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Arthur Schnitzler

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 489 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1964–2026, suosituimpiin kuuluu Die Klassiker Hörbibliothek. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

489 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1964–2026.

Reigen

Reigen

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
pokkari
Arthur Schnitzler: Reigen. Zehn Dialoge Die 1897 entstandene Kom die lie Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das ffentliche Erscheinen hielt er f r vorl ufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Urauff hrung, die 1920 auf Dr ngen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den gr ten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu ffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Auff hrungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das St ck 1982 wieder auf die B hne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schlie en. F r den n chsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schlie t als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt. Entstanden 1896-1897. Erster Privatdruck 1900 auf 200 Exemplare limitiert. Vollst ndige Urauff hrung am 23.12.1920, Kleines Schauspielhaus, Berlin. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1962. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: William Adolphe Bouguereau, Nymphen und Satyr, 1873. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo v
Lebendige Stunden

Lebendige Stunden

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
sidottu
Arthur Schnitzler: Lebendige Stunden. Vier Einakter Entstanden 1900-1901. Erstdruck: Berlin (Fischer), 1902. Urauff hrung am 04.01.1902, Deutsches Theater, Berlin. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1962. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Egon Schiele, Portr t des Albert Paris von G tersloh, 1918. Gesetzt aus der Minion Pro, 11.5 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt erm glichen, in die deutsche Literatur ein. Seine Montagetechnik verwebt Klischees und vermeintlich individuelle Reaktionen zu einem berindividuellen Typus. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungs ngste sind zentrale Themen seines umfangreichen Werkes. Nachdem ihm 1921 nach einem Skandal um seinen Reigen die Auff hrungsgenehmigung entzogen wird, ernennt ihn der sterreichische PEN-Clubs 1923 zu seinem Pr sidenten. Drei Jahre sp ter erh lt er den Burgtheaterring und geh rt zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen B hnen als er 1931 in Wien an einer Gehirnblutung stirbt.
Lebendige Stunden

Lebendige Stunden

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
pokkari
Arthur Schnitzler: Lebendige Stunden. Vier Einakter Entstanden 1900-1901. Erstdruck: Berlin (Fischer), 1902. Urauff hrung am 04.01.1902, Deutsches Theater, Berlin. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1962. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Egon Schiele, Portr t des Albert Paris von G tersloh, 1918. Gesetzt aus der Minion Pro, 11.5 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt erm glichen, in die deutsche Literatur ein. Seine Montagetechnik verwebt Klischees und vermeintlich individuelle Reaktionen zu einem berindividuellen Typus. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungs ngste sind zentrale Themen seines umfangreichen Werkes. Nachdem ihm 1921 nach einem Skandal um seinen Reigen die Auff hrungsgenehmigung entzogen wird, ernennt ihn der sterreichische PEN-Clubs 1923 zu seinem Pr sidenten. Drei Jahre sp ter erh lt er den Burgtheaterring und geh rt zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen B hnen als er 1931 in Wien an einer Gehirnblutung stirbt.
Reichtum

Reichtum

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
pokkari
Arthur Schnitzler: Reichtum und andere fr he Erz hlungen 1885-1889 Welch eine Melodie: Erstdruck: Die Neue Rundschau, XL. Jahrgang, 5. Heft, Mai 1932. Er wartet auf den vazierenden Gott: Erstdruck: Deutsche Wochenschrift, IV. Jahrgang, 50. Heft, 12. Dezember 1886. Amerika: Erstdruck: An der sch nen blauen Donau, IV. Jahrgang, 9. Heft, 1889. Erbschaft: Erstdruck in: Die kleine Kom die, Berlin: S. Fischer Verlag, 1932. Der F rst ist im Hause: Erstdruck: Arbeiter-Zeitung, Wien, 15. Mai 1932. Mein Freund Ypsilon: Erstdruck: An der sch nen blauen Donau, IV. Jahrgang, 2. Heft, 1889. Der Andere: Erstdruck: An der sch nen blauen Donau, IV. Jahrgang, 21. Heft, 1889. Reichtum: Erstdruck: Moderne Rundschau, III. Jahrgang, 11. und 12. Heft, 1891. Inhaltsverzeichnis Welch eine Melodie Er wartet auf den vazierenden Gott Amerika Erbschaft Der F rst ist im Hause Mein Freund Ypsilon Der Andere Reichtum Biographie Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Gesammelte Werke. Die erz hlenden Schriften, 2 B nde, Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1961. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul C zanne, Die Kartenspieler, 1892-1895. Gesetzt aus der Minion Pro, 11.1 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reakti
Reichtum

Reichtum

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
sidottu
Arthur Schnitzler: Reichtum und andere fr he Erz hlungen 1885-1889 Welch eine Melodie: Erstdruck: Die Neue Rundschau, XL. Jahrgang, 5. Heft, Mai 1932. Er wartet auf den vazierenden Gott: Erstdruck: Deutsche Wochenschrift, IV. Jahrgang, 50. Heft, 12. Dezember 1886. Amerika: Erstdruck: An der sch nen blauen Donau, IV. Jahrgang, 9. Heft, 1889. Erbschaft: Erstdruck in: Die kleine Kom die, Berlin: S. Fischer Verlag, 1932. Der F rst ist im Hause: Erstdruck: Arbeiter-Zeitung, Wien, 15. Mai 1932. Mein Freund Ypsilon: Erstdruck: An der sch nen blauen Donau, IV. Jahrgang, 2. Heft, 1889. Der Andere: Erstdruck: An der sch nen blauen Donau, IV. Jahrgang, 21. Heft, 1889. Reichtum: Erstdruck: Moderne Rundschau, III. Jahrgang, 11. und 12. Heft, 1891. Inhaltsverzeichnis Welch eine Melodie Er wartet auf den vazierenden Gott Amerika Erbschaft Der F rst ist im Hause Mein Freund Ypsilon Der Andere Reichtum Biographie Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Gesammelte Werke. Die erz hlenden Schriften, 2 B nde, Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1961. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul C zanne, Die Kartenspieler, 1892-1895. Gesetzt aus der Minion Pro, 11.1 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reakti
Marionetten

Marionetten

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
pokkari
Arthur Schnitzler: Marionetten. Drei Einakter Entstanden 1902-1904. Erstdruck: Berlin (Fischer), 1906. Urauff hrungen der einzelnen Einakter: Der Puppenspieler am 12.09.1903, Deutsches Theater Berlin; Der tapfere Cassian am 22.11.1904, Kleines Theater, Berlin; Zum gro en Wurstel am 16.03.1906, Lustspieltheater, Wien. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1962. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: John Singer Sargent, Marionetten, 1903. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt erm glichen, in die deutsche Literatur ein. Seine Montagetechnik verwebt Klischees und vermeintlich individuelle Reaktionen zu einem berindividuellen Typus. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungs ngste sind zentrale Themen seines umfangreichen Werkes. Nachdem ihm 1921 nach einem Skandal um seinen Reigen die Auff hrungsgenehmigung entzogen wird, ernennt ihn der sterreichische PEN-Clubs 1923 zu seinem Pr sidenten. Drei Jahre sp ter erh lt er den Burgtheaterring und geh rt zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen B hnen als er 1931 in Wien an einer Gehirnblutung stirbt.
Marionetten

Marionetten

Arthur Schnitzler

Hofenberg
2018
sidottu
Arthur Schnitzler: Marionetten. Drei Einakter Entstanden 1902-1904. Erstdruck: Berlin (Fischer), 1906. Urauff hrungen der einzelnen Einakter: Der Puppenspieler am 12.09.1903, Deutsches Theater Berlin; Der tapfere Cassian am 22.11.1904, Kleines Theater, Berlin; Zum gro en Wurstel am 16.03.1906, Lustspieltheater, Wien. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1962. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: John Singer Sargent, Marionetten, 1903. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt erm glichen, in die deutsche Literatur ein. Seine Montagetechnik verwebt Klischees und vermeintlich individuelle Reaktionen zu einem berindividuellen Typus. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungs ngste sind zentrale Themen seines umfangreichen Werkes. Nachdem ihm 1921 nach einem Skandal um seinen Reigen die Auff hrungsgenehmigung entzogen wird, ernennt ihn der sterreichische PEN-Clubs 1923 zu seinem Pr sidenten. Drei Jahre sp ter erh lt er den Burgtheaterring und geh rt zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen B hnen als er 1931 in Wien an einer Gehirnblutung stirbt.
Der Weg Ins Freie

Der Weg Ins Freie

Arthur Schnitzler

Createspace Independent Publishing Platform
2018
nidottu
Georg von Wergenthin sa heute ganz allein bei Tische. Felician, sein lterer Bruder, hatte es vorgezogen, nach l ngerer Zeit wieder einmal mit Freunden zu speisen. Aber Georg versp rte noch keine besondere Neigung, Ralph Skelton, den Grafen Sch nstein, oder andere von den jungen Leuten wiederzusehen, mit denen er sonst gern plauderte; er f hlte sich vorl ufig zu keiner Art von Geselligkeit aufgelegt. Der Diener r umte ab und verschwand. Georg z ndete sich eine Zigarette an, dann ging er nach seiner Gewohnheit in dem gro en, dreifenstrigen, nicht sehr hohen Zimmer hin und her und wunderte sich, wie dieser Raum, der ihm durch viele Wochen wie verd stert erschienen war, allm hlich doch das fr here freundliche Aussehen wiederzugewinnen begann. Unwillk rlich lie er seinen Blick auf dem leeren Sessel am oberen Tischende ruhen, ber den durch das offene Mittelfenster die Septembersonne hinflo , und es war ihm, als h tte er seinen Vater, der seit zwei Monaten tot war, noch vor einer Stunde dort sitzen gesehen; so deutlich stand ihm jede, selbst die kleinste Geb rde des Verstorbenen vor Augen, bis zu seiner Art die Kaffeetasse fortzur cken, den Zwicker aufzusetzen, in einer Brosch re zu bl ttern. Georg dachte an eines der letzten Gespr che mit dem Vater, das im Sp tfr hling stattgefunden hatte, kurz vor der bersiedlung in die Villa am Veldeser See.
Leutnant Gustl / Fräulein Else / Traumnovelle
Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl / Fr ulein Else / Traumnovelle Leutnant Gustl: Erstdruck: Neue Freie Presse, Wien, 25. Dezember 1900. Fr ulein Else: Erstdruck: Die Neue Rundschau, XXXV. Jahrgang, 10. Heft, Oktober 1924. Traumnovelle: Erstdruck: Die Dame, LIII. Jahrgang, 6.-12. Heft, Berlin, 1925-26. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage sind die Ausgaben: Arthur Schnitzler: Gesammelte Werke. Die erz hlenden Schriften, 2 B nde, Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1961. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgef hrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Arthur Schnitzler, fotografiert von Ferdinand Schmutzer, um 1912. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. ber den Autor: 1862 in eine beg terte, j dische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer T tigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich f r dessen Studien zum Un- und Unterbewu ten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der Wiener Moderne und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl f hrt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt erm glichen, in die deutsche Literatur ein. Seine Montagetechnik verwebt Klischees und vermeintlich individuelle Reaktionen zu einem berindividuellen Typus. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungs ngste sind zentrale Themen seines umfangreichen Werkes. Nachdem ihm 1921 nach einem Skandal um seinen Reigen die Auff hrungsgenehmigung entzogen wird, ernennt ihn der sterreichische PEN-Clubs 1923 zu seinem Pr sidenten. Drei Jahre sp ter erh lt er den Burgtheaterring und geh rt zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen B hnen als er 1931 in Wien an einer Gehirnblutung stirbt.
Therese

Therese

Arthur Schnitzler

E-Artnow
2018
pokkari
Nachdem der Vater, ein Oberstleutnant mit italienischen Wurzeln, fr hzeitig in den Ruhestand geschickt wird, zieht die Familie Fabiani nach Salzburg. Da trifft Therese auf Alfred N llheim, einen Schulkameraden von Thereses Bruder Karl, der ihre erste Liebe wird. Dieser zieht bald nach Wien, um Medizin zu studieren, bittet davor aber Therese, auf ihn zu warten, um ihn nach Studienabschluss zu heiraten. Thereses Vater erkrankt bald und wird in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert, wo er kurze Zeit sp ter verstirbt. Die Mutter, von altem aber verarmtem kroatischem Adel abstammend, verdient daraufhin den Lebensunterhalt durch das Schreiben von kitschigen Feuilletonromanen. Um eine gesicherte Existenz zu haben, will sie die Tochter an einen alten Grafen verkuppeln, was Therese ablehnt. Als sich Therese in einen jungen Leutnant verliebt und sich mit diesem in eine Liebesbeziehung einl sst, erf hrt das Alfred an seinem Studienort. Er beschimpft die Freundin brieflich. Bald entpuppt sich der Leutnant als untreuer Gef hrte. Arthur Schnitzler (1862-1931) war ein sterreichischer Arzt, Erz hler und Dramatiker. Er gilt als Schriftsteller als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.
Reigen

Reigen

Arthur Schnitzler

E-Artnow
2018
pokkari
Reigen ist ein B hnenst ck von Arthur Schnitzler. Die Urauff hrung fand am 23. Dezember 1920 am Kleinen Schauspielhaus in Berlin statt und war einer der gr ten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts. Zur Inhalt: Zehn Personen begegnen einander in Paaren, sie f hren zehn Dialoge und jedes Mal findet das Paar dabei zu sexueller Vereinigung. Als Strukturprinzip verwendet Schnitzler die Tanzform des Reigens, indem eine Figur immer die Hand einer neuen Figur f r die n chsten Szene reicht. Schnitzler beschreibt aber nur die Situationen vor und nach dem Koitus, der Geschlechtsverkehr selbst wird nicht gezeigt, er ist im Text mit Gedankenstrichen nur angedeutet. Nach jeder Szene wird ein Partner ausgetauscht und dabei die gesellschaftliche Leiter erstiegen, von Dirne, Soldat und Stubenm dchen ber junger Herr, Ehefrau, Ehemann und s es M del bis zum Dichter, der Schauspielerin und dem Grafen, der am Schluss wieder mit der Dirne zusammentrifft und so den "Reigen" schlie t. Arthur Schnitzler (1862-1931) war ein sterreichischer Erz hler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne und Kritiker der sterreichisch-ungarischen K.u.k.-Gesellschaft und ihrer Entwicklung um die Jahrhundertwende.
Frauengeschichten

Frauengeschichten

Arthur Schnitzler

E-Artnow
2018
pokkari
Dieses Buch: "Frauengeschichten: Irrfahrten durch die Abgr nde der Seele (Vollst ndige Ausgaben)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgf ltig korrekturgelesen Arthur Schnitzler (1862-1931) war ein sterreichischer Erz hler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne. Schnitzler schrieb Dramen und Prosa, in denen er das Augenmerk vor allem auf die psychischen Vorg nge seiner Figuren lenkt. Gleichzeitig mit dem Einblick in das Innenleben der Schnitzlerschen Figuren bekommt der Leser auch ein Bild von der Gesellschaft, die diese Gestalten und ihr Seelenleben pr gt. Die Handlung der Werke Schnitzlers spielt meist im Wien der Jahrhundertwende. Viele seiner Erz hlungen und Dramen leben nicht zuletzt vom Lokalkolorit. Ihre handelnden Personen sind typische Gestalten der damaligen Wiener Gesellschaft: Offiziere und rzte, K nstler und Journalisten, Schauspieler und leichtlebige Dandys, und nicht zuletzt das s e M del aus der Vorstadt, das zu so etwas wie einem Erkennungszeichen f r Schnitzler wurde sowie simultan f r seine Gegner zu einem Stempel, mit dem sie Schnitzler als einseitig abqualifizieren wollten. Es geht Schnitzler meist nicht um die Darstellung krankhafter seelischer Zust nde, sondern um die Vorg nge im Inneren gew hnlicher, durchschnittlicher Menschen mit ihren gew hnlichen Lebensl gen, zu denen eine Gesellschaft voll von ungeschriebenen Verboten und Vorschriften, sexuellen Tabus und Ehrenkodices besonders die schw cheren unter ihren B rgern herausfordert. Inhalt: - Die Braut - Kom diantinnen - Die Toten schweigen - Die Fremde - Die griechische T nzerin - Die Hirtenfl te - Das Tagebuch der Redengenda - Frau Beate und ihr Sohn - Fr ulein Else - Frau Bertha Garlan - Therese