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Kirjailija

Stefan Schreiber

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 13 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1996–2026, suosituimpiin kuuluu Paul's Messiah and God's Torah. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

13 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1996–2026.

Die Kinder Gottes Und Ihr Christus: Die Johannesbriefe ALS Lotsen Einer Fruhjudischen Messias-Bewegung
Schreiber liest die Johannesbriefe als Schriften des antiken Judentums und zeigt zugleich, wie sie der Adressatengruppe eine Anleitung zum Leben mit Gott - dem Gott Israels - und seinem Messias Jesus geben. Sie antworten auf Konkurrenten aus den eigenen Reihen und bleiben dabei im Diskursraum der judischen Tradition. Darin profilieren sie ihre Zugehorigkeit zu Christus: Sie zeichnen ein bestimmtes Bild vom Gott Israels und vom Messias, zeigen auf, dass in Christus ein neuer Umgang mit dem Thema Sunde eroffnet ist, und betonen das Gebot der gegenseitigen Liebe als Identitatsmerkmal der eigenen Gruppe. Interessant ist, wie sie die Bildung und Weitergabe der eigenen, johanneischen Tradition reflektieren und wie sie sich selbst in die Endgeschichte Gottes mit seinem Volk einordnen. Damit verortet sich die Studie in der aktuellen exegetischen Diskussion, die die Texte des Neuen Testaments als Teil des antiken Judentums ("within Judaism") versteht. Im religionsgeschichtlichen Vergleich mit fruhjudischen Texten arbeitet sie die Eigenart des judischen Selbstverstandnisses, das die Briefe erkennen lassen, heraus.
Die Johannesbriefe

Die Johannesbriefe

Stefan Schreiber

Kohlhammer
2024
nidottu
Meist gelten die drei Johannesbriefe als Dokumente eines innerchristlichen Konflikts; demgegenuber geht der vorliegende Kommentar neue Wege, indem er sie in ein judisches Szenario einordnet. Kleine judische Hausgemeinden bekannten Jesus als Messias und setzten so neue Akzente innerhalb ihres Judeseins. Daraus ergaben sich Spannungen zur judischen Tradition, die zu einer Spaltung der Messias-Gemeinden fuhrten. Die Briefe versuchen, in dieser Situation die Einheit der Gemeinden zu wahren und die Zugehorigkeit zu Jesus zu festigen. Das Messias-Modell modifiziert dabei das judische Gottesbild, und das Liebesgebot Jesu bildet den Massstab fur die Auslegung der heiligen Schriften Israels, wodurch die ethische Perspektive in den Vordergrund tritt. Eine Entwicklung von Gemeindeamtern vollziehen die Briefe nicht mit.