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Kirjailija

Ernst Probst

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 508 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008–2025, suosituimpiin kuuluu Brigitte Bardot. "B.B." - Das Sexsymbol der 1950-er Jahre. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

508 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2008–2025.

Die Altheimer Kultur / Die Pollinger Gruppe
1911 fielen dem Oberlehrer Johann Pollinger aus Landshut beim Blick aus einem fahrenden Zug in der Gegend von Altheim in Niederbayern dunkle Stellen auf, die seine Neugier weckten. Auf dem fraglichen Gel nde folgten erste Funde und 1914 eine umfangreiche arch ologische Untersuchung. So begann die Entdeckungsgeschichte einer Kultur der Jungsteinzeit und Kupferzeit, die 1915 von dem Pr historiker Paul Reinecke aus M nchen erstmals benannt wurde. Mit der zwischen etwa 3.900 und 3.500 Jahren in Teilen von Bayern existierenden Altheimer Kultur und der gleichzeitigen Pollinger Gruppe befasst sich das vorliegende Buch des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die Menschen der Altheimer Kultur errichteten imposante Erdwerke mit Gr ben, W llen und Palisaden, bet tigten sich als Ackerbauern, Viehz chter und T pfer, jagten mit Pfeil und Bogen gelegentlich B ren und Wildpferde, betrieben Tauschgesch fte mit Zeitgenossen, bei denen begehrter Plattenhornstein aus Baiersdorf und wertvolle Kupferobjekte den Besitzer wechselten. ber ihre Bestattungssitten und Religion wei man mehr als ein Jahrhundert nach der Entdeckung des namengebenden Fundortes Altheim immer noch auff llig wenig.
Die Schönfelder Kultur

Die Schönfelder Kultur

Ernst Probst

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2024
sidottu
Eine Kultur der Jungsteinzeit, deren Angeh rige ihre Toten ausschlie lich verbrannt und vermutlich die Sonne angebetet haben, steht im Mittelpunkt des Buches "Die Sch nfelder Kultur". Diese Kultur existierte vor etwa 2.800 bis 2.200 v. Chr. im n rdlichen Mitteldeutschland. Ihr Name ist von der Fundstelle Sch nfeld (Kreis Stendal) n rdlich Magdeburg in Sachsen-Anhalt abgeleitet, wo man bereits 1905 ein Gr berfeld erforscht hat. Durch die Brandbestattung grenzten sich die Sch nfelder Leute bewusst von den Menschen aller benachbarten Kulturen ab, die ihre Verstorbenen meistens unverbrannt zur letzten Ruhe betteten. Aus der Zeit der Sch nfelder Kultur kennt man einen berfall, bei dem Frauen entf hrt wurden, und ein Massaker als Racheakt.
Die Baalberger Kultur

Die Baalberger Kultur

Ernst Probst

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2024
sidottu
Mit einer Ausgrabung auf dem Schneiderberg in Baalberge (heute ein Stadtteil von Bernburg) in Sachsen-Anhalt begann 1901 die Entdeckungsgeschichte einer bis dahin unbekannten Kultur der Jungsteinzeit vor etwa 4.300 bis 3.700 v. Chr. Erz hlt werden diese Geschichte sowie das Leben in jener Zeit in dem Buch "Die Baalberger Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht hat. Die Baalberger Kultur war in den meisten Gebieten Mitteldeutschlands, in Mittelb hmen und im n rdlichen Nieder sterreich verbreitet. Bei Halle/Saale bauten sie eine H hensiedlung mit einer mehr als 2 Kilometer langen Palisade, f r die sch tzungsweise 20.000 B ume mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern gef llt werden mussten. Die Baalberger Leute errichteten in Mitteldeutschland die ersten Steinkistengr ber. Sie bestatteten ihre Toten zusammen mit Tongef en sowie teilweise mit Speisebeigaben f r das Jenseits, Schmuckst cken aus Kupfer, steinernen Pfeilspitzen und ihren liebgewonnenen Hunden. Wom glich musste verstorbenen H uptlingen eine bestimmte Anzahl von Menschen als Dienerschaft in den Tod folgen.
Die Oberlauterbacher Gruppe

Die Oberlauterbacher Gruppe

Ernst Probst

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2024
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In der Religion einer jungsteinzeitlichen Kulturstufe, die vor etwa 4.900 bis 4.500 v. Chr. gebietsweise in Bayern, im Salzburger Land und B hmen existierte, spielten mit Kreisgr ben und Palisaden umgebene Heiligt mer eine wichtige Rolle. Zwei solcher Kultanlagen kennt man aus Zeholfing-Kothingeichendorf und K nzing-Unternberg in Niederbayern. Mit den Erbauern dieser r tselhaften Heiligt mer befasst sich das Buch "Die Oberlauterbacher Gruppe" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Den Begriff Oberlauterbacher Gruppe hat 1980 der in N rnberg geborene Pr historiker Peter Michael Bayerlein in seiner Heidelberger Dissertationsarbeit vorgeschlagen. Die Oberlauterbacher Leute lebten vor mehr als 6.500 Jahren in bis zu mehr als 30 Meter gro en Langh usern. Mit Gr ben, W llen und Palisaden gesch tzte Siedlungen deuten auf unruhige Zeiten hin, in denen jederzeit berf lle zu bef rchten waren. Vielleicht haben diese fr hen Steinzeitbauern im Rahmen eines Fruchtbarkeitskultes kleine Tonfiguren, Tiere und sogar Menschen geopfert. Ernst Probst hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht, aus dem weitgehend der vorliegende Text stammt.
Die Stichbandkeramik

Die Stichbandkeramik

Ernst Probst

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2024
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Um eine Kultur aus der Jungsteinzeit zwischen etwa 4.900 und 4.500 v. Chr. geht es in dem Buch "Die Stichbandkeramik" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Diese vier Jahrhunderte existierende Kultur erhielt bereits 1889 nach der typischen Verzierung ihrer Tongef e ihren Namen. Die Stichbandkeramiker haben monumentale Kreisgrabenanlagen mit Gr ben, W llen, Palisaden und Toren erbaut, die offenbar zur Himmelsbeobachtung dienten. Offenbar lie en sich damit der Zeitpunkt der Sommer- und der Wintersonnenwende bestimmen. Eines der ltesten dieser r tselhaften Sonnenobservatorien befand sich bereits vor rund 6.900 Jahren ber dem Saaletal bei Goseck in Sachsen-Anhalt. hnliche Anlagen existierten auch in Niedersachsen (Watenstedt bei Helmstedt), Nieder sterreich (Frauenhofen) und Tschechien. Die Stichbandkeramiker waren die Nachfolger der Linienbandkeramiker, die als erste Bauern in Deutschland den Ackerbau, die Viehzucht und die T pferei einf hrten. Ernst Probst hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.
Die Walternienburg-Bernburger Kultur

Die Walternienburg-Bernburger Kultur

Ernst Probst

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2024
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Eine nach den Fundorten Walternienburg und Bernburg in Sachsen-Anhalt bezeichnete Kultur der Jungsteinzeit steht im Mittelpunkt des Buches "Die Walternienburg-Bernburger Kultur" von Ernst Probst. Diese Kultur war von etwa von 3.200 bis 2.800 v. Chr. in Teilen von Sachsen-Anhalt, Th ringen, Niedersachsen und Bayern verbreitet. Die Angeh rigen der Walternienburg-Bernburger Kultur errichteten mit Gr ben, W llen und Palisaden gesch tzte H hensiedlungen, weil sie offenbar Angriffe durch Nachbargruppen bef rchteten. Vielleicht waren sie die ersten Reiter in Mitteldeutschland. Ihre Medizinm nner f hrten komplizierte Sch deloperationen durch. In ihrem Leben spielten mit Tierh uten bespannte und mit Symbolzeichen verzierte Tontrommeln eine wichtige Rolle. Als eines ihrer eindrucksvollsten Kunstwerke gilt eine mannshohe Menhirstatue mit Darstellung der mysteri sen "Dolmeng ttin". Seltsame kleine Tonobjekte k nnten Sitzm bel f r eine t nerne G tterfigur gewesen sein. Ihre Toten betteten sie in Steinkistengr bern, Gr bern mit Steinpackungen, Holzbohlenverkleidung oder Totenh tten zur letzten Ruhe.
Die Kugelamphoren-Kultur

Die Kugelamphoren-Kultur

Ernst Probst

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2024
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Im Jahre 1900 benannte der Berliner Pr historiker Alfred G tze eine Kultur der Jungsteinzeit nach ihren charakteristischen Tongef en. Mit dieser Kultur, die vor etwa 3.100 bis 2.700 v. Chr. zwischen der mittleren Elbe in Mitteldeutschland und dem mittleren Dnepr in Russland existierte, befasst sich das Buch "Die Kugelamphoren-Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Etliche Pr historiker diskutierten im 20. Jahrhundert ber die Entstehung, Chronologie und das Wesen jener Kultur und gelangten zu unterschiedlichen Ergebnissen. Manche Experten hielten die Kugelamphoren-Leute f r Nomaden, Rinderz chter, Schweinehirten oder Indogermanen. Tats chlich betrieben sie neben Viehzucht auch Ackerbau und waren sesshaft. Rinder dienten ihnen als Zugtiere f r Pfl ge und Karren. R tselhaft ist, warum sie Verstorbenen ein Rind oder sogar zwei oder drei opferten und mit ins Grab legten. Manche Funde deuten auf Kannibalismus aus rituellen Gr nden und auf einen Sonnenkult hin. Ernst Probst ver ffentlichte 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit". 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.
Die Salzmünder Kultur

Die Salzmünder Kultur

Ernst Probst

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2024
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Salzm nde-Schiepzig in Sachsen-Anhalt spielt in dem Buch "Die Salzm nder Kultur" eine wichtige Rolle. Denn dort lebten und starben in der Jungsteinzeit auf einer Hochfl che immer wieder Ackerbauern und Viehz chter. Im vorliegenden Buch geht es um die erst 2014 benannte Kulturstufe Schiepziger Gruppe (etwa 4.200 bis 3.700 v. Chr.) und um die bereits 1938 aus der Taufe gehobene Salzm nder Kultur (etwa 3.700 bis 3.200 v. Chr.). Die Angeh rigen der Schiepziger Gruppe und der Salzm nder Kultur praktizierten einen r tselhaften Totenkult, bei dem teilweise schon bestattete Menschen nach einer gewissen Zeit an anderer Stelle erneut zur letzten Ruhe gebettet wurden. Erstaunlich oft legte man den Toten der Schiepziger Gruppe ihre Hunde mit ins Grab. Die Salzm nder Leute errichteten m hsam mit Gr ben, W llen und Palisaden befestigte Siedlungen, die man Erdwerke nennt. Reich verziert waren ihre Prunk xte und ihre einst mit Tierh uten bespannten Tontrommeln. Bestattungen hat man vielfach mit einem dicken Scherbenpflaster bedeckt. Bei Sch delbestattungen fehlte meist der Unterkiefer. Vieles ist noch r tselhaft. Ernst Probst hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit ver ffentlicht. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.
Die Kupferzeit

Die Kupferzeit

Ernst Probst

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2024
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Mit der Periode zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit, in der neben Stein auch Kupfer als Rohstoff zur Herstellung von Werkzeugen, Waffen und Schmuck diente, befasst sich das Buch "Die Kupferzeit". Dieser wichtige Abschnitt in der Geschichte der Menschheit wird auch Chalkolithikum, Kupfersteinzeit, Steinkupferzeit oder neolithikum genannt. Das Auftreten des Kupfers erfolgte in einzelnen Gebieten, Kulturen und Kulturstufen zu verschiedenen Zeiten. In Deutschland, sterreich und in der Schweiz begann die Kupferzeit schon fr her als 4.000 v. Chr. und klang um 2.300 v. Chr. mit dem Beginn der Bronzezeit aus. Die ltesten Kupferfunde Deutschlands stammen aus der Zeit der Gaterslebener Gruppe, Bischheimer Gruppe, Jordansm hler Gruppe, Trichterbecher-Kultur, Baalberger Kultur, Hornstaader Gruppe und Pfyner Kultur. Aus dem vierten Jahrtausend v. Chr. liegen Goldfunde in Bulgarien, Ungarn, sterreich, Tschechien und Deutschland vor. Die ltesten Silberschmuckst cke sind aus den fr hen Stadtkulturen in gypten und Mesopotamien sowie aus der kupferzeitlichen Glockenbecher-Kultur bekannt. In der Kupferzeit rollten die ersten Wagen mit h lzernen Scheibenr dern, wurden erstmals Pferde als Reittiere genutzt und entstand die erste Schrift.
Die Rössener Kultur

Die Rössener Kultur

Ernst Probst

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2024
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Zeugen die berreste von 44 Menschen in der H hle Hohlenstein-Stadel in Baden-W rttemberg von einer Kannibalenmahlzeit? Oder sind sie Relikte von Bestattungen, bei denen der urspr nglich beerdigte K rper exhumiert und an einem anderen Ort beigesetzt wurde? Bettete man dabei nicht das gesamte Skelett um, sondern nur die wichtigsten Teile? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich das Buch "Die R ssener Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die R ssener Kultur war von etwa 4.600 bis 4.300 v. Chr. haupts chlich in Mitteldeutschland und S dwestdeutschland verbreitet. Siedlungen und Gr ber kennt man aus Baden-W rttemberg, Bayern, im Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, im s dlichen Niedersachsen, aber auch in Th ringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und im stlichen Mecklenburg. Den Begriff R ssener Kultur hat 1900 der Berliner Pr historiker Alfred G tze (1865-1948) gepr gt. Er erinnert an das Gr berfeld des Ortsteils R ssen von Leuna (Saalkreis) in Sachsen-Anhalt.
Die Hinkelstein-Gruppe

Die Hinkelstein-Gruppe

Ernst Probst

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2024
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Einen ungew hnlich klingenden Namen tr gt die Hinkelstein-Gruppe (etwa 4.900 bis 4.800 v. Chr.). Diese Kulturstufe der Jungsteinzeit ist nicht nach den Comic-Helden Asterix und Obelix benannt, wie man irrt mlich glauben k nnte. Ihr Name beruht auf einem Gr berfeld im "Gewann Hinkelstein" von Monsheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinland-Pfalz, wo 1866 ein Gr berfeld einer bis dahin unbekannten Kulturstufe entdeckt wurde. Die Hinkelstein-Gruppe - auch Hinkelstein-Kultur genannt - war vor mehr als 6.800 Jahren in Teilen von Baden- W rttemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen heimisch. Sie gibt heute immer noch R tsel auf. Wenig oder nichts wei man ber ihre Siedlungen, ihre H user, ihre Kleidung, ihr Verkehrswesen, ihre Kunst, ihre Musik und ihre Religion. Man hat sogar diskutiert, ob es sich bei dieser Gruppe um eine Sekte oder nur um ein Phantom handeln k nnte. Das Buch "Die Hinkelstein-Gruppe" wurde von dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst verfasst, der 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht hat, das mehrere Auflagen erreichte. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.
Die Glockenbecher-Kultur

Die Glockenbecher-Kultur

Ernst Probst

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2024
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Ein australisch-britischer Experte hielt sie f r Missionare und Kupfermetallurgen aus Spanien. Andere Fachleute glaubten, sie seien aus Nordwestafrika, Portugal oder Ungarn gekommen. Ihre schnelle und weite Ausbreitung schrieb man ihren Reitpferden zu. Zwei deutsche Pr historiker betrachteten sie als "reisige Bogensch tzen". Ein weiterer Experte sprach von Nomaden. Gemeint sind die Angeh rigen der Glockenbecher-Kultur, die von etwa 2.500 bis 2.200 v. Chr. in vielen Teilen Europas und in England sogar bis 1.800 v. Chr. existierten. Ihre Kultur ist nach einem Becher in Form einer umgest lpten Glocke benannt. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet reichte von Portugal im Westen bis nach Ungarn im Osten sowie von Italien im S den bis nach England im Norden. In ihren Gr bern fand man t nerne Glockenbecher, steinerne Pfeilspitzen und Armschutzplatten f r Bogensch tzen, kupferne Dolche sowie Schmuckst cke aus Gold, Silber und Elektron. Zu ihren Lebzeiten ging es nicht immer friedlich zu, was Hieb- und Schussverletzungen an Skeletten beweisen. Eine Koryph e schlug f r die r tselhafte Kultur zwischen der j ngeren Steinzeit und der fr hen Bronzezeit den Begriff Glockenbecher-Ph nomen vor.
Die Wartberg-Kultur

Die Wartberg-Kultur

Ernst Probst

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2024
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Weshalb machte man sich die M he, auf Bergen und im Flachland mit Gr ben, W llen und Palisaden gesch tzte Siedlungen zu errichten? Musste man damals st ndig berf lle bef rchten, bei denen Vorr te, Rinder und vielleicht sogar Frauen geraubt wurden? Aus welchem Grund hat man bis zu 25 Meter lange Steinkammergr ber errichtet und darin im Laufe der Zeit bis zu mehr als 200 Verstorbene bestattet? Hat man an das Weiterleben im Jenseits geglaubt? Welche Aufgabe hatte das runde halbmetergro e "Seelenloch" am Eingang zu einer Grabkammer? Wie hat man die geheimnisvolle "Dolmeng ttin" oder "Gro e Mutter" verehrt, die auf einem der Steine des Steinkammergrabes von Z schen in Nordhessen verewigt wurde? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich das Buch "Die Wartberg-Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die Wartberg-Kultur (fr her: Wartberg-Gruppe) ist nach einem durch Vulkanismus entstandenen, 306 Meter hohen Basaltkegel bei Niedenstein-Kirchberg in Nordhessen benannt. Sie existierte etwa von 3.500 bis 2.800 v. Chr. vor allem in Nordhessen, Ostwestfalen und Westth ringen. Aus der Feder von Ernst Probst stammt das Buch "Deutschland in der Steinzeit" (1991). Ab 2019 ver ffentlichte er E-Books und Taschenb cher ber einzelne Kulturstufen und Kulturen der Steinzeit.
Adolphus Busch

Adolphus Busch

Ernst Probst; Doris Probst

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2024
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Die Geschichte des jungen Mannes, der mit 18 Jahren von Kastel am Rhein nach St. Louis am Mississippi auswanderte, klingt wie ein modernes M rchen. Von den 22 Kindern seines Vaters war er das Vorletzte. Bereits mit vier verlor er seine Mutter, mit zw lf seinen Vater. 1857 putzte der im Flusshandel t tige elternlose Deutsche in Amerika zeitweise noch Fenster und Fu b den. 1859 wurde er Teilhaber und 1865 Besitzer einer Gro handelsfirma. Seinen gr ten Erfolg feierte er als Lenker und Miteigent mer der Brauerei seines Schwiegervaters Eberhard Anheuser, die er ab 1864 zur gr ten in St. Louis, in den USA und vielleicht sogar der ganzen Welt entwickelte. Der Name dieses genialen und experimentierfreudigen "Bier-K nigs" ist Adolphus Busch (1839-1913). Er f hrte ein Leben in unvorstellbarem Luxus und machte sich als gro z giger Wohlt ter in den USA und in seiner Heimat verdient. Bei seiner "Goldenen Hochzeit" schenkte er 1911 seiner Gattin "Lilly", die ihn verw hnte und 14 Kinder gebar, eine mit Diamanten und Perlen verzierte goldene Krone sowie jedem seiner Kinder eine Villa. Zu seinen Freunden geh rten der amerikanische Pr sident, der deutsche Kaiser und der britische K nig, die ihn respektvoll "Prince" nannten. Bei seinen Arbeitern in der Brauerei war er der "King". Sein Begr bnis von 1913 in St. Louis gilt als eines der ber hmtesten des 20. Jahrhunderts.
Das Aurignacien

Das Aurignacien

Ernst Probst

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2024
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Das 1869 nach einem Fundort in Frankreich bezeichnete Aurignacien vor etwa 40.000 bis 31.000 Jahren gilt in weiten Teilen von Europa als die lteste Kulturstufe der j ngeren Altsteinzeit. In diesem Abschnitt breitete sich der anatomisch moderne Mensch in West-, Mittel- und Osteuropa aus. Wegen unsicherer Datierungen findet man in der Literatur unterschiedliche Angaben ber die Dauer des Aurignacien, die teilweise um Tausende von Jahren differieren. Die damaligen J ger und Sammler wohnten in Zelten, H tten, Halbh hlen und in hellen Eingangsbereichen von H hlen. Mit Wurfspeeren und Sto lanzen erlegten sie Wildpferde, Rentiere, Mammute, Fellnash rner und H hlenb ren. Anders als ihre Vorg nger, die Neandertaler, bemalten und schm ckten sie sich gerne. Funde aus s ddeutschen H hlen belegen, dass diese Menschen bereits Fl ten sowie formvollendete Tier- und Menschenfiguren schnitzten. In Frankreich schufen sie kunstvolle H hlenbilder, die heute noch bewundert werden. ber ihre Religion, zu der offenbar Mischwesen mit menschlichen und tierischen Merkmalen geh rten, kann man bisher nur spekulieren.
Die Michelsberger Kultur

Die Michelsberger Kultur

Ernst Probst

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2024
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Welchen Zweck hatten die mehr als 100 von unterbrochenen Gr ben umgebenen Erdwerke von Frankreich bis Tschechien? Waren sie Burgen der Steinzeit, H uptlingssitze, gesch tzte Marktpl tze, Viehkr le, Kultbauten oder Versammlungsorte? Warum weisen so viele menschliche Skelettreste aus der Jungsteinzeit vor etwa 4.300 bis 3.500 v. Chr. Spuren von roher Gewalt und von Hundebissen auf? Hat man Leichname von Ackerbauern und Viehz chtern damals zun chst ungesch tzt und f r Tiere zug nglich aufgebahrt, bevor man sp ter einzelne Teile der Skelette in Gr ben von Erdwerken deponierte? Weshalb errichtete man in einigen Gegenden mehrere Erdwerke in geringer Entfernung? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich das Buch "Die Michelsberger Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" ver ffentlicht, in dem das Leben und Sterben der J ger, Fischer und Bauern zwischen Nordseek ste und Alpenraum geschildert wurde. 2019 stellte er einzelne Kulturstufen und Kulturen der Steinzeit vor.
Das Magdalénien

Das Magdalénien

Ernst Probst

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2024
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Um die Bl tezeit der eiszeitlichen Rentierj ger in Deutschland vor etwa 18.000 bis 14.000 Jahren geht es in dem Buch "Das Magdal nien" des Wissenschaftsautors Ernst Probst. In S dwestfrankreich existierte diese Kulturstufe der Altsteinzeit bereits vor rund 20.000 Jahren. Sp ter verbreitete sich das Magdal nien auch auf der Iberischen Halbinsel und in Zentraleuropa. Die lteste Fundstelle aus dem Magdal nien in Deutschland ist rund 18.300 Jahre alt. Im Vergleich zur Gegenwart hielten sich im Magdal nien nur wenige Menschen im Gebiet von Deutschland auf. Die Zahl der gleichzeitig vorkommenden Magdal nien-Leute in Baden-W rttemberg beispielsweise wird auf etwa 1.000 M nner, Frauen und Kinder gesch tzt. Momentan sind es rund 11 Millionen. M nner erreichten nur eine H he bis zu 1,60 Meter und Frauen bis zu 1,55 Meter. Als Wohnst tten dienten der helle Eingangsbereich von H hlen, Zelte und H tten. Merkw rdigerweise stellte man auf Kunstwerken viele Frauen ohne Kopf und F e sowie nur wenige M nner dar.
Kanutenkönig Christel Brandbeck

Kanutenkönig Christel Brandbeck

Ernst Probst; Doris Probst

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2024
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In einem Alter, in dem andere Spitzensportler schon l ngst nicht mehr aktiv sind, drehte er erst richtig auf. Christian Brandbeck, genannt "der Christel", aus Mainz-Kastel wurde mit 61 im Einer-Canadier in Schweden in der Altersklasse ab 50 Jahren zum erstenmal Weltmeister. Im Zweier-Canadier holte er mit 63 in S dafrika den zweiten und mit 64 in Ungarn den dritten Weltmeistertitel. Seine sportliche Karriere verlief ungew hnlich. Er war zun chst Fu ballspieler, bevor er sich als 18-J hriger der "Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft 1880 e. V." anschloss und eine Erfolgsserie ohnegleichen hinlegte. Innerhalb von 50 Jahren wurde er dreimal Weltmeister, zweimal internationaler Meister, sechsmal Deutscher Meister, zw lfmal S dwestmeister, 37mal S ddeutscher Meister und 85mal Hessenmeister Nie hat er einen Trainer bem ht, sondern sich durch Lesen einschl giger B cher alles selbst beigebracht. Erst mit 68 trat er zum letztmals zu einem Wettkampf an. Seine sportliche Frau Marianne, mit der er 2010 "Goldene Hochzeit" feierte, war stets seine beste Begleiterin. Das Buch "Kanuten-K nig Christel Brandbeck" erz hlt sein Leben in Wort und Bild.
5000 Jahre Kostheim

5000 Jahre Kostheim

Ernst Probst; Doris Probst

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2024
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Lange zur ck reicht die Geschichte von Kostheim an der M ndung des Mains in den Rhein. Sie beginnt sicherlich bereits in der Jungsteinzeit vor rund 5000 Jahren, wenn nicht sogar noch fr her, was seltene arch ologische Funde beweisen. Reicher sind allerdings die Hinterlassenschaften aus der R merzeit in den Jahrhunderten nach Christi Geburt. Im Mittelalter kamen Kaiser, K nige, F rsten, Bisch fe und Ritter nach Kostheim. Auf der Insel Maaraue fand Pfingsten 1184 mit sch tzungsweise 70.000 Besuchern das gr te Fest statt, das man bis dahin in Deutschland feierte. In kriegerischen Zeiten litten die Kostheimer unter R mern, Germanen, Schweden, Franzosen, Preu en und sterreichern. F r weiteres Leid sorgten Hochwasser, Fr ste, Br nde, Erdbeben und Pest. Das Buch "5000 Jahre Kostheim" schildert auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen, Kirchen, Schulen, Kinderg rten, Vereine, Wirtschaft und des Verkehrswesens. Kurz vorgestellt werden etliche bekannte Kostheimer, darunter ein falscher Prophet, ein mutiger Pfarrer, ein hingerichteter Revolution r, ein kampfstarker Boxer und eine erfolgreiche Romanautorin. Nicht verschwiegen wird "das bundesdeutsche Nachkriegskuriosum Nr. 1" 1945 wurden die Stadtteile Mainz-Am neburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (kurz "AKK" genannt) abrupt von Mainz abgetrennt und der Stadt Wiesbaden zur treuh nderischen Verwaltung bergeben. Dies schmerzt viele Kostheimer heute noch.
Europasaurus

Europasaurus

Ernst Probst

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2024
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2006 wurde die Liste der aus Deutschland bekannten Dinosaurier-Arten um einen weiteren wissenschaftlichen Namen bereichert. Damals beschrieben vier Pal ontologen den bis dahin unbekannten kleinen Elefantenfu -Dinosaurier Europasaurus holgeri aus Niedersachsen. Zun chst betrachteten die Experten die Fossilien von diesem Tier als Reste jugendlicher gro er Elefantenfu -Dinosaurier. Derartige Dinosaurier gelten als Pflanzenfresser. Sie hatten einen kleinen Kopf, einen langen Hals und Schwanz sowie elefanten hnliche Beine. Sp ter erkannte man, dass es sich bei den Z hnen und Knochen von Europasaurus um Reste erwachsener Tiere handelte. Diese Dinosaurier erreichten eine L nge bis zu 6,20 Metern und ein Gewicht bis zu einer Tonne. Der n chste bekannte Verwandte von Europasaurus namens Camarasaurus war drei Mal so lang und wog ungef hr 30 Tonnen. Unbekannte Vorfahren von Europasaurus hatten auf einer Insel gelebt. Innerhalb von wenigen Generationen sind sie immer kleiner geworden.