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Kirjailija

Michael Schmid

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 41 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1982–2025, suosituimpiin kuuluu STRNAD WLACH & FRANK. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

41 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1982–2025.

Theorie- und Modellbildung

Theorie- und Modellbildung

Michael Schmid

Springer Fachmedien Wiesbaden
2023
sidottu
Der Band geht der Frage nach, unter welchen epistemologischen wie methodologischen Bedingungen es möglich sein könnte, die Sozialwissenschaften im Allgemeinen und die Soziologie im Besonderen – trotz des starken systemtheoretischen, pragmatistischen, narrativistischen bzw. cultural-studies-geprägten, praxeologischen, zeitdiagnostischen wie phänomenologisch-hermeneutischen oder poststrukturalistischen Gegenwinds – als eine „erklärende Handlungswissenschaft“ zu etablieren und voranzutreiben.
greenfield approach: Auf der grünen Wiese wachsen die Ideen
"Digitaler Wandel ist zuallerst mal eine Chance." Das ist Michael Schmids Credo. Die neuen M glichkeiten erfordern allerdings rasche Entscheidungen, um zu den Gewinnern zu geh ren. Aber welche sind die richtigen? Wie gelingt es, das Potential voll auszusch pfen? In diesem Buch gibt der Autor seinen Lesern einen berblick ber die dr ngendsten Fragen der digitalen Revolution und mit seinem Greenfield Approach Konzept zugleich eine L sung an die Hand. Er begreift den digitalen Wandel nicht als notwendiges bel, sondern als gro artige Chance, um daran zu wachsen. Dieses Buch ist ein Leitfaden in Sachen Innovation und auch Michael Schmids pers nliche Herzensangelegenheit.
greenfield approach: Auf der grünen Wiese wachsen die Ideen
"Digitaler Wandel ist zuallerst mal eine Chance." Das ist Michael Schmids Credo. Die neuen M glichkeiten erfordern allerdings rasche Entscheidungen, um zu den Gewinnern zu geh ren. Aber welche sind die richtigen? Wie gelingt es, das Potential voll auszusch pfen? In diesem Buch gibt der Autor seinen Lesern einen berblick ber die dr ngendsten Fragen der digitalen Revolution und mit seinem Greenfield Approach Konzept zugleich eine L sung an die Hand. Er begreift den digitalen Wandel nicht als notwendiges bel, sondern als gro artige Chance, um daran zu wachsen. Dieses Buch ist ein Leitfaden in Sachen Innovation und auch Michael Schmids pers nliche Herzensangelegenheit.
Der „Neue Institutionalismus“

Der „Neue Institutionalismus“

Michael Schmid

Springer vs
2018
nidottu
Der Band versammelt Arbeiten zur Rekonstruktion wirtschaftssoziologischer und institutionenökonomischer Forschungsprogramme. Ziel der Darstellungen ist der Vergleich, deren Themenstellungen und Erklärungsreichweite und der Nachweis, dass eine interdisziplinär integrierte Theorie- und Modellentwicklung erwartbar und fruchtbringend ist. Der Inhalt• Soziologie und Ökonomie• Das institutionentheoretische ForschungsprogrammDie ZielgruppenStudierende und Lehrende der Wirtschaftssoziologie, der Organisationstheorie und der InstitutionenökonomikDer AutorProf. Dr. Michael Schmid war an der Universität der Bundeswehr in München tätig.
Forschungsprogramme. Beiträge zur Vereinheitlichung der soziologischen Theoriebildung
Der Band führt in die „Methodologie der wissenschaftlichen Forschungsprogramme“ ein und diskutiert hernach das Luhmannsche Programm der „soziologischen Aufklärung“, die forschungsleitenden Vorschläge der soziologisch gewendeten Evolutionstheorie, der soziobiologisch mikrofundierenden Konflikttheorie von Stephan Sanderson, der integrativen Handlungs- und Systemtheorie von Walter Bühl, des Neofunktionalismus von Jeffrey Alexander (und seiner Schule), der mikrofundierenden Solidaritätstheorie von Randall Collins und der Ulrich Beck‘schen Theorie der Reflexiven Modernisierung. Sodann untersucht der Band die (in einer Münchener Projektgruppe entwickelte) „Theorie der alltäglichen Lebensführung“ und das handlungstheoretisch fundierte Erklärungsprogramm von Andreas Balog; hernach wendet er sich der Habitus- und Gesellschaftstheorie Pierre Bourdieus und den Grundzügen der von Peter Hedström mitbegründeten „Analytischen Soziologie“ zu und thematisiert anschließend das sogenannte „weberianischenForschungsprogramms“, wie es im Heidelberger Umkreis von M. R. Lepsius- und W. Schluchter entstanden ist. Am Ende steht eine vergleichende Untersuchung der „ökonomischen“ und „soziologischen“ Beiträge zur Korruptionstheorie.
Zurück zum afghanischen "War of Necessity"

Zurück zum afghanischen "War of Necessity"

Michael Schmid

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
In Band 9 der zehnb ndigen Gesamtstudie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus", Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes, soll der Fokus wieder zur ckschwenken auf den Kriegsschauplatz Afghanistan, nun wird der Zeitraum von 2004 bis 2010/2011 betrachtet: Analog zu den Kapiteln zum Afghanistankrieg in den 80er Jahren in Band 5 geht es an dieser Stelle nicht um die Beschreibung einzelner Milit roperationen gegen die wiedererstarkten Taliban, sondern vielmehr um die sicherheitspolitischen Determinanten in der Gesamtregion AfPak (plus Indien). Die Studie thematisiert eingehend die Unterst tzung des pakistanischen Geheimdienstes ISI f r die Extremisten und beleuchtet die aktuell vom pakistanischen Nuklearwaffenarsenal ausgehenden Gefahren, inklusive der nuklearen Ambitionen von al-Qaida. Hier werden nat rlich Br cken zur ckgeschlagen zu vorhergehenden Episoden; um hier nur wenige Beispiele anzuf hren: Der mit der Aufsicht ber das pakistanische Nuklearwaffenarsenal beauftragte Generaldirektor der "Strategic Plans Division der Joint Services Headquarters" der pakistanischen Streitkr fte, Lieutenant General Khalid Kidwai, war im Dezember 1971 als junger Offizier in indische Gefangenschaft geraten und hatte sp ter bei einer pakistanischen Schutztruppe gedient, die sich in Saudi-Arabien um die Sicherheit des Herrscherhauses k mmern sollte. Und was die nuklearen Optionen und Doktrinen der Atomm chte Pakistan und Indien anbetrifft, so werden unerwartete Reminiszenzen wach an die Konfrontation zwischen NATO und Warschauer Pakt im Kalten Krieg (etwa bei der verst renden pakistanischen "Sehjra-Option"). Die indischen Milit rstrategen, welche traditionell der "Sundarji Doctrine" mit ihren massiven Operationen anhingen, vollzogen gerade im Gefolge der "Twin Peaks Crisis" (der Konfrontation mit Pakistan 2001/2002) den Wandel hin zum "Cold Start"-Konzept f r begrenzte, selektive Operationen. Im Zuge des US-Schlages gegen die "Festung Osama" in Abbottabad sind in Islamabad Bef rchtungen laut geworden, Indien k nnte analoge Kommandoaktionen gegen Ziele in Pakistan durchf hren - Kommandoaktionen, wie sie gerade in besagtem "Cold Start"-Konzept tats chlich vorgesehen sind. Und schlie lich analysiert die Studie den Weg der Obama-Administration hin zu "surge" in Afghanistan (Ende 2009) und die mit jenem Strategiewandel hin zur COIN verbundenen m hsamen Fortschritte bzw. R ckschl ge. Den ultimativen Schlusspunkt in jener Darstellung bildet dann der Raid der SEALs gegen Osama bin Ladens Anwesen in Abbottabad und die schwere Krise in den amerikanisch-pakistanischen Beziehungen. Bei jener Reise durch die j ngsten Dekaden der Milit rgeschichte hat die Studie immer wieder auch die einzelnen Entwicklungsphasen und Zwischenetappen der "Revolution in Military Affairs" (RMA) bzw. der "Milit rischen Transformation" beleuchtet, angefangen vom Einsatz der Prototypen der Pr zisionsmunition (PGMs) und der ersten Drohnen im Vietnamkrieg bzw. im Jom-Kippur-Krieg (vgl. die B nde 3 und 4) ber die Debatten zum Themenbereich "nukleare PGMs" und "mini-nukes" in der Nuklearen Planungsgruppe der NATO (vgl. Band 2) bis schlie lich hin zur Entwicklung des AirLand Battle-Konzeptes (vgl. Band 6) und zum Kriegsbild des Golfkrieges 1990/91 (vgl. Band 7). Diesen roten Faden aufgreifend widmet sich die Studie nun der Frage, inwieweit das "neue" Kriegsbild (die aus dem Irak und aus Afghanistan bekannten asymmetrischen Konfliktszenarien und die COIN-Gegenrezepte) auch Einfluss nehmen auf die aktuellen bzw. bevorstehenden Phasen der "Milit rischen Transformation".
Militärische Trumpfkarten und geostrategische Dominos im Zweiten Kalten Krieg 1977-1987
"War for Oil", ein Krieg um die Kontrolle ber die lquellen am Persischen Golf - dieses Thema spielte bereits im vorausgehenden Band 4 der zehnb ndigen Studie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus" (Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes) eine prominente Rolle. Band 5 stellt nun eine weitere, bislang weitgehend unbekannte Variation jenes Themas "Krieg ums l" vor: W rde die NATO im Falle eines massiven Angriffs durch den Warschauer Pakt gerade deshalb noch weit schneller als angenommen Nuklearwaffen einsetzen m ssen, weil die USA mit den eigentlich f r Westeuropa designierten Verst rkungstruppen etwas ganz anderes vorhatten? Weil jene zur Verteidigung NATO-Europas in konventionellen Abwehrgefechten dringend ben tigten und fest eingeplanten US-Verb nde - stattdessen am Golf das saudische oder iranische l gegen die Sowjets verteidigten? Ausgerechnet in der letzten, extrem gef hrlichen Phase des Kalten Krieges, zu Beginn der 1980er Jahre, stellte dieses Szenario eine reale Option dar: Geostrategen wie Pr sident Carters Nationaler Sicherheitsberater Brzezinski machten sich Gedanken dar ber, wie die USA auf eine Aggression Moskaus mit Zielrichtung Persischer Golf reagieren sollten. Bereits 1977 ordnete Carter die Formierung einer Rapid Deployment Force (RDF bzw. RDJTF) an. Welche Konsequenzen w rde das Abzweigen von Einheiten der U. S. Navy, der USAF, der Army und der Marines im Rahmen einer solchen Schnellen Eingreiftruppe jedoch f r Westeuropa haben? Die Carter-Administration sah die "r stungsfaulen" Verb ndeten in der NATO und in Ostasien in der Pflicht, gr ere Lasten bei der Verteidigung ihrer Regionen zu bernehmen, um notfalls eine st rkere Umverteilung von US-Streitkr ften zur Absicherung des Persischen Golfs zu gestatten Jene Debatten innerhalb der NATO wurden wiederum - von der Hauptverwaltung Aufkl rung (HVA) der "Stasi" ausspioniert und analysiert. Neben jener brisanten Episode aus der Geschichte des amerikanischen "Strategic Rebalancing" von Vietnam an den Golf von 1973 bis 1991 analysiert Band 5 aber auch die Bem hungen der Carter-Administration, die nuklearstrategischen Konzepte zu reformieren und den atomaren US-Schutzschirm ber der NATO auf eine neue Basis zu stellen, resultierend in der Direktive PD-59. Nicht zu vergessen die Versuche Washingtons, die NATO auf eine Reduzierung der Defizite bei der konventionellen Verteidigung zu verpflichten, durch das Long Term Defense Programme (LTDP). Dabei wirft die Studie auch einen Blick auf die Entstehungsgeschichte des AirLand-Battle-Konzeptes, Blaupause f r die Verteidigungsstrategie der US-Truppen in Europa zu Beginn der 80er Jahre. Ein weiterer Abschnitt widmet sich dem Kampf der afghanischen Mujaheddin gegen die sowjetische Besatzungsmacht, unterst tzt von den USA, dem pakistanischen Geheimdienst ISI und den Saudis. Die Darstellung des "sowjetischen Vietnam" wird jedoch verbunden mit drei ebenso bedeutsamen und weniger bekannten Episoden aus der Entstehungsgeschichte des strategischen Dreiecks Pakistan - China - Saudi-Arabien in den 80er Jahren: Erstens die Entwicklung der pakistanischen Atombombe (gerade auch dank A. Q. Khan) unter General Zia ul-Haq. Zweitens der Einkauf chinesischer "Ostwind"-Mittelstreckenraketen durch die Saudis, wobei der saudische Botschafter in Washington Prinz Bandar bin Sultan bei der Anbahnung jenes Gesch fts eine zentrale Rolle spielte. F r beide Episoden gilt: Ein erneuter Pr ventivschlag der israelischen Luftwaffe, wie er 1967 gegen Nassers Bomber und 1981 gegen Saddam Husseins Atomreaktor gef hrt wurde, lag im Bereich des M glichen, nur dieses Mal gerichtet gegen das pakistanische Kahuta oder die saudischen Raketen. Und drittens das indische Gro man ver "Brass Tacks" von 1986/87 - welches beinahe zu einem hei en Krieg zwischen Indien und Pakistan gef hrt h tte.
Der Irakkrieg der Administration George W. Bush

Der Irakkrieg der Administration George W. Bush

Michael Schmid

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
Band 8 der Gesamtstudie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus", Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes, stellt den Irakkrieg der Administration von George W. Bush ins Zentrum der Analysen. Bei der Behandlung jenes weiten Themenfeldes setzt die Studie folgende Schwerpunkte: Besonderes Interesse gilt zum einen der Vorbereitungsphase, dem milit rischen Planungsprozess (gepr gt insbesondere durch administrationsinterne Grabenk mpfe und durch die Spannungen zwischen Rumsfeld und den Spitzenmilit rs) und der Vernachl ssigung der Stabilisierungsoperationen. In diesem Kontext wird nicht zuletzt auch auf zwei bemerkenswerte Konfliktsimulationen eingegangen, auf "Desert Crossing" von 1999 und auf "Millennium Challenge 2002". Einen weiteren Schwerpunkt markiert die Darstellung der Entscheidungsprozesse in Washington, welche dann 2006/2007 den Weg f r die "surge" im Irak bereiteten. Dazwischengeschaltet ist ein Theoriekapitel, welches sich mit den Charakteristika und Paradoxien des asymmetrischen Krieges und mit den Grundz gen von Counterinsurgency-Operationen (COIN) besch ftigt.
Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus: Karibische Konfrontationen und nukleare "Masterpläne" 1961-1965
Man schrieb den 11. September: New York und viele andere amerikanische Metropolen befanden sich in t dlicher Gefahr - und zumindest ein US-Nachrichtendienst war im Bilde. W re der Plan der Gegenseite ausgef hrt worden und h tten die Angreifer, in denen viele westliche Beobachter ideologisch verblendete Fanatiker sahen, ihr Potential voll ausspielen k nnen, dann w ren zahlreiche amerikanische Gro st dte und Basen nahezu gleichzeitig in Schutt und Asche gefallen. Auch das Schicksal Westeuropas w re besiegelt gewesen. Doch dies musste notwendigerweise verbunden sein mit dem Selbstmord der Angreifer - denn die USA und die NATO waren bereit, f r ihren Vergeltungsschlag milit rische Masterpl ne zu aktivieren, welche am Ende von der Machtbasis der Angreifer nicht mehr viel briggelassen h tten. Nein, hier ist nat rlich nicht die Rede von der Z sur des 11. September 2001. Vielmehr manifestierte sich die Bedrohung an eben jenem Septembertag des Jahres 1962, als die NSA Alarm schlug: Die sowjetischen Streitkr fte waren in maximale Alarmbereitschaft versetzt worden - ein erster Vorgeschmack auf die Kubakrise. Die in zehn Einzelb nden vorgelegte Gesamtstudie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus" ist das Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes. Es handelt sich um eine umfangreiche Untersuchung zu den Ver nderungen wie auch den Kontinuit tslinien der globalen Sicherheitsarchitektur in den letzten 50 Jahren. Die Darstellung setzt ein mit der Konfrontation zwischen Kennedy und Chruschtschow und erstreckt sich bis zum Raid gegen Osama bin Ladens Unterschlupf. Die Studie behandelt die beiden "Langen Kriege": Einerseits die Supermachtkonfrontation ab den fr hen 60er Jahren bis zum Ende des Kalten Krieges; und andererseits den neuen Langen Krieg, mit den Milit reins tzen im Irak und in Afghanistan, dem Brennpunkt Pakistan und einem m glichen neuen Kalten Krieg im Raum des Pazifiks bzw. des Indischen Ozeans. Dabei arbeitet die Untersuchung jener beiden komplement ren "Sph ren" auch die f r die Komparatistik notwendigen Einzelheiten heraus, basierend auf intensiven Archivrecherchen: Gerade f r die Rekonstruktion der Milit rgeschichte des Kalten Krieges wurden zahlreiche deutsche, amerikanische und britische Originalquellen ausgewertet; eine besondere Bedeutung kommt dabei den Archivalien aus den britischen National Archives zu. Jene Dokumente, vormals "secret" oder "top secret", geben Auskunft ber die Milit rkonzepte und das Kriegsbild der NATO f r den Fall einer Aggression des Warschauer Paktes (u.a. taktischer und strategischer Nuklearwaffeneinsatz), ber die Diskussionen innerhalb der Nuklearen Planungsgruppe, ber die Bedrohungsanalysen der westlichen Nachrichtendienste oder ber NATO-Man ver. Was die stliche Perspektive anbetrifft, so st tzt sich die Analyse vor allem auf zahlreichen Dokumenten der Auslandsspionage der "Stasi" - es ist dies der Blick der HVA auf die St rken und Schw chen der NATO, auf die internen Beratungen der westlichen Allianz. In ihrer Erz hlstruktur vereint die Studie zwei zeitlich parallel laufende Str nge: Zum einen wird die Entwicklung der Milit rdoktrinen und Operationsplanungen, der Kriegsbilder und Bedrohungswahrnehmungen geschildert, angefangen von der Konfrontation zwischen NATO und Warschauer Pakt bis hin zu "Rumsfeld-Doktrin", COIN-Konzepten und den heutigen Milit rdoktrinen Chinas und Indiens. Flankierend hierzu betrachtet die Studie das Geo-Schach der Superm chte: Die geostrategischen Interventionen und Man ver ausgehend vom Vietnamkrieg, gefolgt von der amerikanischen und sowjetischen Politik im Nahen und Mittleren Osten und in S dasien im Kalten Krieg bis hin zur amerikanischen Pr senz in Afghanistan und im Irak und der sich wandelnden Sicherheitsarchitektur im Pazifik bzw. im Indischen Ozean. In einem ausf hrlichen Schlusskapitel in Band 10 wird ein bergrei
Nukleare Skalpelle und Atomkrieg light?: Auf der Suche nach Spielregeln für das scheinbar Undenkbare 1966-1976
Band 2 der zehnb ndigen Studie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus", Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes, besch ftigt sich mit den Bestrebungen der NATO respektive der USA, ab den sp ten 60er Jahren die milit rischen Operationskonzepte zu reformieren. Vor dem Hintergrund der Kubakrise, welche die Unbrauchbarkeit der "Massiven Vergeltung" vor Augen gef hrt hatte, entwickelte sich innerhalb der NATO (vor allem in der Nuklearen Planungs-gruppe) ein Diskussionsprozess ber die Modernisierung der nukleartaktischen Einsatzdoktrin: Es ging um die "rationale" und "dosierte" Anwendung der "kleinen Atomwaffen" (der Gefechtsfeldwaffen) in unterschiedlichen Szenarien eines Dritten Weltkrieges, etwa in Form eines Einsatzes gegen eine amphibische Landungsoperation des Warschauer Paktes in D nemark; gegen einen Vorsto stlicher Truppen auf die t rkischen Meerengen; oder auch im Rahmen von Seegefechten im Mittelmeer. Nicht zu vergessen die nukleartaktischen Schlachten in Deutschland. Die Studien der NATO drehten sich etwa um die Modalit ten des ersten, demonstrativen, selektiven Nuklearwaffeneinsatzes, eines der politischen Logik folgenden "initial use" mit atomaren Warnsch ssen; und um den Charakter des massiveren "follow-on use", bei welchem umstritten war, ob er weiterhin prim r politischen oder nun vor allem milit rischen Imperativen gehorchen sollte. Ganz zu schweigen vom Problemkomplex der Pr delegation von der politischen zur milit rischen Entscheidungsebene. Die geheimen Beratungen innerhalb des B ndnisses kreisten um Fragen der nuklearen Eskalationskontrolle und um die Unw gbarkeiten der sowjetischen Nukleardoktrin - exemplarisch zu betrachten etwa im Kontext der CNI Messages: Nuklearschl ge sollten flankiert werden durch eine Art diplomatische Kommunikationsstrategie gegen ber dem Kreml. Nicht zu vergessen die ern chternden Resultate der NATO-Kriegssimulationen der WINTEX-Serie, welche unerfreuliche Schwachstellen bei der westlichen Allianz offenlegten. Die konventionelle Kriegsphase auf den europ ischen Schlachtfeldern mochte sich dramatisch verk rzen, wenn es der sowjetischen Seite gelang, auch die amerikanischen und britischen Basen in Gro britannien mit ihren wichtigen Reservekr ften rasch nach Kriegsausbruch zu zerst ren, respektive die transatlantischen Versorgungslinien f r Nachschub und Truppenverst rkungen aus den USA zu kappen. Zu den brisantesten Episoden z hlen die allianzinternen Beratungen ber "mini-nukes" sowie die Ausarbeitung der hochgeheimen "Selective Employment Plans" (SEPs), um eine begrenzte Zahl milit rischer Gravitationszentren des Warschauer Paktes gerade auch in einer weiteren Region synchronisiert und auf einen Schlag zu eliminieren. Allein, der Reformeifer von Nixon, Kissinger und Verteidigungsminister Schlesinger konzentrierte sich nicht nur auf die Einsatzdoktrinen f r die "kleinen" taktischen Nuklearwaffen, er entfaltete sich auch in einer anderen Materie: War die amerikanische Konzeption f r die nuk-learstrategische Kriegf hrung auf dem globalen Schlachtfeld noch glaubw rdig im Sinne der Abschreckungslogik? Wie etwa sollten die USA reagieren, falls die sowjetischen Milit rstrategen ihre Politik des massiven Atomwaffeneinsatzes im Ernstfall berraschend aufgaben und vielmehr einen lediglich begrenzten nuklearstrategischen Angriff ausf hrten? Insbesondere trieb Kissinger die Frage um, ob die Sowjets in einem Dritten Weltkrieg wirklich mit vollen Salven antworten w rden, falls die USA ihrerseits ihre nuklearstrategischen Systeme dosiert einsetzten, mithin auf interkontinentaler Ebene einen Atomkrieg "light" austesteten. Das erstaunliche Endresultat, der Single Integrated Operational Plan SIOP-5, wurde von Schlesingers Nachfolger als Chef des Pentagons, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, 1976 unter der Geheimhaltungsstufe "Top Secret - Kosmik" den s
Vom Persischen Golf nach Afghanistan 1991-2001

Vom Persischen Golf nach Afghanistan 1991-2001

Michael Schmid

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
Mit Band 7 verl sst die zehnb ndige Gesamtstudie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus", Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes, die ra des Kalten Krieges. Als eine analytische Br cke zwischen den beiden "Hemisph ren" der Langen Kriege fungiert nun die Darstellung des Golfkrieges von 1990/91. Die Studie pr sentiert zum einen die j ngsten Erkenntnisse zu den Motiven Saddam Husseins und zur Disposition der irakischen Streitkr fte (etwa betreffend den Einsatz der Scud-Systeme oder von Massenvernichtungswaffen). Zum anderen wirft die Untersuchung einen Blick auf die Entscheidungsprozesse auf amerikanischer Seite, unter Betonung der Unterschiede wie der Parallelen zur Vorgeschichte des Irakkrieges 2003: So werden die Debatten innerhalb des F hrungszirkels von George H. W. Bush analysiert, welche gekennzeichnet waren von Spannungen zwischen JCS-Chairman Colin Powell und Verteidigungsminister Dick Cheney. James Bakers Allianzdiplomatie soll ebenso betrachtet werden wie die Anatomie der amerikanisch-israelischen Beziehungen. Und auch das Verh ltnis zwischen der US-Regierung und dem Hause Saud wird sehr eingehend beleuchtet (und dies schl gt den Bogen zur ck zu den Ausf hrungen ber die amerikanisch-saudischen Beziehungen in den 70er und 80er Jahren in den B nden 4 und 5): Dabei werden etwa neue Forschungsergebnisse verarbeitet, welche die Cheney-Mission nach Djiddah und die Audienz bei K nig Fahd vom 7. August 1990 in ein neues Licht r cken. Aber auch andere Aspekte jenes Golfkrieges wie die Arbeit der US-Nachrichtendienste, die Triumphe, aber auch die Defizite der amerikanischen Aufkl rung, werden thematisiert. Dann vollzieht die Studie einen Zeitsprung und blendet ber in die Zeit nach den Terroranschl gen des 11. September 2001: Das nun folgende Kapitel behandelt die erste Phase des Afghanistankrieges 2001/2002 und stellt die von der Bush-Administration begangenen Kardinalfehler heraus - bei der Jagd auf Osama bin Laden wie auch bei der Stabilisierung Afghanistans. Exemplarisch werden die Gefechte um Tora Bora und die Operation "Anaconda" im Detail analysiert. Eine Ursache f r jenes Scheitern, f r jene bei der Befriedung Afghanistans von Anfang an begangenen Konstruktionsfehler liegt nat rlich in der Konzentration der Administration von George W. Bush auf den "Lieblingsfeind" Saddam Hussein begr ndet.
Drei Transitionskriege und ein nuklearer Sündenfall: Militärische Zäsuren in Vietnam 1963-72, Nahost 1967 und Südasien 1971
Um sicherzustellen, dass es nicht allzu leicht fiel, die wahre Identit t der Angreifer aufzudecken, wurde ein T uschungsman ver notwendig: Die Flugzeuge, aus denen man bereits alle kompromittierenden Hinweise entfernt hatte, ben tigten eine Umlackierung, aber es war schwierig, ad hoc neue Farben mit korrekter T nung zu organisieren. Ferner sollten eiligst arabische Schriftzeichen angebracht werden an den Tu-16 Mittelstreckenbombern, bevor jene an einem Sommertag des Jahres 1967 verlegt wurden von ihrer Heimatbasis nahe Kiew auf einen St tzpunkt im S den der UdSSR, um im Ernstfall schneller das designierte Einsatzgebiet erreichen zu k nnen: An die Piloten ausgeh ndigt wurden Karten von Zielen - in Israel. Die B nde 3 und 4 der zehnb ndigen Studie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus", Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes, besch ftigen sich mit vier Transitionskriegen, Konflikten, von denen jeder auf seine Art einen bergang in eine neue Phase der Milit rgeschichte bzw. der Geschichte der jeweiligen Region markiert. Die Analysen in Band 3 erinnern nicht nur an das Hineingleiten der USA in den Sumpf des Vietnamkrieges, sie rekonstruieren auch die Anatomien des Sechstagekrieges 1967 und des indisch-pakistanischen Krieges 1971. Die Darstellung der US-Kriegf hrung in Vietnam er ffnet mit einer Analyse der Politik Kennedys und nimmt dann u.a. den Tonking-Gulf-Zwischenfall auf der Basis neuester Erkenntnisse (etwa Enth llungen zur Rolle der NSA) unter die Lupe. Dar ber hinaus erkl rt die Studie, wie das angestammte Kriegsbild der US-Streitkr fte zum Scheitern in Vietnam beitrug. Dann soll eine andere Region in den Fokus ger ckt werden: Wurde die vertikale amerikanische Eskalation in Vietnam von Hardlinern in der sowjetischen F hrung mit einer horizontalen Eskalation im Nahen Osten beantwortet, mit direkten Hilfestellungen f r die Vorbereitung einer Aggression gegen Israel? Doch der Krieg von 1967 fiel anders aus, als von den arabischen Staaten und den sowjetischen Strategen erwartet. Aus der Perspektive des Westens freilich demonstrierten der schnelle israelische Sieg 1967 wie dann auch die Panzerschlachten des Jom-Kippur-Krieges 1973, dass es durchaus noch ein "Kontrastprogramm" zu jenem uns glichen Vietnamkonflikt geben konnte, symmetrisch strukturierte Kriegsszenarien, bei welchen westliche Waffen und Doktrinen gegen die sowjetische Seite die Oberhand behalten konnten. Doch dabei war das Risiko nicht zu untersch tzen, dass auch die beiden Superm chte direkt in den Konflikt hineingezogen wurden: Im Jahre 1967 (wie auch 1973) standen sich Kriegsschiffe der US Navy und der sowjetischen Mittelmeerflotte kampfbereit gegen ber. Dann wandten sich beide Superm chte wieder anderen Konflikten zu: Die US-Kriegf hrung erlebte 1968 in Vietnam ihr Fiasko: Die Studie hebt die Tet-Offensive als einen der Wendepunkte des Krieges hervor und beleuchtet die h chst umstrittenen strategischen Umsteuerungsversuche unter Robert Komer, Bill Colby und General Abrams sowie den Wechsel zu einem Pr sidenten Nixon, der angeblich ber einen geheimen Plan zur Kriegsbeendigung verf gen wollte. Die UdSSR hatte indes einen weiteren R ckschlag im Nahen Osten hinzunehmen, den Seitenwechsel Sadats. Nicht zu vergessen die 1969 eskalierende Konfrontation mit China. Jene Episode f hrte ein Paar zusammen, wie es nicht ungleicher gedacht werden konnte: Mao und Nixon. Unter der Nixon-Administration wurde zugleich die Bedeutung Pakistans aufgewertet, das Land fungierte als Wegbereiter jener diplomatischen Revolution. Umso ung nstiger f r die USA, dass ausgerechnet jetzt Pakistan an den Rand des Staatszerfalls geriet. Die Studie wirft einen Blick auf die Entscheidungsprozesse im Oval Office w hrend jenes Krieges von 1971, auf Diskussionen im engsten Umfeld um Nixon, in welchen einmal mehr Dominotheorien, Glaubw rdigkeitskrisen und Alptr ume eines