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Kirjailija
Elmar Brähler
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1992–2013, suosituimpiin kuuluu Weiblichkeit, Männlichkeit und Gesundheit. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Das Buch schildert anschaulich die Ergebnisse der ? Sächsischen Längsschnittstudie?, einer weltweit einmaligen sozialwissenschaftlichen Erhebung, die seit 1987 eine Gruppe junger Ostdeutscher auf ihrem Weg vom DDR- zum Bundesbürger begleitet.
Vertreter und Vertreterinnen der Fachbereiche Urologie, Gynäkologie, Psychosomatische Medizin, Medizinpsychologie und Medizinsoziologie beleuchten die verschiedenen Aspekte sexueller Probleme in der zweiten Lebenshälfte, ihre Ursachen und die Einflüsse auf die Partnerschaft sowie ihren Stellenwert sowohl in der gynäkologischen als auch in der urologischen Sprechstunde. Im Zuge der gestiegenen Lebenserwartung ist die Zahl der Paare, die Ihre "Goldene Hochzeit" feiern können, enorm angestiegen. Bei vielen Paaren macht die nachelterliche Phase - wenn die Kinder "aus dem Haus" sind - die Hälfte der gesamten Beziehungszeit aus. Die Beiträge beleuchten die verschiedenen Aspekte sexueller Probleme in der zweiten Lebenshälfte, ihre Ursachen und die Einflüsse auf die Partnerschaft. Vertreter und Vertreterinnen der Fachbereiche Psychosomatische Medizin, Medizinpsychologie, Medizinsoziologie, Urologie und Gynäkologie diskutieren über Entwicklungsformen der Partnerschaft im Alter, über die Ausmaße sexuellen Interesses, sexueller Aktivität und sexueller Zufriedenheit in der zweiten Lebenshälfte. Ferner werden psychologische Aspekte des Klimakteriums, die Sexualität älterer Frauen und ihre sexuellen Probleme einerseits sowie die endokrinen Veränderungen beim älteren Mann und der Zusammenhang zwischen Hormonstatus, Beschwerdewahrnehmung und Männlichkeitsorientierung andererseits beleuchet. Der Stellenwert des Themas Sexualität in der gynäkologisch-psychosomatischen Sprechstunde sowie die Behandlung von Sexualstörungen in der urologischen Praxis sind weiterere Schwerpunkte - wobei auch die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten von Erektionsstörungen unter Berücksichtigung der Partnerschaft einbezogen werden. Mit Beiträgen von: S. Re, T. Bucher, H. P. Rosemeier, A. Degenhardt, O. Jürgensen, K. von Sydow, E. Brähler, H. Berberich, J. Schumacher, M. Neises, G. Fröhlich, H. Schorn, G. Ludwig Autorenporträt: Prof. Dr. Elmar Brähler ist Leiter der selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig. Publikationen im Psychosozial-Verlag: Körpererleben, Neuauflage 1996, Entsolidarisierung (zusammen mit Hans-Jürgen Wirth), Übergang zur Elternschaft (psychosozial 58; zusammen mit Yvonne Richter), Quantitative Einzelfallanalysen und qualitative Verfahren (zusammen mit Corinne Adler), Migration und Gesundheit (psychosozial 63; zusammen mit Georg Siefen), Moderne Schwangerschaft zwischen Machbarkeit, Zwang und Auslese (psychosozial 71, zusammen mit Ulrike Hauffe) Dr.med. Hermann J. Berberich, seit 1988 Facharzt für Urologie in eigener Praxis (Schwerpunkt Psychosomatische Urologie und urologische Onkologie),Vorsitzender des Arbeitskreies Psychosomatische Urologie .
2 Fur die Erfassung wahrer Pravalenzraten von psychogenen Erkrankungen sind jorschungsstrategisch folgende Essentials unabdingbar: 1. Die psychogenen Erkrankungen - und d.h. die Psychoneurosen, Charakter- neurosen und psychosomatischen funktionellen Erkrankungen - mussen ge- sondert von den groBen psychiatrischen Krankheitsbildern und auch getrennt von den primar uberwiegend rein somatischen Erkrankungen erhoben werden. Wegen des Symptomwandels innerhalb der einzelnen Unterkategorien ist es aber auch notig, aile psychogenen Erkrankungen als ein Ganzes gemeinsam zu erforschen, nicht nur isolierte Symptomgruppen. Man kommt sonst zu Fehl- schlussen. 2. Eine Schweregradabstufung ist unbedingt notwendig. Anderenfalls geben bei der Erhebung von lebenslanger Pravalenz, aber auch sogar bei der Stich- tagspravalenz, 94% der Menschen irgendwelche Beschwerden aus der Skala der psychogenen Erkrankungen in den letzten 7 Tagen an, wie unsere Untersu- chungen zeigten (Schepank 1987a). 3. Forschungstechnisch gesehen, muB eine Feldstudie durchgefUhrt werden, also eine reprasentative Zufallsstichprobe aus der AIIgemeinbevOlkerung unter- sucht werden, nicht eine Inanspruchnahmeklientel. 4. Keineswegs unwichtig ist die vierte Forderung: AIle Untersuchungen mussen von in der Diagnostik der psychogenen Erkrankungen hochgradig kompetenten Spe- zialisten durchgefUhrt werden und nicht etwa per Fragebogensurveys oder durch unzureichend Ausgebildete, z. B. studentische Interviewer. 5. SchlieBlich hangt die Aussagekraft jeder empirischen Untersuchung ent- scheidend von der Verweigererqote ab, - in Anbetracht der strengen Datenschutzgesetzgebung neuerdings hierzulande ein besonderes Handicap fUr Felduntersuchungen. Eine Begriindung fUr diese methodischen Essentials ist an anderer Stelle ausfUhr- lich dargestellt (Schepank 1987a, 1990).