Kirjailija
Joseph Roth
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 397 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1983–2027, suosituimpiin kuuluu Lviv : en resa till Europa. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
397 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1983–2027.
Mendel Singer ist ?fromm, gottesfürchtig und gewöhnlich, ein ganz alltäglicher Jude?. Doch wie einst den biblischen Hiob gefällt es Gott, ihn zu versuchen. Ein Sohn wird zum Militär eingezogen, der zweite flieht nach Amerika. Die Tochter lässt sich mit Kosaken ein, und der jüngste Sohn ist schwer krank. Und das ist erst der Anfang von Mendel Singers Leiden. Gläubig und ergeben nimmt er Prüfung um Prüfung hin. Doch auch die Demut dieses großen Dulders ist irgendwann erschöpft.
? Alles, was ich besitze, sind drei Koffer.? - ein Lebensmosaik Joseph Roths. Aus eigenen Briefen, Feuilletons und ausgewählten Prosaarbeiten, die Joseph Roths Empfindungen und Eindrücke von Menschen, Situationen und politischen Verhältnissen beschreiben, entsteht ein Mosaik der Stationen seines Lebens. ? Ich habe keine Heimat, wenn ich von der Tatsache absehe, dass ich in mir selbst zu Hause bin.? Dieser Satz Joseph Roths charakterisiert ihn wie kaum ein anderer als das, was er Zeit seines Lebens war: ein Getriebener. 1913 kommt der Neunzehnjährige aus Lemberg in Galizien zum Studium nach Wien. 1939 stirbt Joseph Roth im Pariser Exil. Dazwischen liegt ein rast- und ruheloses Leben als Dichter, Schriftsteller und Journalist, das ihn von Wien über Berlin, wo seine ersten Romane erscheinen (? Hotel Savoy?, 1924), und Russland schließlich in die französische Hauptstadt führt. Hier entsteht zwischen 1933 und 1939 fast die Hälfte seines literarischen Werks, so z. B. ? Die Beichte eines Mörders? oder ? Die Kapuzinergruft?. In seinen Feuilletons, die er seit 1919 regelmäßig schreibt und in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht, ist Roth immer aktiver, engagierter Chronist seiner Zeit. Unermüdlich und mit ungeheurer Schärfe und Brillanz schreibt er an gegen Staatswillkür und seit 1933 gegen den Nationalsozialismus. In seinen Briefen, u. a. an Benno Reifenberg, Ren? Schickele, Stefan Zweig, erkennt man den privaten, glücklos Kämpfenden als Opfer der Zeitläufte - und seiner selbst. Helmut Peschina hat im vorliegenden Band Texte Joseph Roths aus diesen drei Gattungen chronologisch verschränkt, mit einem Vorwort versehen und zu einem beeindruckenden Lebensmosaik zusammengefügt.
Eine liebevolle, oft auch ironische Zeichnung der ostjüdischen Kultur, vor allem aber auch des Elends, das so viele in die Welt hinaustrieb, und eine fesselnde Beschreibung der neuen Heimatorte, der Judenviertel in Wien, Berlin, Paris und New York. In seinem 1927 erschienenen Essay ›Juden auf Wanderschaft‹ stellt Roth, selbst aus Ostgalizien stammend, die Frage, für wen das Buch bestimmt sei. Im Vorwort schreibt er: ? Der Verfasser hegt die törichte Hoffnung, dass es noch Leser gibt, die Achtung haben vor Schmerz, menschlicher Größe und vor dem Schmutz, der überall das Leid begleitet; Westeuropäer, die auf ihre sauberen Matratzen nicht stolz sind; die fühlen, dass sie vom Osten viel zu empfangen hätten und die vielleicht wissen, dass aus Galizien, Russland, Litauen, Rumänien große Menschen und große Ideen kommen; aber auch (in ihrem Sinne) nützliche, die das feste Gefüge westlicher Zivilisation stützen und ausbauen helfen – nicht nur die Taschendiebe, die das niederträchtigste Produkt des westlichen Europäertums, nämlich der Lokalbericht, als ›Gäste aus dem Osten‹ bezeichnet.?
#? Das falsche Gewicht? ist die in brennenden Farben und mit fesselnden Bildern erz?hlte Geschichte des Eichmeisters Anselm Eibensch?tz, in der Joseph Roth die Welt des sterbenden k.u.k.-...sterreich heraufbeschwÜrt. Nach zwÜlf Jahren Milit?rdienst ?bernimmt Anselm Eibensch?tz seiner Frau zuliebe den Posten eines k.u.k-Eichmeisters. Auf seinem kleinen Wagen f?hrt er durch die DÜrfer, pr?ft Ma?e und Gewichte der H?ndler. Doch in einer Gegend, in der Bestechung und Betrug an der Tagesordnung sind, ist einer wie Eibensch?tz, der gewissenhaft die Einhaltung der Gesetze ?berwacht, ein geborener Feind. Einsam inmitten der Gauner, Spieler und Deserteure wird der Eichmeister auch von seiner Frau betrogen, die ihm das Kind eines anderen unterschieben will. Da gelingt es dem ehemaligen Unteroffizier, den grÜ?ten aller Halunken hinter Gitter zu bringen, den MÜrder Leibusch Jadlowker. Eibensch?tz verliebt sich in dessen Freundin, die schÜne Zigeunerin Euphemia, und genie?t einen Sommer lang sein Gl?ck. Als Euphemia sich von ihm abwendet, Frau und Kind an der Cholera sterben, beginnt sein unausweichlicher Abstieg. Der einst ehrliche Eichmeister wird gemein, wird zum H?ndler mit falschen Gewichten und verliert sich im Alkohol. Schlie?lich entkommt Jadlowker aus dem Zuchthaus, und sinnt auf Rache ... Joseph Roth schrieb den Roman 1937 im Pariser Exil. Er schuf im Untergang eines redlichen Mannes, der aus Liebe schuldig wird, und im Bild von den Gewichten, die falsch und richtig zugleich sind, ein unvergessliches Gleichnis f?r das sterbende Habsburgische Reich.
Report From A Parisian Paradise
Joseph Roth; Michael (TRN) Hofmann; Michael (ILT) Hofmann
WW Norton Co
2005
pokkari
Follows the eminent European newspaper correspondent's near-prophetic perceptions of a European order that would enable a transcendental world of beauty and promise. Reprint.
Set in Vienna in the early part of the twentieth century, Zipper and His Father is a compelling and wonderfully atmospheric portrayal of a childhood friend, Arnold Zipper, and his father, as seen through the eyes of a young boy. The Zipper family welcome the arrival of their son's friend and the boy is fascinated by their cosy suburban life. Zipper Senior, a violin-maker and travelling salesman, is determined that the boys will attain the success that was denied to him. However, as the two friends mature their lives take different paths - the army, university, early career choices and a disastrous marriage to an aspiring actress all take their toll - and each has a very different story to tell. From the outskirts of Vienna to the Hollywood Hills, Zipper and His Father charts the ambitions of a whole generation who, during period of erratic social change, found themselves dreaming of what might have been.
Die Joseph-Roth-Titel unserer Paperback-Reihe jetzt neu gestaltet: Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht Joseph Roth, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, erlangte Weltruhm mit seinen Romanen Hiob und Radetzkymarsch. Von der Vielfalt, dem Reichtum und der Kraft seines Erzählens zeugt auch: Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht, geschrieben im französischen Exil, ist eine Parabel auf die Macht des Bösen. Eine ganze Nacht hindurch lauschen die Gäste des russischen Emigrantenlokals :Tari-Bari9 in Paris der Lebensbeichte Semjon Golubtschiks, der sich selbst einen Mörder nennt.
Die Joseph-Roth-Titel unserer Paperback-Reihe jetzt neu gestaltet: Kaffeehaus-Frühling Joseph Roth, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, erlangte Weltruhm mit seinen Romanen Hiob und Radetzkymarsch. Von der Vielfalt, dem Reichtum und der Kraft seines Erzählens zeugt auch: Kaffeehaus-Frühling, das von Helmut Peschina herausgegebene Wien-Lesebuch, zeigt die bravourösen feuilletonistischen Anfänge Joseph Roths
In The Spider's Web, his first novel, Roth paints a chillingly realistic picture of the conspiracies of the radical right that were to undermine the Weimar Republic and pave the way for Hitler and National Socialism.
Roths 1939 entstandene letzte Erzählung vom frommen Tor, der noch an Wunder glaubt und seinen eigenen Tod mit Würde inszeniniert. Am Ziel seiner Odyssee durch Paris ruft Andreas ? Fräulein Therese!?, seufzt ein letztes Mal und stirbt ?einen so leichten und so schönen Tod?, wie man ihn sich nur wünschen kann. Der Clochard und Trinker hatte zweihundert Francs von einem eleganten Herrn erhalten, mit der Auflage, die Rückzahlung der Kapelle der ?kleinen heiligen Therese von Lisieux? zugute kommen zu lassen. Scheinbar zufällig und blitzhaft, ist das Zusammentreffen für Andreas willkommener Anlass, seine Wiedergeburt zu feiern - als Tag der Umkehr und Läuterung. Zunächst gönnt er sich aber eine feine Mahlzeit und macht sich eine schöne Zeit. Aus seinem festen Vorhaben, der heiligen Therese zu ihrem Recht zu verhelfen, will vorerst so recht nichts werden ... Wie stets in seinen Erzähltexten setzt Roth einen mühelos gleitenden, melodiösen Sprachfluss in Gang, dem dennoch das Gepräge eines ? Testaments? zu Eigen ist: So charakterisierte der Autor selbst in düsterer Vorahnung seine 1939 entstandene ? Legende?. Der eigene Tod mit 45 Jahren wird mit bestürzender Konsequenz und gleichwohl in hoffnungsvollem Tonfall vorweggenommen - sollte dies doch wirklich die letzte Erzählung einer sensiblen Künstlernatur bleiben, für die Poetsein bedeutete, den ? Narren, oder Bettler, oder alles zugleich? vorzustellen.
What I Saw
Joseph Roth; Michael J. (TRN) Hoffmann; Michael J. (INT) Hoffmann
WW Norton Co
2004
pokkari
The Joseph Roth revival has finally gone mainstream with the thunderous reception for "What I Saw," a book that has become a classic with five hardcover printings. Glowingly reviewed, "What I Saw" introduces a new generation to the genius of this tortured author with its "nonstop brilliance, irresistible charm and continuing relevance" (Jeffrey Eugenides, "New York Times Book Review"). As if anticipating Christopher Isherwood, the book re-creates the tragicomic world of 1920s Berlin as seen by its greatest journalistic eyewitness. In 1920, Joseph Roth, the most renowned German correspondent of his age, arrived in Berlin, the capital of the Weimar Republic. He produced a series of impressionistic and political essays that influenced an entire generation of writers, including Thomas Mann and the young Christopher Isherwood. Translated and collected here for the first time, these pieces record the violent social and political paroxysms that constantly threatened to undo the fragile democracy that was the Weimar Republic. Roth, like no other German writer of his time, ventured beyond Berlin's official veneer to the heart of the city, chronicling the lives of its forgotten inhabitants: the war cripples, the Jewish immigrants from the Pale, the criminals, the bathhouse denizens, and the nameless dead who filled the morgues. Warning early on of the dangers posed by the Nazis, Roth evoked a landscape of moral bankruptcy and debauched beauty a memorable portrait of a city and a time of commingled hope and chaos. "What I Saw," like no other existing work, records the violent social and political paroxysms that compromised and ultimately destroyed the precarious democracy that was the Weimar Republic."
Set in the early days of the Russian Revolution, Tarabas tells the story of Nicholas Tarabas, a young revolutionary, shamefully dispatched from St Petersburg to New York by his outraged family. During a visit to Coney Island's amusement park, the deeply superstitious Tarabas learns from a gypsy that it is his destiny to be both a murderer and a saint and, following a fight with a local cafe owner, he flees back to Russia as war with Austria is declared. Following his rapid promotion to captain, Tarabas gains a fearful reputation among his soldiers and the local villagers, until a miraculous discovery unleashes a chain of events that see him undergo a final, dramatic transformation. It is Roth's special gift that, in Tarabas's fulfilling of his tragic destiny, the larger movements of history find their perfect expression in the fate of one man.