Kirjailija
Max Weber
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 326 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1905–2026, suosituimpiin kuuluu Tiede ja politiikka. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
326 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1905–2026.
Die Vorlesung über Allgemeine bzw. Theoretische Nationalökonomie gehörte zu Max Webers Zeit zum Lehrkanon eines Ordinarius für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft. Weber hielt die umfangreiche Vorlesung bereits in seinem ersten Semester als Professor 1894/95 in Freiburg i. Br. Für den Juristen Weber bedeutete dies, sich binnen kürzester Zeit ein fachfremdes Gebiet zu erschließen. Insgesamt hielt er die Vorlesung sechsmal, zuletzt 1898 in Heidelberg. Die Vorlesung ist uns in Form von Stichwortmanuskripten überliefert. Es handelt sich um Notizen, die sich Weber zur Vorbereitung der Kollegstunden anfertigte, um sie dort in freier Rede vorzutragen. Sie werden nun erstmals vollständig entziffert und in einer sachgemäßen Ordnung vorgelegt. Editorisch aufgearbeitet sind der zugehörige, als Manuskript gedruckte Vorlesungs-"Grundriß" von 1898 sowie zwei ausformulierte Paragraphen. Dem Band hinzugefügt sind Webers Aufzeichnungen zur Spezialvorlesung "Geschichte der Nationalökonomie". Methodisch bezieht Weber Stellung zwischen den Schulen der zeitgenössischen Nationalökonomie. In der Anlage des Stoffes ist er stark historisch ausgerichtet und nimmt daher im Vergleich zu seinen Kollegen eine Sonderstellung ein. Insgesamt liefert die Edition der großen Vorlesung einen Einblick in die methodologischen Grundüberlegungen Max Webers und seine stoffliche Aneignung wirtschaftswissenschaftlicher und wirtschaftshistorischer Themen.
Sociologia del poder / Sociology of Power
Max Weber; Joaquin (EDT) Abellan
Alianza Editorial SA
2009
pokkari
The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism with Other Writings on the Rise of the West
Max Weber
Oxford University Press Inc
2008
nidottu
For more than 100 years, The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism has set the parameters for the debate over the origins of modern capitalism. Now more timely and thought-provoking than ever, this esteemed classic of twentieth-century social science examines the deep cultural "frame of mind" that influences work life to this day in northern America and Western Europe. Stephen Kalberg's internationally acclaimed translation captures the essence of Weber's style as well as the subtlety of his descriptions and causal arguments. Now, for the first time in one volume, The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism with Other Writings on the Rise of the West integrates Weber's exploration of the spirit of capitalism's origins with his larger project: a multi-causal analysis of the West's distinctiveness and its sources. Weber's texts present wide-ranging discussions on the Western city, state, forms of rulership and law, and modes of economic innovation. Moreover, in many selections Weber offers in-depth and insightful comparisons to China and India. Readings on the "economic ethics" of Confucianism, Buddhism, Hinduism, Islam, Judaism, and Catholicism further illuminate the distinct qualities of the West's trajectory and its diverse causes. A separate section examines the long-range influence of the ascetic Protestant sects and churches on American society. To draw readers into the material, this engaging volume includes extended introductions by the editor, many new translations, a chronology of Weber's life, an expanded glossary and bibliography, and numerous clarifying endnotes. In addition, Kalberg addresses a variety of debates concerning the central elements of contemporary life. Ideal for courses in sociology, anthropology, political science, history, international relations, and economics, The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism with Other Writings on the Rise of the West is an essential resource for anyone seeking to understand the origins and endurance of the modern West.
Als Schüler des Begründers des modernen Handelsrechts, Levin Goldschmidt, hat Max Weber in seiner Berliner Dissertation von 1889 die Ursprünge der Handelsgesellschaften in der Rechtspraxis der mittelalterlichen Städte Italiens ermittelt. In dieser Ausrichtung ist Weber geprägt durch die Spätphase der historischen Rechtsschule. Er legt mit dieser Erstlingsarbeit gleichzeitig in sachlicher und methodischer Hinsicht Grundlagen für seine späteren Werke, mit denen er als Nationalökonom, Soziologe, Wirtschaftshistoriker und Wissenschaftstheoretiker berühmt werden sollte. Max Webers 'Handelsgesellschaften' werden hiermit im Rahmen der Weber-Gesamtausgabe zum ersten Mal in einer kritischen, reich kommentierten wissenschaftlichen Edition vorgelegt. Zusätzlich sind Gutachten der Berliner Juristischen Fakultät zur Promotion und Habilitation Webers, die Thesen seiner Disputation, die für das Doktorexamen gefertigten Exegesen sowie die von ihm erstellten Lebensläufe ediert. In einer ausführlichen Einleitung, den Editorischen Berichten, Glossar und Registern wird Webers Arbeitsweise und sein wissenschaftlicher Weg als Jurist bis zu seiner Habilitation und seiner Berufung auf einen nationalökonomischen Lehrstuhl nach Freiburg anhand der edierten Texte und weiterer archivalischer Quellen in neuer Weise dargestellt und erschlossen. Die Edition wirft so nicht nur ein neues Licht auf die wissenschaftlichen Anfänge Webers, sondern leistet auch einen Beitrag zum Bild der Rechtswissenschaft am Ende des 19. Jahrhunderts. Durch die Quellennachweise führt sie außerdem wieder unmittelbar in die lange vernachlässigte Geschichte des Handelsrechts.
Als Schüler des Begründers des modernen Handelsrechts, Levin Goldschmidt, hat Max Weber in seiner Berliner Dissertation von 1889 die Ursprünge der Handelsgesellschaften in der Rechtspraxis der mittelalterlichen Städte Italiens ermittelt. In dieser Ausrichtung ist Weber geprägt durch die Spätphase der historischen Rechtsschule. Er legt mit dieser Erstlingsarbeit gleichzeitig in sachlicher und methodischer Hinsicht Grundlagen für seine späteren Werke, mit denen er als Nationalökonom, Soziologe, Wirtschaftshistoriker und Wissenschaftstheoretiker berühmt werden sollte. Max Webers 'Handelsgesellschaften' werden hiermit im Rahmen der Weber-Gesamtausgabe zum ersten Mal in einer kritischen, reich kommentierten wissenschaftlichen Edition vorgelegt. Zusätzlich sind Gutachten der Berliner Juristischen Fakultät zur Promotion und Habilitation Webers, die Thesen seiner Disputation, die für das Doktorexamen gefertigten Exegesen sowie die von ihm erstellten Lebensläufe ediert. In einer ausführlichen Einleitung, den Editorischen Berichten, Glossar und Registern wird Webers Arbeitsweise und sein wissenschaftlicher Weg als Jurist bis zu seiner Habilitation und seiner Berufung auf einen nationalökonomischen Lehrstuhl nach Freiburg anhand der edierten Texte und weiterer archivalischer Quellen in neuer Weise dargestellt und erschlossen. Die Edition wirft so nicht nur ein neues Licht auf die wissenschaftlichen Anfänge Webers, sondern leistet auch einen Beitrag zum Bild der Rechtswissenschaft am Ende des 19. Jahrhunderts. Durch die Quellennachweise führt sie außerdem wieder unmittelbar in die lange vernachlässigte Geschichte des Handelsrechts.
In dem nun vorgelegten Briefband 1915 bis 1917, mit über 400 Briefen, nehmen Max Webers kritische Betrachtungen zur deutschen Kriegsführung eine zentrale Stellung ein. Er wendet sich gegen die Annexionspolitik und den "verschärften U-Boot-Krieg" und befürchtet mit dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg die deutsche Niederlage. Seine Hoffnungen richten sich auf einen Verständigungsfrieden, der die Stellung Deutschlands als einer Weltmacht sichert, und auf eine Parlamentarisierung der Regierung. Die Briefe ergänzen die bereits edierten Schriften und Reden "Zur Politik im Weltkrieg" (MWG I/15) und lassen Ansichten Webers vielfach noch deutlicher erkennen. Nach der Beendigung seines Militärdienstes in der Heidelberg Lazarettverwaltung bemühte sich Weber um politischen Einfluss. Es gelang ihm nicht, eine amtliche Verwendung beim Generalgouvernement in Brüssel und bei Regierungsstellen in Berlin zu erhalten. Er zog sich zurück auf publizistische Interventionen und auf die Ausarbeitung seiner Aufsätze zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen über Konfuzianismus, Hinduismus und das antike Judentum. Die Briefe geben erneut einen Einblick in die private Lebensführung Webers und zeigen sein wiedererwachendes Interesse an einer akademischen Stellung.
In dem nun vorgelegten Briefband 1915 bis 1917, mit über 400 Briefen, nehmen Max Webers kritische Betrachtungen zur deutschen Kriegsführung eine zentrale Stellung ein. Er wendet sich gegen die Annexionspolitik und den "verschärften U-Boot-Krieg" und befürchtet mit dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg die deutsche Niederlage. Seine Hoffnungen richten sich auf einen Verständigungsfrieden, der die Stellung Deutschlands als einer Weltmacht sichert, und auf eine Parlamentarisierung der Regierung. Die Briefe ergänzen die bereits edierten Schriften und Reden "Zur Politik im Weltkrieg" (MWG I/15) und lassen Ansichten Webers vielfach noch deutlicher erkennen. Nach der Beendigung seines Militärdienstes in der Heidelberg Lazarettverwaltung bemühte sich Weber um politischen Einfluss. Es gelang ihm nicht, eine amtliche Verwendung beim Generalgouvernement in Brüssel und bei Regierungsstellen in Berlin zu erhalten. Er zog sich zurück auf publizistische Interventionen und auf die Ausarbeitung seiner Aufsätze zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen über Konfuzianismus, Hinduismus und das antike Judentum. Die Briefe geben erneut einen Einblick in die private Lebensführung Webers und zeigen sein wiedererwachendes Interesse an einer akademischen Stellung.
Wissenschaftliche Agrarpolitik ist "Sozialwissenschaft", und keine "angewandte Naturlehre, wie die Technologie", so wollte sie Max Weber in seinen frühen Vorlesungen betreiben. In diesem Band sind die bislang unveröffentlichten Manuskripte der Agrarvorlesungen versammelt, die Max Weber zwischen 1894 und 1899 an den Universitäten in Berlin, Freiburg und Heidelberg gehalten hat. In jeweils unterschiedlicher Gewichtung schlägt er den Bogen von der römischen Agrarverfassung über die Entstehung der Grundherrschaften im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert mit der Sprengung der tradierten Agrarverfassungen durch die liberalen Reformbürokratien und den bevölkerungs- und nationalpolitischen Fragen der preußischen Agrarpolitik seiner Gegenwart. Die Vorlesung von 1894 mit den Schwerpunkten Agrarrecht und Agrargeschichte ist die einzige Vorlesung, die aus seiner Berliner Zeit überliefert ist. "Agrarpolitik" las er erstmals in Freiburg 1895, dann erneut in Heidelberg 1897/98. Die Heidelberger Vorlesung ist dank der überlieferten Nachschrift seiner Schülerin Else von Richthofen nahezu vollständig rekonstruierbar. Diese zeitnah entstandene Nachschrift wird ebenfalls präsentiert. Die Agrarvorlesungen sind nicht nur werkgeschichtlich von Bedeutung, indem sie den Fundus an sozial- und wirtschaftshistorischem Wissen Max Webers offenlegen, sie sind durch ihre europäisch vergleichende Perspektive (Deutschland, Österreich, England, Irland, Frankreich und Russland) für die heutige Forschung anschlussfähig. Einleitung, editorischer Bericht und Vorbemerkungen sowie Personen- und Literaturverzeichnis und ein Glossar erleichtern dem Leser den Zugang zu den in charakteristischen Stichworten und Halbsätzen formulierten Vorlesungen.
Die Max Weber-Studienausgabe (MWS) will die Schriften und Reden Max Webers auf der gesicherten Textgrundlage der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) allgemein zugänglich machen, unter Verzicht auf den editorischen Apparat. Doch ist sie so angelegt, daß dem Benutzer der Rückgriff auf die MWG jederzeit möglich ist. Max Webers Studie zur Religionssoziologie des antiken Judentums, die kurz vor seinem Tod abgeschlossen wurde, ist das methodisch ausgereifteste Werk und insofern eine Summe der religionssoziologischen Arbeiten Max Webers. Es zeigt die Bedeutung des antiken Judentums mit der Überwindung magischer Ethik für die Entstehung des rationalen Geistes der Moderne auf. Mit diesem Band der Studienausgabe wird ein umfangreiches handschriftliches Manuskript Max Webers zum antiken Judentum aus den Jahren 1911-1913 der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgelegt, das die Genese von Max Webers Studien des antiken Judentums in neuem Licht erscheinen läßt. Max Webers Arbeitsweise wird durch dieses Manuskript "Ethik und Mythik / rituelle Absonderung" aus dem Max-Weber-Deponat der Bayerischen Staatsbibliothek, das sowohl in den "Religiösen Gemeinschaften" wie in den Studien des antiken Judentums rezipiert wurde, so verdeutlicht, daß es zum Verständnis des Gesamtwerks Max Webers neue Perspektiven beizutragen vermag. Im Nachwort entfaltet Eckart Otto Max Webers Rezeption der komplexen Diskussionen in der zeitgenössischen Alttestamentlichen Wissenschaft und Wissenschaft des Judentums, die den zum Verständnis der Studie des antiken Judentums unabdingbaren Hintergrund bilden.
Wissenschaftliche Agrarpolitik ist "Sozialwissenschaft", und keine "angewandte Naturlehre, wie die Technologie", so wollte sie Max Weber in seinen frühen Vorlesungen betreiben. In diesem Band sind die bislang unveröffentlichten Manuskripte der Agrarvorlesungen versammelt, die Max Weber zwischen 1894 und 1899 an den Universitäten in Berlin, Freiburg und Heidelberg gehalten hat. In jeweils unterschiedlicher Gewichtung schlägt er den Bogen von der römischen Agrarverfassung über die Entstehung der Grundherrschaften im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert mit der Sprengung der tradierten Agrarverfassungen durch die liberalen Reformbürokratien und den bevölkerungs- und nationalpolitischen Fragen der preußischen Agrarpolitik seiner Gegenwart. Die Vorlesung von 1894 mit den Schwerpunkten Agrarrecht und Agrargeschichte ist die einzige Vorlesung, die aus seiner Berliner Zeit überliefert ist. "Agrarpolitik" las er erstmals in Freiburg 1895, dann erneut in Heidelberg 1897/98. Die Heidelberger Vorlesung ist dank der überlieferten Nachschrift seiner Schülerin Else von Richthofen nahezu vollständig rekonstruierbar. Diese zeitnah entstandene Nachschrift wird ebenfalls präsentiert. Die Agrarvorlesungen sind nicht nur werkgeschichtlich von Bedeutung, indem sie den Fundus an sozial- und wirtschaftshistorischem Wissen Max Webers offenlegen, sie sind durch ihre europäisch vergleichende Perspektive (Deutschland, Österreich, England, Irland, Frankreich und Russland) für die heutige Forschung anschlussfähig. Einleitung, editorischer Bericht und Vorbemerkungen sowie Personen- und Literaturverzeichnis und ein Glossar erleichtern dem Leser den Zugang zu den in charakteristischen Stichworten und Halbsätzen formulierten Vorlesungen.