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Kirjailija

W. v. Baeyer

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1960–2011, suosituimpiin kuuluu Bildnerei der Geisteskranken. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1960–2011.

Bildnerei der Geisteskranken

Bildnerei der Geisteskranken

H. Prinzhorn; W. v. Baeyer

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2011
nidottu
Das 1922 im VerlagJulius Springer, Berlin, erschienene Werk "Bildnerei der Geisteskranken" von Hans Prinzhom ist Hingst vergriffen, auch die unvedinderte zweite Auflage von 1923. DaB sich der Verlag zu einem Neudruck entschloB, verdient Anerkennung und Dank. Das Werk ist auch heute noch geeignet, Interesse aus verschiedenen Richtungen her zu erwecken: Nicht nur Psychiatrie, Kunstgeschichte und . A.sthetik sind angesprochen, sondem die ganze Breite men- schenkundlicher Belange, die sich als "Anthropologie" vieWiltig auffachert. Hans Prinzhom war es nicht vergonnt, eine weitere N euauflage selbst zu besorgen. Er erlag all- zu friih, im Alter von 47 J ahren, am 14. Juni 1933 einem Typhus. Ein kurzer biographischer Riick- blick auf das Leben dieses ungewohnlichen Mannes, der seine Zeitgenossen faszinierte, mag hier am Platze sein *). Geboren am 8. Juni 1886 in Hemer/Westfalen als Sobn eines Papierfabrikanten, studierte erin Tiibingen, Leipzig und Miinchen zunachst Kunstgeschichte, promovierte 1908 in dies em Fach, er- warb dann in Leipzig, Berlin und London eine Gesangsausbildung. Danach studierte er Medizin, wandte sich der Psychiatrie zu, wurde 1919, aus dem Kriege heimgekehrt, Assistent an der Heidel- berger Psychiatrischen Klinik. Der Direktor dieser Klinik, Karl Wilmanns, hatte ibn dafiir gewon- nen, eine bereits von ihm selbst angelegte kleine Sammlung von bildnerischen Produkten Geistes- kranker zu vergroBem und wissenschaftlich zu bearbeiten. Prinzhom sammelte gegen 5 000 Ob- jekte aus Psychiatrischen Anstalten in Deutschland, Osterreich, Schweiz, Italien und Holland.
Der Erlebniswandel des Schizophrenen

Der Erlebniswandel des Schizophrenen

K. P. Kisker; W. v. Baeyer

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1960
nidottu
Die Psychopathologie der Schizophrenien blieb am Leitfaden des klinischen Wissens um ihrc deletaren Ausgange haufig eine Erforschung. seelischer Defizien zen. Der hier unternommene Versuch legt dagegen Grundbestande schizophrenen Erlebens auf seelische Positivi tat hin aus, d. h. auf eigenartige Verfassungen, in dcnen sich eine Tcndenz nach seelischer Ordnung bekundet. DieW eise dieser Bckundung ist dem V crstehen meist nicht unmittelbar zuganglich. Der Zugang der U ntersuchung bedarf der Vermittlung durch cin indirektes Yerstehen; diescs gehort dcn von KGNZ als konstruktiv-entwerfcnd bezeichneten Erkcnntnisweisen zu und wird hier mit aHem Wissen um dercn Einschrankungen geiibt. Del' im Untertitel erscheinende Bcgriff del' Psychonomie soll eine Grundhaltung anzeigen, die in der psychiatrischen Tradition del' "Psychikcr" stchL ohnc damit zugleich "psychistisch" oder "psychogenetisch" zu scin. icht weniger als dcm Somatologen ist dem Psychopathologen der Umgang mit dem Schizophrenen zugleich das Abschreiten cines Horizontes RPincs Nicht wissens. Er ist, wiewohl in klini8chen Denktraditioncn crzogen, dic sein Alltagstun verliiBlich zu umgrcnzen schcinen, in cine Schwierigkeit geratcn, scitdem er sich einem Anspruch seiner verriickten Alltagspartner ausgesetzt sicht, den produktiv zu bewaltigen er durch die klassischen Schizophreniewerkc nicht hinreichcnd vor bcreitet ist."