentlichungs- und Rezeptionsbedingungen von literarischen Texten nachgegangen. Beide Autoren verpflichteten sich durch ihre poetologischen Verfahren einer eigenen, auf der jüdischen Erinnerung beruhenden Gedächtnisarbeit, die zugleich eine Differenz der Erinnerung gegenüber führenden Vertretern von Erinnerungsgemeinschaften beider deutscher Staaten enthielt. Ihre Entwicklung eines eigenen Erinnerungs- und Literaturbegriffes, ihre Partizipation an öffentlichen Debatten und ihre Standortbestimmung als deutschsprachige Autoren jüdischer Herkunft verdeutlicht die Bedeutung, die ihnen sowie anderen Autoren jüdischer Herkunft bei der Herausbildung einer differenzierten und kritischen deutsch-deutschen Nachkriegsliteratur zukam.
Diese Studie widmet sich der umfassenden Bestandsaufnahme und Analyse der facettenreichen kosmographischen Bilderwelt in der englischen Dichtung der ersten Halfte des 17. Jahrhunderts. Unter Einbeziehung petrarkistischer wie biblischer Bildtraditionen sowie alter und neuer Metaphorik aus den Bereichen der Astronomie und der Geographie ergibt sich ein Panorama kosmischer Bilder, dem sich kein Dichter des 17. Jahrhunderts verschliessen konnte. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Lyriker und Prediger John Donne, der es wie kein zweiter Dichter seiner Zeit verstand, dieses kosmische Bildmaterial fur seine weltliche wie religioese Dichtung urbar zu machen.