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Kirjailija
Heinrich Heine
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 857 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1887–2026, suosituimpiin kuuluu Achim d'Arnim. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Heine nahm nun zunehmend die Rolle eines geistigen Vermittlers zwischen Deutschland und Frankreich ein und stellte seine Position auch erstmals in einem gesamteurop ischen Rahmen dar. F r die Allgemeine Zeitung verfasste er etwa eine Artikelserie, die sein Hamburger Verleger Julius Campe im Dezember 1832 unter dem Titel Franz sische Zust nde in Buchform herausgab. Sie gilt als Meilenstein der deutschen Literatur- und Pressegeschichte, da Heine mit ihr formal und inhaltlich den modernen, politischen Journalismus begr ndete, eine Geschichtsschreibung der Gegenwart, deren Stil das deutsche Feuilleton bis heute pr gt.
Gro druck Der Text Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland ist eine in essayistischem Stil geschriebene Abhandlung des deutsch-j dischen Dichters Heinrich Heine. Der Inhalt folgt einigen wiederkehrenden Motiven. Zum einen entwickelt Heine eine teleologische Geschichtskonzeption, nach der in der deutschen Geschichte eine religi se Revolution zu einer philosophischen und schlie lich zu einer politischen Revolution f hrt. Dies ist vor allem vor dem Eindruck der Franz sischen Revolution von 1789 zu verstehen, die in Deutschland vor 1848 bisher ausgeblieben ist.
Gro druck Auszug aus "Nachtgedanken": Nachtgedanken. Denk' ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schlie en, Und meine hei en Thr nen flie en. Die Jahre kommen und vergehn Seit ich die Mutter nicht gesehn, Zw lf Jahre sind schon hingegangen; Es w chst mein Sehnen und Verlangen.
Gro druck Die Handlung spielt um 1500 in der Gegend von Granada. Der junge Maure Almansor ist aus dem Exil in seine Heimat zur ckgekehrt in der Hoffnung, seine Geliebte Zuleima wiederzusehen. Er trifft auf Hassan, den fr heren Diener seiner Familie, und dieser berichtet ihm ber die missliche Lage der in Spanien verbliebenen, zum Christentum konvertierten Mauren. - Auf dem Schloss des fr heren maurischen Edelmannes Ali, der sich taufen lie und nunmehr Don Gonzalvo hei t, wird die Verlobung seiner Tochter Zuleima (jetzt Donna Clara) gefeiert. Ali bekennt dem Br utigam Don Enrique die verworrene Kindheitsgeschichte seiner Braut: Ali und sein guter Freund Abdullah hatten zwei Kinder, Almansor und Zuleima, die einander schon von Kindesalter an versprochen waren. Doch weil Alis Frau bei der Geburt des Kindes starb, lie er seinen Sohn von Abdullah aufziehen, nahm aber kurz danach im Gegenzug dessen Tochter Zuleima als sein eigenes Kind an. Da Ali glaubt, dass Almansor tot sei, gibt er Zuleima nun einem Christen zur Braut. - Nach dem Ende des Festes versucht Almansor mit Zuleima in Kontakt zu treten und singt unter ihrem Balkon ein St ndchen. Zuleima erkennt Almansor, und schnell flammt die alte Liebe wieder auf. Am n chsten Morgen w re Almansor schon fast soweit, Zuleima zuliebe den verhassten christlichen Glauben anzunehmen, als sie ihm gesteht, dass sie schon an diesem Tag mit einem Spanier Hochzeit feiern werde.
Gro druck Auszug aus der Trag die: Noch ist's das alte Treiben. Man rennt, und f hrt, und jagt, stra auf stra ab. Man schl ft des Tags, und macht zum Tag die Nacht. Vauxhall und Routs und Picknicks dr ngen sich; Und Drurilane und Coventgarden locken. Die Oper rauscht. Pfundnoten wechselt man F r Musiknoten ein. God save the king Wird mitgebr llt. Die Patrioten liegen In dunkeln Schenken und politisieren, Und subskribieren, wetten, fluchen, g hnen, Und saufen auf das Wohl des Vaterlands. Roastbeef und Pudding dampft, der Porter sch umt, Und sein Rezept schreibt l chelnd der Quacksalber. Die Taschendiebe dr ngen. Gauner qu len Mit ihrer H flichkeit. Der Bettler qu lt Mit seinem Jammeranblick und Gewimmer. Vor allem qu lt die unbequeme Tracht, Der enge Wespenrock, das steife Halsband, Und gar der babylonisch hohe Turmhut.
Gro druck Paris, den 25. Februar 1840. Je n her man der Person des K nigs steht und mit eigenen Augen das Treiben desselben beobachtet, desto leichter wird man get uscht ber die Motive seiner Handlungen, ber seine geheimen Absichten, ber sein Wollen und Streben. In der Schule der Revolutionsm nner hat er jene moderne Schlauheit erlernt, jenen politischen Jesuitismus, worin die Jakobiner manchmal die J nger Loyola's bertrafen. Zu diesen Errungenschaften kommt noch ein Schatz angeerbter Verstellungskunst, die Tradition seiner Vorfahren, der franz sischen K nige, jener ltesten S hne der Kirche, die immer weit mehr als andere F rsten durch das heilige l von Rheims geschmeidigt worden, immer mehr Fuchs als L we waren, und einen mehr oder minder priesterlichen Charakter offenbarten. Zu der angelernten und berlieferten simulatio und dissimulatio gesellt sich noch eine nat rliche Anlage bei Ludwig Philipp, so da es fast unm glich ist, durch die wohlwollende dicke H lle, durch das l chelnde Fleisch, die geheimen Gedanken zu ersp hen. Aber gel nge es auch, bis in die Tiefe des k niglichen Herzens einen Blick zu werfen, so sind wir dadurch noch nicht weit gef rdert, denn am Ende ist eine Antipathie oder Sympathie in bezug auf Personen nie der bestimmende Grund der Handlungen Ludwig Philipp's, er gehorcht nur der Macht der Dinge (la force des choses), der Notwendigkeit. ...]
Paris, den 25. Februar 1840. Je n her man der Person des K nigs steht und mit eigenen Augen das Treiben desselben beobachtet, desto leichter wird man get uscht ber die Motive seiner Handlungen, ber seine geheimen Absichten, ber sein Wollen und Streben. In der Schule der Revolutionsm nner hat er jene moderne Schlauheit erlernt, jenen politischen Jesuitismus, worin die Jakobiner manchmal die J nger Loyola's bertrafen. Zu diesen Errungenschaften kommt noch ein Schatz angeerbter Verstellungskunst, die Tradition seiner Vorfahren, der franz sischen K nige, jener ltesten S hne der Kirche, die immer weit mehr als andere F rsten durch das heilige l von Rheims geschmeidigt worden, immer mehr Fuchs als L we waren, und einen mehr oder minder priesterlichen Charakter offenbarten. Zu der angelernten und berlieferten simulatio und dissimulatio gesellt sich noch eine nat rliche Anlage bei Ludwig Philipp, so da es fast unm glich ist, durch die wohlwollende dicke H lle, durch das l chelnde Fleisch, die geheimen Gedanken zu ersp hen. Aber gel nge es auch, bis in die Tiefe des k niglichen Herzens einen Blick zu werfen, so sind wir dadurch noch nicht weit gef rdert, denn am Ende ist eine Antipathie oder Sympathie in bezug auf Personen nie der bestimmende Grund der Handlungen Ludwig Philipp's, er gehorcht nur der Macht der Dinge (la force des choses), der Notwendigkeit. ...]
Gro druck Im Vorzimmer fand Maximilian den Arzt, wie er eben seine schwarzen Handschuhe anzog. Ich bin sehr pressiert, rief ihm dieser hastig entgegen. Signora Maria hat den ganzen Tag nicht geschlafen, und nur in diesem Augenblick ist sie ein wenig eingeschlummert. Ich brauche Ihnen nicht zu empfehlen, sie durch kein Ger usch zu wecken; und wenn sie erwacht, darf sie beileibe nicht reden. Sie mu ruhig liegen, darf sich nicht r hren, nicht im mindesten bewegen, darf nicht reden, und nur geistige Bewegung ist ihr heilsam. Bitte, erz hlen Sie ihr wieder allerlei n rrische Geschichten so da sie ruhig zuh ren mu . Seien Sie unbesorgt, Doktor, erwiderte Maximilian mit einem wehm tigen L cheln. Ich habe mich schon ganz zum Schw tzer ausgebildet und lasse sie nicht zu Worte kommen. Und ich will ihr schon genug phantastisches Zeug erz hlen, soviel Sie nur begehren... Aber wie lange wird sie noch leben k nnen? ...]
Gro druck Die G tter im Exil ist ein 1853 erschienenes Erz hlwerk Heinrich Heines. Das Thema kreist darum, was wohl aus den alten abgesetzten heidnischen Gottheiten wurde - den "G ttern im Exil". Der Text l sst sich keinem Genre eindeutig zuordnen und wechselt zwischen pers nlicher Betrachtung und reiner Erfindung. Es gibt Anteile von Essay, Anekdote, Sage und L gengeschichte.
Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem ist eines der letzten Werke Heinrich Heines, ver ffentlicht von seinem Verleger Julius Campe. Heine schrieb es um 1846 auf Bitten des Direktors des Her Majesty's Theatre in London.
Gro druck Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem ist eines der letzten Werke Heinrich Heines, ver ffentlicht von seinem Verleger Julius Campe. Heine schrieb es um 1846 auf Bitten des Direktors des Her Majesty's Theatre in London.
Wie man behauptet, giebt es greise Menschen in Westphalen, die noch immer wissen wo die alten G tterbilder verborgen liegen; auf ihrem Sterbebette sagen sie es dem j ngsten Enkel, und der tr gt dann das theure Geheimni in dem verschwiegenen Sachsenherz. In Westphalen, dem ehemaligen Sachsen, ist nicht alles todt was begraben ist. Wenn man dort durch die alten Eichenhaine wandelt, h rt man noch die Stimmen der Vorzeit, da h rt man noch den Nachhall jener tiefsinnigen Zauberspr che, worin mehr Lebensf lle quillt, als in der ganzen Literatur der Mark Brandenburg. Eine geheimni volle Ehrfurcht durchschauerte meine Seele, als ich einst, diese Waldungen durchwandernd, bey der uralten Siegburg vorbey kam. Hier, sagte mein Wegweiser, hier wohnte einst K nig Wittekind und er seufzte tief. Es war ein schlichter Holzhauer und er trug ein gro es Beil. Ich bin berzeugt, dieser Mann, wenn es drauf ank mmt, schl gt er sich noch heute f r K nig Wittekind; und wehe dem Sch del worauf sein Beil f llt. ...]
Gro druck Wie man behauptet, giebt es greise Menschen in Westphalen, die noch immer wissen wo die alten G tterbilder verborgen liegen; auf ihrem Sterbebette sagen sie es dem j ngsten Enkel, und der tr gt dann das theure Geheimni in dem verschwiegenen Sachsenherz. In Westphalen, dem ehemaligen Sachsen, ist nicht alles todt was begraben ist. Wenn man dort durch die alten Eichenhaine wandelt, h rt man noch die Stimmen der Vorzeit, da h rt man noch den Nachhall jener tiefsinnigen Zauberspr che, worin mehr Lebensf lle quillt, als in der ganzen Literatur der Mark Brandenburg. Eine geheimni volle Ehrfurcht durchschauerte meine Seele, als ich einst, diese Waldungen durchwandernd, bey der uralten Siegburg vorbey kam. Hier, sagte mein Wegweiser, hier wohnte einst K nig Wittekind und er seufzte tief. Es war ein schlichter Holzhauer und er trug ein gro es Beil. Ich bin berzeugt, dieser Mann, wenn es drauf ank mmt, schl gt er sich noch heute f r K nig Wittekind; und wehe dem Sch del worauf sein Beil f llt. ...]
Auszug: In dunklen Zeiten wurden die V lker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. - Es ist aber t richt, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
Gro druck Auszug: In dunklen Zeiten wurden die V lker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. - Es ist aber t richt, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
Ich habe in der Tat, teure Dame, die Denkw rdigkeiten meiner Zeit, insofern meine eigene Person damit als Zuschauer oder als Opfer in Ber hrung kam, so wahrhaft und getreu als m glich aufzuzeichnen gesucht. Diese Aufzeichnungen, denen ich selbstgef llig den Titel Memoiren verlieh, habe ich jedoch schier zur H lfte wieder vernichten m ssen, teils aus leidigen Familienr cksichten, teils auch wegen religi ser Skrupeln.
Gro druck ...] All diese farbenreiche Lust ist seitdem erblichen, verschollen sind die freudigen Trompetenkl nge, erloschen ist der sch ne Rausch ... Und das Buch, welches dramatische Werke von William Shakespeare hei t, ist als Trost f r schlechte Zeiten, und als Beweis, da jenes merry England wirklich existiert habe, in den H nden des Volkes zur ckgeblieben. ...]
Die G tter im Exil ist ein 1853 erschienenes Erz hlwerk Heinrich Heines. Das Thema kreist darum, was wohl aus den alten abgesetzten heidnischen Gottheiten wurde - den "G ttern im Exil". Der Text l sst sich keinem Genre eindeutig zuordnen und wechselt zwischen pers nlicher Betrachtung und reiner Erfindung. Es gibt Anteile von Essay, Anekdote, Sage und L gengeschichte.
Heinrich Heine logra el tono inconfundible, entre malicioso y sentimental, alrededor del tema que tanto le caracteriza: el amor infeliz. La variedad tem tica y musical del poeta, cuyas fuentes abarcan desde las canciones populares como las recopiladas por Brentano en Des Knaben Wunderhorn hasta tradiciones culturales orientales en la b squeda rom ntica de lo primigenio, vivo y anticl sico, son los motivos m s decisivos para llevar al lector espa ol la mejor gama de la poes a de Heine.
Gro druck ...] Die gute Dame sah bei uns nur was sie sehen wollte: ein nebelhaftes Geisterland, wo die Menschen ohne Leiber, ganz Tugend, ber Schneegefilde wandeln, und sich nur von Moral und Metaphysik unterhalten Sie sah bei uns berall nur was sie sehen wollte, und h rte nur was sie h ren und wiedererz hlen wollte - und dabei h rte sie doch nur wenig, und nie das Wahre, einesteils weil sie immer selber sprach, und dann weil sie mit ihren barschen Fragen unsre bescheidenen Gelehrten verwirrte und verbl ffte, wenn sie mit ihnen diskutierte. -Was ist Geist? sagte sie zu dem bl den Professor Bouterwek, indem sie ihr dickfleischiges Bein auf seine d nnen, zitternden Lenden legte. Ach, schrieb sie dann: wie interessant ist dieser Bouterwek Wie der Mann die Augen niederschl gt Das ist mir nie passiert mit meinen Herren zu Paris, in der Rue du Bac ...]