Kirjailija
Ernst Probst
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 508 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008–2025, suosituimpiin kuuluu Brigitte Bardot. "B.B." - Das Sexsymbol der 1950-er Jahre. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
508 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 2008–2025.
Aus den Jahrtausenden, in denen sich die letzten mittelsteinzeitlichen J ger und Sammler in Niedersachsen vor den ersten jungsteinzeitlichen Ackerbauern und Viehz chtern behaupteten, hat man anscheinend nur zwei Kinderskelette entdeckt. Diese Kindergr ber unter dem Felsdach Bettenroder Berg IX bei Reinhausen werden sehr unterschiedlich datiert. Die letzten J ger und Sammler behielten noch eine Zeitlang ihre althergebrachte Lebensweise mit Jagd, Fischfang und Sammeln bei, bevor sie von den eingewanderten Bauern die neuen Kenntnisse von Ackerbau, Viehzucht und T pferei bernahmen. Zu den arch ologischen Hinterlassenschaften jener J ger und Sammler geh rt das r tselhafte Kunstwerk der "Venus von Bierden" aus der Zeit um 9.000 v. Chr., die als die bisher lteste Frauendarstellung in Norddeutschland gilt. Aussagekr ftige mittelsteinzeitliche Funde ber Behausungen, Kleidung, Schmuck, Musikinstrumente, Wasserfahrzeuge und Religion in Niedersachsen fehlen noch.
Der 1914 im Senckenberg-Moor in Frankfurt am Main zusammen mit Knochen eines Auerochsen entdeckte "Senckenberghund" aus der Zeit um 9.000 v. Chr. gilt als der lteste Hund in Hessen. Er soll vor seinem Tod an den berresten des Wildrindes gefressen haben. Dies sind Fakten aus dem Buch "Die Mittelsteinzeit in Hessen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Darin geht es um die ersten vier Jahrtausende der Nacheiszeit vor etwa 9.600 bis 5.500 v. Chr. in Hessen. Die damaligen Menschen ern hrten sich noch von der Jagd, vom Fischfang und vom Sammeln. Zu ihren Lebzeiten herrschte dank steigender Temperaturen bereits eine Warmzeit, die heute noch andauert. Um 5.500 v. Chr. begegneten sie erstmals eingewanderten jungsteinzeitlichen Bauern, von denen sie bald Ackerbau, Viehzucht und T pferei bernahmen.
Um das Leben und die Umwelt der Urmenschen vor etwa 150.000 bis 100.000 Jahren in manchen Gebieten Deutschlands geht es in dem E-Book "Die Lanze von Lehringen" Sie stammt aus dem Sp tacheul en, einer Kulturstufe der Altsteinzeit. Dieser Begriff wurde 1964 von dem Pr historiker Klaus G nther (1932-2006) f r Funde von verschiedenen nordrhein-westf lischen und nieders chsischen Fundorten gepr gt. Jene Kulturstufe der Altsteinzeit fiel teilweise in die ausgehende Saale-Eiszeit, komplett in die Eem-Warmzeit vor etwa 125.000 bis 115.000 Jahren und schlie lich in die Anfangszeit der vor rund 115.000 Jahren beginnenden Weichsel-Eiszeit. Von den Neandertalern aus dem Sp tacheul en kennt man bisher nur bescheidene und noch dazu unsicher datierte Reste. Im Mittelrheingebiet lagerten sie in Kratern erloschener Vulkane, im Flachland errichteten sie H tten oder Zelte, gelegentlich hielten sie sich auch in H hlen auf. Eine 125.000 Jahre alte Lanze im Skelett eines Waldelefanten in Niedersachsen beweist, dass die J ger des Sp tacheul en selbst diese riesigen R sseltiere nicht f rchteten. Um die Bergung des Jahrhundertfundes von 1948 bei Lehringen haben sich Rektor i. R. Alexander Rosenbrock aus Verden/Aller sowie seine Kinder Waltraut und Wolfgang verdient gemacht.
Österreich in der Altsteinzeit: Jäger und Sammler vor 250.000 bis 10.000 Jahren
Ernst Probst
tredition GmbH
2024
sidottu
Im Eiszeitalter vor mehr als 250.000 Jahren hinterlie en fr he Neanderthaler in der Repolusth hle bei Peggau in der Steiermark ihre Jagdbeutereste, Feuerstellen und Steinwerkzeuge. Nach derzeitigem Wissensstand waren diese J ger und Sammler die "ersten sterreicher". Mit ihnen beginnt das Buch " sterreich in der Altsteinzeit" des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die n chsten Akteure in diesem Werk sind sp te Neanderthaler zwischen etwa 125.000 und 40.000 Jahren sowie fr he anatomisch moderne Menschen vor rund 40.000 bis 10.000 Jahren. Von letzteren Vorfahren stammen drei ber hmte arch ologische Funde aus der j ngeren Altsteinzeit: Erstens das in Stratzing bei Krems entdeckte, mit 36.000 Jahren lteste Kunstwerk in sterreich, scherzhaft als "Fanny - die tanzende Venus vom Galgenberg" bezeichnet. Zweitens die sogenannten "Zwillinge von Krems", die mit 32.000 Jahren weltweit als lteste Bestattung von Kleinstkindern des fr hen Homo sapiens gelten. Drittens die vor ca. 29.500 Jahren geschaffene weltweit bekannte "Venus von Willendorf". Diese und andere Funde - zum Beispiel der Schamane von Kammern-Grubgraben - geben noch manches R tsel auf.
Noch manches R tsel gibt der erste in Deutschland entdeckte Dinosaurier auf. Man kennt zwar das Fundjahr 1834 und den Namen des Entdeckers Dr. Johann Friedrich Philipp Engelhardt, aber nicht den genauen Fundort unweit von N rnberg. Was man ber den ersten deutschen Dinosaurierfund wei , schildert das Buch "Plateosaurus: Der Deutsche Lindwurm". Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text ber den 1837 von dem Frankfurter Pal ontologen Hermann von Meyer als Plateosaurus engelhardti bezeichneten Dinosaurier. Von keiner anderen Dinosaurierart sind in Deutschland mehr fossile Reste geborgen worden. Die Fundorte liegen in Bayern, Baden-W rttemberg (vor allem Trossingen), Niedersachsen, Sachsen-Anhalt (Halberstadt) und Th ringen. Scherzhaft wird Plateosaurus als "Deutscher Lindwurm", "Schw bischer Lindwurm" oder "Fr nkischer Lindwurm" bezeichnet. Fossile Reste des bis zu zehn Meter langen und maximal vier Tonnen schweren Dinosauriers aus der Triaszeit vor etwa 217 bis 201 Millionen Jahren sind in etlichen Museen zu bewundern.
Compsognathus: Der Zwergdinosaurier aus Bayern
Ernst Probst; Raymund Windolf
tredition GmbH
2024
sidottu
In der Jurazeit vor rund 150 Millionen Jahren erfasste eine riesige Flutwelle an einem Strand in Bayern einen kleinen Raubdinosaurier, riss ihn mit sich und sp lte ihn in das bersalzene Wasser der Lagune. Das nur h hnergro e Reptil, das zuvor hungrig eine Eidechse gejagt und verschlungen hatte, geriet ins tiefere Wasser und ertrank. So beginnt das Buch "Compsognathus" ber einen Zeitgenossen von Urv geln der Gattung Archaeopteryx sowie Flugsauriern in Spatzengr e und Adlerformat. Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Pal ontologe Raymund Windolf (1953-2010). Die beiden haben 1993 das Buch "Dinosaurier in Deutschland" ver ffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text ber den im Sommer 1859 von dem Gerichtsarzt Joseph Oberndorfer in einem Steinbruch in Kelheim oder Jachenhausen bei Riedenburg entdeckten Dinosaurier. Diesem Fossil gab der M nchner Zoologe Andreas Wagner 1859 den Artnamen Compsognathus longipes ("Langbeiniger Zartkiefer"). Weltweit kennt man bisher erst zwei Skelette jenes Zwergdinosauriers, einen aus Bayern und einen aus S dfrankreich.
Die Ertebölle-Ellerbek-Kultur: Eine Kultur der Jungsteinzeit vor etwa 5.000 bis 4.300 v. Chr.
Ernst Probst
tredition GmbH
2024
sidottu
Eine Kultur, die mittelsteinzeitliche Relikte und neue jungsteinzeitliche Elemente vereinte, steht im Mittelpunkt des Buches "Die Erteb lle-Ellerbek-Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Diese nach einem d nischen und einem deutschen Fundort bezeichnete Kultur war zwischen etwa 5.000 und 4.300 v. Chr. in Schleswig-Holstein, Mecklenburg, im n rdlichen Niedersachsen, in D nemark und in S dschweden heimisch. Die Jagd, der Fischfang und das Sammeln spielten noch wie in der Mittelsteinzeit eine wichtige Rolle. Die Neuerungen Ackerbau und Viehzucht der Jungsteinzeit empfand man noch nicht als so wichtig wie bei gleichzeitigen b uerlichen Kulturen. Aber T pferei und Sesshaftigkeit, die ebenfalls Kennzeichen der Jungsteinzeit sind, gab es bereits. Frauen waren teilweise reich mit Z hnen vom Hirsch oder Wildschwein geschm ckt. Funde von Einb umen und Paddeln zeugen von zunehmender Schifffahrt auf der Ostsee. ber die Religion der Erteb lle-Ellerbek-Leute wei man noch wenig. Ernst Probst hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.
Procompsognathus: Zwei Köpfe und eine geheimnisvolle Hand
Ernst Probst; Raymund Windolf
tredition GmbH
2024
sidottu
Vorwort Ein Sensationsfund gl ckte im Fr hjahr 1909 in einem Steinbruch am Nordhang des Strombergs bei Pfaffenhofen in W rttemberg. Auf drei Gesteinsbl cken prangten zwei K pfe, eine Hand und andere Skelettreste von Tieren aus der Obertriaszeit vor mehr als 215 Millionen Jahren. 1913 schrieb der Stuttgarter Pal ontologe Eberhard Fraas diese Knochen einem sch tzungsweise 75 Zentimeter langen Raubdinosaurier zu, den er Procompsognathus triassicus nannte. Zu deutsch hei t dies "Der aus der Triaszeit stammende Vorl ufer von Compsognathus". Der ungef hr 70 Zentimeter lange Zwergdinosaurier Compsognathus lebte in der Oberjurazeit vor rund 150 Millionen Jahren. Doch Fraas irrte sich: 1992 wiesen die Pal ontologen Paul C. Sereno (Chicago) und Rupert Wild (Stuttgart) nach, dass Procompsognathus, wie man ihn bis dahin ansah, ein Fabelwesen ist, das aus Teilen mehrerer Tiere zusammengesetzt wurde. Die Sch del und die Vorderarme stammen von einem Laufkrokodil und nur der Bereich des hinteren K rpers von einem Dinosaurier. Geschildert wird diese kuriose Geschichte in dem Buch "Procompsognathus" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Pal ontologen Raymund Windolf (1953- 2010).
Die Zeit der Rentierj ger zwischen etwa 15.000 und 12.000 v. Chr. wird in dem Buch "Das Magdal nien in der Schweiz" geschildert. In diesem Abschnitt des Eiszeitalters ist das Gebiet der Schweiz anfangs nur im Sommer von sch tzungsweise 1.000 J gern und Sammlern aufgesucht worden. Hinterlassenschaften jener G ste fand man in H hlen wie dem Kesslerloch, unter Felsd chern und im Freiland, wo sie Zelte oder H tten errichteten. Die J gergruppen kamen im Sommer aus S dfrankreich mit den Rentierherden in die Schweiz und zogen im Herbst mit ihnen zur ck. Besonders eindrucksvoll sind ihre Kleinkunstwerke, die das Rentier, das Wildpferd und den Moschusochsen darstellen. Autor des Taschenbuches ist der Wissenschaftsautor Ernst Probst, der 1991 den W lzer "Deutschland in der Steinzeit" sowie sp ter zahlreiche weitere Werke ber die Steinzeit und Bronzezeit ver ffentlichte.
sterreich geh rte einige Jahrtausende lang zum von Russland bis nach Frankreich reichenden Verbreitungsgebiet der f r die Kulturstufe Gravettien der Altsteinzeit typischen ppigen Frauenfiguren ("Venusfiguren") aus Stein, Knochen oder Elfenbein. Als eines der bekanntesten Kunstwerke dieser Art gilt die 1908 am nieder sterreichischen Fundort Willendorf II entdeckte steinerne "Venus von Willendorf". Aus derselben Kulturstufe stammt auch die 2005 in Nieder sterreich gefundene Doppelbestattung von S uglingen, die als "Zwillinge von Krems" f r gro es Aufsehen sorgten. Denn sie gilt weltweit als erstes Grab von Kleinstkindern des fr hen Homo sapiens. Mit diesen Sensationsfunden und anderen Hinterlassenschaften eiszeitlicher J ger und Sammler befasst sich das Buch "Die Zeit der Venusfiguren" des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Den Begriff Gravettien hat 1938 die englische Arch ologin Dorothy Garrod f r die Funde aus der Halbh hle von La Gravette bei Bayac im franz sischen D partement Dordogne gepr gt. Das Gravettien fiel in sterreich in eine Phase der Abk hlung und Ausbreitung der Alpengletscher. Anstelle von W ldern gab es baumlose Steppen, in denen Mammute, Fellnash rner, Wisente, Rentiere und Steinb cke lebten.
"Auf getr umten Pferden reiten, ist so gut wie zu Fu gehen", hei t ein deutsches Sprichwort. "Hochmut reitet zu Pferde aus und kommt zu Fu zur ck", meinte Ulrich von Hutten. "Wenn die Pferde rar werden, werden M use gesattelt", prophezeit ein Sprichwort der Beduinen. "Pferdeverstand ist das, was Pferde davon abh lt, auf k nftiges Verhalten des Menschen zu wetten", glaubte Oscar Wilde. "Wenn du entdeckt hast, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab " r t ein indianisches Sprichwort. Das sind einige der "200 Weisheiten ber Pferde" aus dem gleichnamigen Buch. Weil das Urheberrecht in Deutschland erst 70 Jahre nach dem Tod eines Urhebers erlischt, konnten keine j ngeren Zitate ausgew hlt werden. Gesammelt und herausgegeben wurden die Spr che ber Pferde von Doris Probst und Ernst Probst. Von beiden stammen auch die Gemeinschaftswerke "Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten ber Fu ball", "Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten ber die Medien", "Weisheiten und Torheiten ber Hund und Katze" sowie "750 Weisheiten ber Tiere". Doris Probst gab alleine auch eine mehrb ndige Reihe mit Weisheiten und Torheiten ber das Alter, die Arbeit, Ehe, Frauen, Kinder, Liebe, M nner und M tter heraus. Ernst Probst ersann rund 500 Zitate, die er in dem Taschenbuch "Schweigen ist nicht immer Gold" ver ffentlichte. Viele seiner Aphorismen sind in B chern, Zeitungen und im Internet zu finden.
Flugsaurier in Deutschland stehen im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches. Aus der Triaszeit, in der anderswo vor etwa 220 Millionen Jahren die ersten Langschwanz-Flugsaurier erschienen, sind bisher aus Deutschland keine Flugsaurier bekannt. Die geologisch ltesten Flugsaurier hierzulande stammen aus dem Unterjura vor ungef hr 180 Millionen Jahren. Zahlreiche Flugsaurier-Fossilien aus dem Oberjura vor rund 150 Millionen Jahren liegen aus den Solnhofener Plattenkalken in Bayern vor. Seltenheiten sind Flugsaurier-Funde aus der Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren. Unter den Flugsauriern in Deutschland gab es solche im Adlerformat und andere im Spatzenformat. In Wort und Bild vorgestellt werden auch Flugsaurier aus aller Welt. Unter ihnen gab es wahre Riesen mit bis zu drei Meter langem Kopf, maximal sechs Metern H he und einer Fl gelspannweite bis zu zw lf Metern.
Vor mehr als 7.800 Jahren deponierte man in einer rotgef rbten Grube in der H hle Hohlenstein-Stadel bei Asselfingen die K pfe von drei erschlagenen Menschen. Dabei handelte es sich um eine Frau, einen Mann und ein Kind. Ihre Sch del hatte man nach dem Tod vom K rper getrennt. ber diese r tselhafte Kopfbestattung und andere Funde informiert das Taschenbuch "Die Mittelsteinzeit in Baden-W rttemberg" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. In jenem Abschnitt der Steinzeit vor etwa 10.000 bis 7.000 Jahren lebten J ger, Fischer und Sammler. Sie erlegten mit Sto lanzen, Wurfspeeren sowie Pfeil und Bogen vor allem Rothirsche und Rehe. Das Eiszeitalter mit starken Klimaschwankungen war nun vorbei. Vor ungef hr 7.500 Jahren begegneten die J ger erstmals aus dem Osten eingewanderten Bauern, welche Ackerbau, Viehzucht und T pferei beherrschten. Diese Errungenschaften waren typisch f r die Jungsteinzeit. Nach etlichen Generationen wurden sie auch von den J gern bernommen.
Die 34 Kopfbestattungen in der Gro en Ofneth hle bei Holheim in Bayern werden in der Fachwelt sehr unterschiedlich gedeutet. Es ist von grausamen Menschenopfern, rituell motiviertem Kannibalismus, einer spezifischen Bestattungsart (Kopfbestattung), einem r tselhaften Ahnenkult (Sch delkult) oder einem kriegerischen Massaker die Rede. Mit den mehr als 7.700 Jahre alten Kopfbestattungen aus der Gro en Ofnet und anderen Funden befasst sich das Taschenbuch "Die Mittelsteinzeit in Bayern" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist die Welt der letzten J ger, Fischer und Sammler vor dem Eintreffen der ersten Bauern, die Ackerbau, Viehzucht und T pferei beherrschten. Probst hat 1991 das umfangreiche Werk "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht. 2019 publizierte er E-Books und Taschenb cher ber einzelne Kulturstufen und Kulturen der Steinzeit.
Der bedeutendste Wirbeltierpal ontologe des 19. Jahrhunderts in Deutschland und vielleicht sogar in Europa steht im Mittelpunkt des Taschenbuches "Hermann von Meyer: Der gro e Naturforscher aus Frankfurt am Main". Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der ab 1977 viele Zeitungsartikel und ab 1986 zahlreiche B cher ber pal ontologische Themen schrieb. Viele Sammler und Museen vertrauten Meyer ihre Fossilien zur Untersuchung an. Von 1828 bis 1869 verfasste der Freizeitforscher mehr als 300 Fachpublikationen. Zu den vielen Urzeittieren, denen er einen wissenschaftlichen Namen gab, geh rten die Dinosaurier Plateosaurus und Stenopelix, etliche Flugsaurier, der Urvogel Archaeopteryx, Urpferde und ein R sseltier. Nach ihm haben andere Experten insgesamt 37 fossile Pflanzen und Tiere benannt. Trotz einer Gehbehinderung besuchte Meyer auf eigene Kosten etliche Fundstellen, Sammlungen und Tagungen. F r seine wissenschaftliche Arbeit nahm er kein Geld an. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als "Bundescassen-Controlleur" und "Bundescassier" des "Deutschen Bundestages" in Frankfurt am Main.
Als die ersten Bauern der Jungsteinzeit um 5.500 v. Chr. in Deutschland einwanderten, lie en sie sich im Binnenland auf fruchtbaren L ssb den nieder. Anfangs interessierten sie und ihre Nachfolger die Seen, Moore und Flussufer noch nicht als Siedlungsstandorte. In K stengebieten des Mittelmeeres dagegen errichteten fr he b uerliche Siedler bereits ab 5.300 v. Chr. erstmals D rfer in Binnenseen. Um 5.000 v. Chr. entstanden auch in Norditalien am Alpenrand schon H user am feuchten Ufer und im Wasser von Seen. Ungef hr ab 4.200 v. Chr. breiteten sich rund um die Alpen immer mehr Siedlungen an Seen, Mooren und Fl ssen aus. Mit Kulturen und Kulturstufen der Jungsteinzeit und Bronzezeit in Baden-W rttemberg und Bayern, die teilweise an Gew ssern ihre Siedlungen anlegten, befasst sich das Buch "Pfahlbauten in S ddeutschland". In der Jungsteinzeit handelte es sich um die Aichb hler Gruppe, Schussenrieder Gruppe, Hornstaader Gruppe, Pfyner Kultur, Horgener Kultur, Goldberg III-Gruppe und Schnurkeramischen Kulturen. Die Menschen der Aichb hler Gruppe errichteten als erste auf Pf hlen ruhende Wohnbauten am Federsee und jene der Hornstaader Gruppe am Bodensee. In der Bronzezeit existierten Seeufer- und Moorsiedlungen w hrend der Singener Gruppe, Arbon-Kultur, H gelgr ber-Kultur und Urnenfelder-Kultur.