Kirjojen hintavertailu – 12 903 724 kirjaa ja 27 kauppaa

Kirjailija

Max Weber

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 326 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1905–2026, suosituimpiin kuuluu Tiede ja politiikka. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

326 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1905–2026.

Protestantism and Capitalism: The Weber Thesis and Its Critics

Protestantism and Capitalism: The Weber Thesis and Its Critics

Max Weber; Robert William Green

Literary Licensing, LLC
2011
sidottu
Protestantism and Capitalism: The Weber Thesis and Its Critics is a non-fiction book written by Max Weber. The book explores the relationship between Protestantism and capitalism, focusing on Weber's thesis that the Protestant work ethic was a driving force behind the rise of capitalism in the Western world. The book is divided into two main parts. The first part provides an overview of Weber's thesis and its historical context. Weber argues that the Protestant work ethic, which emphasizes hard work, frugality, and self-discipline, created a culture of entrepreneurship that was essential to the development of capitalism. He also explores the role of religion in shaping economic behavior and the impact of Protestantism on the rise of capitalism in Europe and America. The second part of the book examines the criticisms of Weber's thesis. The author considers various objections to Weber's argument, including the role of other factors such as geography, politics, and culture in the rise of capitalism. He also explores the influence of other religions, such as Catholicism and Judaism, on economic behavior and the development of capitalism. Overall, Protestantism and Capitalism: The Weber Thesis and Its Critics is a comprehensive analysis of the relationship between religion and economics. It provides a nuanced perspective on the role of Protestantism in the rise of capitalism and considers the various criticisms of Weber's argument. The book is an essential read for anyone interested in the history of economics, religion, and culture. Problems In European Civilization. This scarce antiquarian book is a facsimile reprint of the old original and may contain some imperfections such as library marks and notations. Because we believe this work is culturally important, we have made it available as part of our commitment for protecting, preserving, and promoting the world's literature in affordable, high quality, modern editions, that are true to their original work.
Methodology of Social Sciences

Methodology of Social Sciences

Max Weber

AldineTransaction
2011
nidottu
Edited and with a new introduction by Robert J. Antonio and Alan Sica. Max Weber wrote these methodological essays in the closest intimacy with actual research and against a background of constant and intensive meditation on substantive problems in the theory and strategy of the social sciences. They were written between 1903 and 1917, the most productive of Max Weber's life, when he was working on his studies in the sociology of religion and Wirtschaft und Gesellschaft. Weber had done important work in economic and legal history and had taught economic theory. On the basis of original investigations, he had acquired a specialist's knowledge of the details of German economic and social structure. His always vital concern for the political prosperity of Germany among the nations thrust him deeply into discussion of political ideals and programs. Weber's methodology still holds interest for us. Some of its shortcomings, from the contemporary viewpoint, may be attributed to the fact that some of the methodological problems that he treated could not be satisfactorily resolved prior to certain actual developments in research technique. These few qualifications aside, the work remains a pioneering work in large scale social research, from one of the field's masters.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2010
puoliranskalainen
In diesem Band werden zwei zum Grundrißbeitrag Webers gehörige Manuskripte editorisch aufbereitet, die der rechtlichen Sphäre gewidmet sind: ein als "Die Wirtschaft und die Ordnungen" überschriebener Text sowie ein nicht betiteltes längeres Textkonvolut, das als sog. "Rechtssoziologie" überliefert ist. Beide Texte stehen in einem genetischen Zusammenhang, der einerseits "Wirtschaft und Recht" in seinem "prinzipiellen Verhältnis" sowie die "Epochen der Entwicklung des heutigen Zustandes", ausweislich des Stoffverteilungsplanes, behandeln soll. Eine Archäologie dieser Textbefunde fördert Tiefenschichten zutage, die nunmehr erstmals lesbar werden und für die umstrittene Textdeutung relevant sind. Weber löst sich aus einem juridischen Zentrismus der normativen Welt und entwirft eine Art "weltrechtsgeschichtliche" Deutung im kulturvergleichenden Sinne, die ihn heute für eine Debatte über den Zusammenhang von Globalisierung und Rechtsanalyse besonders aktuell erscheinen läßt. Denn mit dem Text "Die Wirtschaft und die Ordnungen" hat Weber längst die Idee eines "Legal Pluralism" antizipiert, der die Vielfalt der normativen Ordnungen betont, und andererseits ist mit dem Ausscheren aus dem okzidentalen Entwicklungspfad des Rechts in die "Entwicklungsbedingungen des Rechts" der Erkenntnishorizont für andere Rechtskulturen, ihre Interferenzen und Hybridisierungen geöffnet, für die uns heute die Kategorien noch durchaus zu fehlen scheinen. Umso bemerkenswerter ist Webers Entwurf, der auf der Grundlage der edierten Texte eine neue Rezeption ermöglichen wird, aus einer Vielzahl verzweigtester Rechtsgeschichten eine große, alles bündelnde Metaerzählung über den juridischen Rationalismus im Okzident zu verfassen, die sich nur in universalhistorischer Perspektive und mit Blick auf die Weltkulturen des Rechts erzählen lässt. Entgegen der irreführenden Formulierung im Vorwort legen die Herausgeber Wert auf die Feststellung, dass die Edition in allen Teilen von beiden Herausgebern gemeinsam erarbeitet wurde und verantwortet wird.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2010
sidottu
In diesem Band werden zwei zum Grundrißbeitrag Webers gehörige Manuskripte editorisch aufbereitet, die der rechtlichen Sphäre gewidmet sind: ein als "Die Wirtschaft und die Ordnungen" überschriebener Text sowie ein nicht betiteltes längeres Textkonvolut, das als sog. "Rechtssoziologie" überliefert ist. Beide Texte stehen in einem genetischen Zusammenhang, der einerseits "Wirtschaft und Recht" in seinem "prinzipiellen Verhältnis" sowie die "Epochen der Entwicklung des heutigen Zustandes", ausweislich des Stoffverteilungsplanes, behandeln soll. Eine Archäologie dieser Textbefunde fördert Tiefenschichten zutage, die nunmehr erstmals lesbar werden und für die umstrittene Textdeutung relevant sind. Weber löst sich aus einem juridischen Zentrismus der normativen Welt und entwirft eine Art "weltrechtsgeschichtliche" Deutung im kulturvergleichenden Sinne, die ihn heute für eine Debatte über den Zusammenhang von Globalisierung und Rechtsanalyse besonders aktuell erscheinen läßt. Denn mit dem Text "Die Wirtschaft und die Ordnungen" hat Weber längst die Idee eines "Legal Pluralism" antizipiert, der die Vielfalt der normativen Ordnungen betont, und andererseits ist mit dem Ausscheren aus dem okzidentalen Entwicklungspfad des Rechts in die "Entwicklungsbedingungen des Rechts" der Erkenntnishorizont für andere Rechtskulturen, ihre Interferenzen und Hybridisierungen geöffnet, für die uns heute die Kategorien noch durchaus zu fehlen scheinen. Umso bemerkenswerter ist Webers Entwurf, der auf der Grundlage der edierten Texte eine neue Rezeption ermöglichen wird, aus einer Vielzahl verzweigtester Rechtsgeschichten eine große, alles bündelnde Metaerzählung über den juridischen Rationalismus im Okzident zu verfassen, die sich nur in universalhistorischer Perspektive und mit Blick auf die Weltkulturen des Rechts erzählen lässt. Entgegen der irreführenden Formulierung im Vorwort legen die Herausgeber Wert auf die Feststellung, dass die Edition in allen Teilen von beiden Herausgebern gemeinsam erarbeitet wurde und verantwortet wird.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2009
sidottu
Die in historisch-kritischer Edition vorgelegten, bislang unveröffentlichten Manuskripte der Vorlesungen Max Webers zu "Arbeiterfrage und Arbeiterbewegung", die er 1895 in Freiburg und 1898 in Heidelberg gehalten hat, beleuchten einen unbekannten Aspekt seines Frühwerks. Neben der Geschichte der unfreien Arbeit seit dem Altertum, analysiert Max Weber vor allem die Entstehung der modernen, freien Lohnarbeiterschaft in Gewerbe und Industrie. Dabei erweist er sich als vorzüglicher Kenner der Organisationsgeschichte der Arbeiterbewegung und ihrer theoretischen Grundlegung. Von dem französischen Frühsozialismus, dem Chartismus über die erste Internationale und den Anarchismus bis hin zur internationalen Entwicklung der Gewerkvereine in seiner Gegenwart schlägt er den Bogen. Eindrucksvoll dokumentieren die Vorlesungen seinen kritisch-produktiven Umgang mit dem Werk von Karl Marx. Zugleich spiegeln sie sein aktuelles Interesse an der Selbstmobilisierung der Lohnarbeiterschaft wider. Dieser auf die Akteure zentrierte Ansatz entspricht seiner kritischen Haltung gegenüber der patriarchalischen Variante der Sozialpolitik des Deutschen Kaiserreichs. Ermöglicht wird die Rekonstruktion der schwer lesbaren Vorlesungsmanuskripte Max Webers auch dank einer zeitnah entstandenen Nachschrift, die im Anhang präsentiert wird. Darüber hinaus erleichtern Einleitung, Editorischer Bericht und Vorbemerkungen ebenso wie Personen- und Literaturverzeichnis und Glossar das Verständnis für die in markanten Stichworten und Halbsätzen formulierten Vorlesungen.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2009
sidottu
Auf Bitten von Paul Siebeck erklärte sich Max Weber im Laufe des Jahres 1908 bereit, das Handbuch der politischen Ökonomie in Absprache mit Fachkollegen neu zu konzipieren und die Schriftleitung dafür zu übernehmen. Für dieses Handbuch wählte man 1914 den Titel Grundriß der Sozialökonomik. In diesem Zusammenhang arbeitete Max Weber auch an einem eigenen Beitrag für das Sammelwerk unter dem Titel "Wirtschaft und Gesellschaft", den er 1914 in "Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte" umbenannte. Dieser Beitrag war bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch lückenhaft. Max Weber ließ ihn während des Krieges liegen und entschied sich nach dem Krieg, ihn unter einer neuen Disposition und auf der Grundlage der Vorkriegsmanuskripte neu zu schreiben. Wegen seines Todes im Jahre 1920 blieb aber auch die Neufassung unvollendet. Erst Marianne Weber fügte die im Druck befindlichen mit den nachgelassenen Manuskripten zu einem Buch in drei Teilen zusammen, das 1921/1922 in vier Lieferungen, die dann zur ersten Auflage gebunden wurden, erschien. Johannes Winckelmann machte nach Marianne Webers Tod aus den drei Teilen zwei Teile. Als ein Buch in Teilen wurde es auch übersetzt und weltweit rezipiert. In dem vorliegenden Band der Max Weber-Gesamtausgabe wird sowohl die Entstehungsgeschichte des Sammelwerks wie auch die von Max Webers Hauptbeitrag dazu nachgezeichnet und anhand der einschlägigen Dokumente belegt. Das wichtigste Ergebnis: Wirtschaft und Gesellschaft ist kein Buch in drei oder in zwei Teilen, sondern ein Projekt in zwei Fassungen, und deren Entstehungsgeschichte steht in engem Zusammenhang mit der des Sammelwerks.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2009
puoliranskalainen
Auf Bitten von Paul Siebeck erklärte sich Max Weber im Laufe des Jahres 1908 bereit, das Handbuch der politischen Ökonomie in Absprache mit Fachkollegen neu zu konzipieren und die Schriftleitung dafür zu übernehmen. Für dieses Handbuch wählte man 1914 den Titel Grundriß der Sozialökonomik. In diesem Zusammenhang arbeitete Max Weber auch an einem eigenen Beitrag für das Sammelwerk unter dem Titel "Wirtschaft und Gesellschaft", den er 1914 in "Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte" umbenannte. Dieser Beitrag war bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch lückenhaft. Max Weber ließ ihn während des Krieges liegen und entschied sich nach dem Krieg, ihn unter einer neuen Disposition und auf der Grundlage der Vorkriegsmanuskripte neu zu schreiben. Wegen seines Todes im Jahre 1920 blieb aber auch die Neufassung unvollendet. Erst Marianne Weber fügte die im Druck befindlichen mit den nachgelassenen Manuskripten zu einem Buch in drei Teilen zusammen, das 1921/1922 in vier Lieferungen, die dann zur ersten Auflage gebunden wurden, erschien. Johannes Winckelmann machte nach Marianne Webers Tod aus den drei Teilen zwei Teile. Als ein Buch in Teilen wurde es auch übersetzt und weltweit rezipiert. In dem vorliegenden Band der Max Weber-Gesamtausgabe wird sowohl die Entstehungsgeschichte des Sammelwerks wie auch die von Max Webers Hauptbeitrag dazu nachgezeichnet und anhand der einschlägigen Dokumente belegt. Das wichtigste Ergebnis: Wirtschaft und Gesellschaft ist kein Buch in drei oder in zwei Teilen, sondern ein Projekt in zwei Fassungen, und deren Entstehungsgeschichte steht in engem Zusammenhang mit der des Sammelwerks.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2009
sidottu
München im nachrevolutionären Sommersemester 1920. Max Weber hielt vor weit mehr als 500 Hörern die Vorlesung "Allgemeine Staatslehre und Politik (Staatssoziologie)". Anders als der juristische Vorlesungstypus der "Allgemeinen Staatslehre" zielte Weber damit auf eine Soziologie des Staates und der Herrschaft, wie sie bislang an deutschen Universitäten nicht angeboten wurde. Er diktierte eine klare Disposition und trug zur Einführung auf der Grundlage seiner "soziologischen Grundbegriffe" die "Typen der Herrschaft" aus der neuen Fassung von Wirtschaft und Gesellschaft vor. Er verband sie mit den theoretischen Ausführungen aus Politik als Beruf und belebte seine Vorlesung zugleich durch aktuelle Beispiele. Seit dem Herbst 1917 hatte sich Weber intensiv mit den "Problemen der Staatssoziologie" beschäftigt. Durch Webers Tod blieb die Vorlesung jedoch unvollendet. Die Edition beruht auf der vollständigen Transkription zweier Nachschriften, die in manchen Teilen in einer heute nicht mehr geläufigen Kurzschrift verfaßt worden sind. Der vom Herausgeber gewählte synoptische Abdruck beider Nachschriften verdeutlicht die Parallelen in Aufbau und Wortwahl. Sie bieten ein authentisches Zeugnis für Webers gesprochenes Wort und ermöglichen dadurch erstmalig eine eindrucksvolle Rekonstruktion der Vorlesung, zu der keine autoreigenen Aufzeichnungen überliefert sind. Ergänzt werden die Nachschriften um eine handschriftliche Ankündigung Max Webers zum Sommersemester 1920. Einleitung und Editorischer Bericht informieren über die werkbiographischen Hintergründe und die Überlieferungslage der Texte. Einen schnellen Zugriff auf den Band ermöglichen ein Personenregister und eine CD-ROM zur Volltextsuche.
Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber-Gesamtausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2009
puoliranskalainen
München im nachrevolutionären Sommersemester 1920. Max Weber hielt vor weit mehr als 500 Hörern die Vorlesung "Allgemeine Staatslehre und Politik (Staatssoziologie)". Anders als der juristische Vorlesungstypus der "Allgemeinen Staatslehre" zielte Weber damit auf eine Soziologie des Staates und der Herrschaft, wie sie bislang an deutschen Universitäten nicht angeboten wurde. Er diktierte eine klare Disposition und trug zur Einführung auf der Grundlage seiner "soziologischen Grundbegriffe" die "Typen der Herrschaft" aus der neuen Fassung von Wirtschaft und Gesellschaft vor. Er verband sie mit den theoretischen Ausführungen aus Politik als Beruf und belebte seine Vorlesung zugleich durch aktuelle Beispiele. Seit dem Herbst 1917 hatte sich Weber intensiv mit den "Problemen der Staatssoziologie" beschäftigt. Durch Webers Tod blieb die Vorlesung jedoch unvollendet. Die Edition beruht auf der vollständigen Transkription zweier Nachschriften, die in manchen Teilen in einer heute nicht mehr geläufigen Kurzschrift verfaßt worden sind. Der vom Herausgeber gewählte synoptische Abdruck beider Nachschriften verdeutlicht die Parallelen in Aufbau und Wortwahl. Sie bieten ein authentisches Zeugnis für Webers gesprochenes Wort und ermöglichen dadurch erstmalig eine eindrucksvolle Rekonstruktion der Vorlesung, zu der keine autoreigenen Aufzeichnungen überliefert sind. Ergänzt werden die Nachschriften um eine handschriftliche Ankündigung Max Webers zum Sommersemester 1920. Einleitung und Editorischer Bericht informieren über die werkbiographischen Hintergründe und die Überlieferungslage der Texte. Einen schnellen Zugriff auf den Band ermöglichen ein Personenregister und eine CD-ROM zur Volltextsuche.
Max Weber-Studienausgabe

Max Weber-Studienausgabe

Max Weber

Mohr Siebeck
2009
nidottu
Die Max Weber-Studienausgabe (MWS) will die Schriften und Reden Max Webers auf der gesicherten Textgrundlage der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) allgemein zugänglich machen, unter Verzicht auf den editorischen Apparat. Doch ist sie so angelegt, daß dem Benutzer der Rückgriff auf die MWG jederzeit möglich ist." Herrschaft" ist "eines der wichtigsten Elemente des Gemeinschaftshandelns". Mit diesem Satz beginnt die früheste Fassung von Max Webers Herrschaftssoziologie, die erst posthum in dem Handbuchbeitrag Wirtschaft und Gesellschaft erschienen ist. Max Weber untersucht darin die wichtigsten Strukturformen der Herrschaft: Bürokratismus, Patrimonialismus, Feudalismus und Charismatismus sowie das Verhältnis von politischer und hierokratischer Herrschaft. Die bisherigen Ausgaben von Marianne Weber und Johannes Winckelmann haben dazu geführt, daß die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie stets durch die Brille der jüngeren, ausgefeilten Typologie der Herrschaft gelesen worden ist. Die historisch-kritische Edition der Max Weber-Gesamtausgabe präsentiert die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie zum ersten Mal umfassend kommentiert und aufgearbeitet als eigenständigen Textkorpus im Rahmen der nachgelassenen Texte zu "Wirtschaft und Gesellschaft". Die Sacherläuterungen sowie die Einleitung verorten die Herrschaftssoziologie im Kontext der rechts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen des ausgehenden Kaiserreichs. Max Weber hat die Manuskripte bis zu seinem Tod nicht für den Druck freigegeben; es fehlt ihnen eine abschließende Überarbeitung zu einem geschlossenen Ganzen. Dies ermöglicht Einblicke in die Werkstatt eines der bedeutendsten modernen Denker.
Max Weber-Studienausgabe

Max Weber-Studienausgabe

Max Weber

JCB Mohr (Paul Siebeck)
2009
nidottu
Die Max Weber-Studienausgabe (MWS) will die Schriften und Reden Max Webers auf der gesicherten Textgrundlage der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) allgemein zugänglich machen, unter Verzicht auf den editorischen Apparat. Dabei ist sie so angelegt, daß dem Benutzer der Rückgriff auf die MWG jederzeit möglich ist. Deshalb folgt die Studienausgabe in Textkonstitution und Anordnung der Texte durchgängig der MWG. Um dem Leser darüber hinaus das Aufsuchen von Fundstellen zu erleichtern, sind am Fuß jeder Seite die entsprechenden Seitenzahlen der MWG angegeben. Außerdem wird auf die gängigen Ausgaben verwiesen, die bisher in der Sekundärliteratur gebräuchlich sind. Dieser Band präsentiert sieben nachgelassene Texte Max Webers zum Thema 'Gemeinschaften', die für sein großes unvollendet gebliebenes Werk 'Wirtschaft und Gesellschaft' bestimmt waren. An den ersten Text über die Arten des Wirtschaftens schließen sich Max Webers Ausführungen über die verschiedenen Gemeinschaftsformen an. Ausgehend von der Hausgemeinschaft als der 'urwüchsigsten' Form beschreibt Max Weber die Entwicklung über Familie und Betrieb bis hin zu den ethnischen und politischen Gemeinschaften, gipfelnd in einer Kritik an der 'Idee der Nation'. Beigefügt sind außerdem zwei unvollendete Texte über die 'Marktgemeinschaft' und 'Klassen', 'Stände' und 'Parteien' sowie ein überlieferter Gliederungsentwurf zum Thema 'Kriegerstände'. Für die Gemeinschaftsformen verneint Max Weber eine Zwangsläufigkeit der Entwicklung und wendet sich damit gegen die zeitgenössisch sehr einflußreiche Theorie einer teleologischen 'Stufenfolge' der Menschheitsgeschichte. Diese wissenschaftsgeschichtlichen Hintergründe werden in der Einleitung herausgearbeitet und zugleich mit der Werkbiographie verknüpft, so daß ein Bogen von Max Webers frühen nationalökonomischen Vorlesungen bis hin zu seinem soziologischen Hauptwerk geschlagen wird.