Kirjojen hintavertailu – 12 903 725 kirjaa ja 27 kauppaa

Kirjailija

Edmund Husserl

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 217 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1960–2026, suosituimpiin kuuluu Zur Phänomenologie des Inneren Zeitbewusstseins (1893–1917). Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

217 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1960–2026.

Formale und Transzendentale Logik

Formale und Transzendentale Logik

Edmund Husserl; Petra Janssen

Springer
2012
nidottu
Was wir heute in unserem pragnanten Sinne Wissenschaft nennen, ist nicht Wissenschaft im historisch altesten Sinne einer 5 naiv geradehin sich vollziehenden Auswirkung der theoretischen Vernunft. Nur noch in einem laxen Sinne nennen wir die Philo- sophien der vorplatonischen Epoche, nennen wir ahnliche Kultur- gestaltungen anderer Volker und Zeiten Wissenschaften. Nur als Vorformen, Vorstufen der Wissenschaft lassen wir sie gelten. 10 Wissenschaft in einem neuen Sinne erwachst zunachst aus der platonischen Begriindung der Logik, als einer Statte der Erforschung der Wesenserfordernisse "echten" Wissens und "echter" Wissenschaft und damit der Herausstellung von N or- men, denen gemaB eine bewuBt auf durchgangige N ormgerech- 15 tigkeit abzielende Wissenschaft, eine ihre Methode und Theorie bewuBt rechtfertigende aufgebaut werden konne. Der Intention nach ist diese logische Rechtfertigung durchaus eine solche aus reinen Prinzipien. Wissenschaft im p I a ton i s c hen Sinne will also nicht mehr bloB naive Betatigung aus rein theoretischem 20 Interesse sein. J eden Schritt, den sie tut, beansprucht sie auch prinzipiell in seiner Echtheit, in seiner notwendigen Giiltigkeit zu rechtfertigen. Also der urspriingliche Sinn ist dabei der, daB prin- zipielle logische Einsicht, die aus der reinen Idee moglicher Erkenntnis und Erkenntnismethode iiberhaupt geschOpfte, der 25 faktisch betatigten Methode und faktischen Wissenschaftsge- staltung vorangeht und sie praktisch leitet, nicht aber, daB das Faktum einer irgendwie in Naivitat erwachsenen Methode und Wissenschaft sich als Norm ausgeben diirfte, urn wissenschaft- liches Leisten rechtmaBig zu gestalten.
Ideen zu einer Reinen Phänomenologie und Phänomenologischen Philosophie
Das Erste Buch von Husserls Ideen zu einer reinen Phanome nologie und phanomenologischen Philosophie erschien zu Husserls Lebzeiten 1913, 1922 und 1928 in drei fast vollig identischen Auflagen. 1950 erschien im Rahmen der auf Grund des Nachlasses ver offentlichten Ausgabe der Gesammelten Werke eine "Neue, auf Grund der handschriftlichen Zusatze des Verfassers erweiterte Auflage," im Auftrage des Husserl-Archivs in dieser Form her ausgegeben von Walter Biemel. Diese Ausgabe suchte in text kritisch verantworteter Form den mannigfachen Ansatzen Hus serls zu einer Uberarbeitung des Werkes Rechnung zu tragen durch eine Neugestaltung des Haupttextes. In der nunmehr vorliegenden, im Auftrage des Husserl-Archivs von Karl Schuhmann besorgten Neuausgabe des Werkes wird im Ersten Halbband allein der Text der zu Lebzeiten Husserls er schienenen Auflagen wiedergegeben, wahrend die samtlichen handschriftlichen Zusatze des Verfassers im Rahmen der im Zwei ten Halbbande zusammengefassten Erganzenden Texte beruck sichtigt sind. Zu dieser Neugestaltung des Bandes berechtigte und notigte der Fortschritt der Editionsarbeit des Husserl-Archivs seit 1950 wie der Husserl-Forschung uberhaupt. Die Entwicklung von Husserls Denken uber die Fassung seiner Ideen von 1913 hinaus ist unterdessen vielfaltig dokumentiert und erforscht, und zu gleich hat sich das Bedurfnis erneuert, auch wieder uber den ur sprunglichen Text des Werks, wie es zu Husserls Lebzeiten er schien und wirkte, zu verfugen. Die Teilung des Bandes sollte das vergleichende Studium von Urtext und Vorstudien, Bearbei tungen und weitergehenden Entwurfen erleichtern."
Ding und Raum

Ding und Raum

Edmund Husserl; U. Claesges

Springer
2011
nidottu
unmittelbar wahr; sie ist zusammen, gleichzeitig mit uns und steht zu uns in der Beziehung des Gesehen-, Getastet-, Gehört­ werdens usw. Wirkliche Wahrnehmungen stehen dabei im Konnex mit Wahrnehmungsmöglichkeiten, mit vergegenwärti- 5 genden Anschauungen; in den Zusammenhängen der unmittel­ baren Wahrnehmung sind Leitfäden enthalten, die uns fortführen von Wahrnehmung zu Wahrnehmung, von einer ersten Um­ gebung zu immer neuen Umgebungen, und dabei trifft der wahr­ nehmende Blick die Dinge in der Ordnung der Räumlichkeit. Wir 10 haben auch eine zeitliche Umgebung, eine nähere und fernere; eben gewesener Dinge und Vorgänge erinnern wir uns unmittel­ bar; sie waren nicht nur, sondern stehen jetzt in der Beziehung des Erinnertwerdens zu uns; worin auch beschlossen ist das Soeben-wahrgenommenworden-Sein. Die Erinnerung gleicht dabei 15 als fortgesetzte Wiedererinnerung einem Leitfaden; sie führt uns in der Zeit Schritt für Schritt zurück, und damit treten immer neue Linien der räumlich-zeitlichen Wirklichkeit, und zwar der vergangenen, zu uns in Beziehung, in diese eigentümliche Be­ ziehung der Erinnerung und des Wahrgenommenworden-Seins. 20 Die Zukunft der Welt tritt zu uns in Beziehung durch die voraus­ blickende Erwartung. über diesen niederen Akten bauen sich höhere auf, in denen wir uns denkend, schließend, theoretisierend zur Welt in Beziehung setzen; und wieder kommen dazu die sogenannten emotionalen Akte, in sich neue solche Be- 25 ziehungen konstituieren, obschon Beziehungen, die einer anderen Sphäre angehören. Wir schätzen als angenehm und unangenehm, als gut und schlecht, wir greifen handelnd in die Welt ein usw.
Zur Phänomenologie der Intersubjektivität
Vorbemerkung Wo in den jolgenden Manuskriptbeschreibungen nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich immer um in Tinte geschriebene Stenogramme (System Gabelsberg) auf Blattern vom Format 2I,5 X I7 cm. In den Textkritischen Anmerkungen finden folgende Abkurzungen Ver- wendung: Bl. = Blatt; Einf. = Einfugung (Zusatz, fur den vom VerI. die Stelle der Einfugung in den Text bezeichnet ist); Erg. = Erganzung (Zusatz, bei dem die Stelle der Einfugung vom Verf. nicht bezeichnet ist); Rb. = Rand- bemerkung; V. = Veranderung. Nr. 1 (5. 1-3) Der Text gibt die Blatter I8 und 29 des Konvolutes A VI IO wieder. Dieses Konvolut enthiilt in ungeordneter Weise hauptsachlich Bruchstucke verschiedener Manuskripte. Es wurde in dieser Form in den Jahren nach I920 unter inhaltlichem Gesichtspunkt zusammengestellt, der auf dem Ge- samtumschlag angegeben ist: Meist Vorlagen zu Ideen II. Ieh, Person, geistige Substanz. Personale Eigenart, geistige Individualitat und Indivi- dualitat des Naturobjekts. Lokalisierung des Ieh als Zentrum der um- weltliehen Orientierung. Ieh-habe, Ieh-verhalte-mieh. Ieh und Bewusst- seinsstrom. Dberhaupt Iehprobleme. Einzuordnen! Zur Datierung gibt Husserl an: meist letzte G5ttinger Zeit, von 1912 ab, doch enthiilt das Konvolut auch Bliitter von I90j und solehe aus der Zeit um I920. Die Bliitter I8 und 29 gehOren nach Papier, Schrift, Tinte sowie Inhalt zusammen und stammen wahl aus den See/elder Ferien von I90j: Auf Blatt 29 steht der Vermerk Seefeld. Es ist aber nicht zu entscheiden, ob sich die beiden Bliitter im ursprunglichsten Kontext von Seefeld unmittelbar folgten.
Die Krisis der Europäischen Wissenschaften und die Transzendentale Phänomenologie
Dieser Band enthält Husserls letzte grosse Arbeit, an der er von 1934 bis 1937 arbeitete. Husserl weist darin die Probleme auf, die seiner Ansicht nach zu der Krise geführt haben, in der die Menschheit der Gegenwart sich befindet. Er verfolgt den Ursprung dieser Krise zurück bis zur Entstehung der neuzeitlichen mathematischen Naturwissenschaften bei Galilei, um aufzuweisen, wie es zu der verhängnisvollen Spaltung des physikalistischen Objektivismus und des transzendentalen Subjektivismus gekommen ist. Die Geschichte der neuzeitlichen Philosophie wird von Descartes über Locke - Berkeley - Hume bis zu Kant verfolgt. Husserl stellt dar, wie es das eigentliche Anliegen der Phänomenologie ist den verhängnisvollen Riss zu überwinden, indem sie den Rückgang zu dem Sinnesfundament vollzieht, das in den Wissenschaften selbst und für diese verborgen bleibt. In diesem Zusammenhang kommt gerade der Wissenschaft vom Menschen, der Psychologie, eine fundamentale Bedeutung zu, allerdings einer Psychologie, die auf der Phänomenologie gründet und von ihren Erkenntnissen ausgeht. Ausser dem erhaltenen Haupttext befinden sich im Husserl-Archiv noch zahlreiche "Forschungsmanuskripte", die im Zusammenhang mit der Krisis-Problematik entstanden sind. Um auch in sie Einblick zu geben wurde eine umfassende Auswahl in Form von Beilagen veröffentlicht, sowie noch einige selbständige Abhandlungen die die Entstehungsgeschichte des Werkes erhellen.
Zur Phänomenologie der Intersubjektivität
Vorbemerkung Wo in den folgenden Manuskriptbeschreibungen nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich immer um in Tinte geschriebene Stenogramme (Gabels- berger System) auf Blattern vom Format ZI,5 X I7 cm. In den Textkritischen Anmerkungen finden folgende Abkurzungen Ver- wendung: Bl. = Blatt; Ein/. = Einfugung (Zusatz, fur den vom Ver/. die Stelle der Einfugung in den Text bezeichnet ist); Erg. = Erganzung (Zusatz, bei dem die Stelle der Einfugung vom Verlasser nicht bezeichnet ist); Rb. = Randbemerkung; V. = Veranderung. Nr. 1 (5. 3-10) Der Text gibt die BI. 40 bis 44 des Konvolutes E I 3 11 wieder (zu diesem Konvolut vgl. oben den Abschnitt "Zur Textgestaltung", S. 5651. ). Diese BI. liegen in dem die BI. 22 bis I4I umschliessenden Sonderumschlag, der den Vermerk tragt: Einfuhlung, Januar/Februar 1927. Dieser Vermerk bezieht sich aul den zweiten Teil der Vorlesung "Einfuhrung in die Phanomenologie" vom Wintersemester I926/27, der das Problem der Fremderfahrung eroerterte (siehe die Sektion III dieses Bandes, oben S. 393fl. ). Die BI. 40 bis 44 wurden aber nicht I927, sondern im Sommer I92I geschrieben. Husserl bemerkte aul BI. 40: niedergeschrieben bei der Lekture der Vorlesungen von 1910/11 uber erweiterte Reduktion und Einfuhlung, Sommersemester 1921. Husserl hat diese BI. aber wohl gelegentlich jener Vorlesungen von I926/27 gelesen, denn BI. 40 tragt von seiner Hand die Bleistiftnotiz: alles wichtig und brauchbar, gelesen 1927. - Die funf BI. sind mit roemischen Zillern von I bis III und dann V und VI numeriert (mit Blaustift). Ein dazugehoeriges BI.
Philosophie der Arithmetik

Philosophie der Arithmetik

Edmund Husserl; L. Eley

Springer
2011
nidottu
Der Begriff der Zahl ist ein vielfacher. Darauf weist uns schon die Mehrheit verschiedener Zahlworter hin, die in der Sprache des gewohnlichen Lebens auftreten und von den Grammatikern unter 5 folgenden Titeln aufgefiihrt zu werden pflegen: die Anzahlen oder Grundzahlen (numeralia cardinalia), die Ordnungszahlen (n. ordinalia), die Gattungszahlen (n. specialia), die Wiederho- lungszahlen (n. iterativa), die Vervielfaltigungszahlen (n. multi- plicativa) und die Bruchzahlen (n. partitiva). DaB die Anzahlen 10 als die ersten in dieser Reihe genannt werden, beruht ebenso wie die charakteristischen N amen, die sie sonst tragen - Grund- oder Kardinalzahlen -, nicht auf bloBer Konvention. Sie nehmen sprachlich eine bevorzugte SteHung dadurch ein, daB die samt- lichen iibrigen Zahlworter nur durch geringe Modifikationen aus 15 den Anzahlwortern hervorgehen (z. B. zwei, zweiter, zweierlei, zweifach, zweimal, zweitel). Die letzteren sind also wahrhafte Grundzahlworter. Die Sprache leitet uns hiermit auf den Gedan- ken hin, es mochten auch die korrespondierenden Beg r iff e samtlich in einem analogen Abhangigkeitsverhaltnisse stehen 20 zu denen der Anzahlen und gewisse inhaltsreichere Gedanken vor- steHen, in welchen die Anzahlen bloBe Bestandteile bilden. Die einfachste Uberlegung scheint dies zu bestatigen. So handelt es sich bei den Gattungszahlen (einerlei, zweierlei usw. ) um eine Anzahl von Verschiedenheiten innerhalb einer Gattung; bei den Wieder- 25 holungszahlen (einmal, zweimal usw. ) um die Anzahl einer Wiederholung. Bei den Vervielfaltigungs- und Bruchzahlen dient die Anzahl dazu, das Verhaltnis eines in gleiche Teile geteilten Ganzen zu einem Teile bzw.
Vorlesungen über Ethik und Wertlehre 1908–1914

Vorlesungen über Ethik und Wertlehre 1908–1914

Edmund Husserl; Ullrich Melle

Springer
2011
nidottu
stufe oder Unterstufe im emporsteigenden Gang zur absoluten Er- kenntnis gewinnen. Man kann sagen, daB das philosophisehe Interesse in vollbe- wuBter Weise als leitendes Ziel das vor Augen hat, was sieh in jedem 5 rein theoretisehen Interesse als gleiehsam verborgene Tendenz be- kundet: Die Tendenz auf vollkommene Erkenntnis liegt in allem rein theoretisehen Bestreben. a) Immerfort ftihlt es sieh fortgetrieben im Sinne mOgliehster Verdeutliehung, Klarung, mogliehst vollkom- mener Begriindung. b) Immerfort ftihlt es sieh mit der vereinzelten 10 Tatsaehe, mit dem vereinzelten Gesetz unbefriedigt; es kann daran nieht haften bleiben. Es ftihlt sich gedrangt, von dem Besonderen emporzusteigen zum Allgemeineren, von der Tatsaehe zum Gesetz, von der niederen Allgemeinheit zu der hoheren. Damit nieht zufrie- den, muB es aIle mogliehen theoretisehen Lehren durehlaufen, um- 15 spannende Theorien bauen, die Theorien zu umfassenden Theorien verbinden, und so immer weiter. Dabei erweitert sieh der enge Kreis der yom theoretisehen Interesse zunaehst ins Auge gefaBten Gegen- standliehkeiten; Einheit der theoretisehen Erkenntnis greift immer weiter von Gebiet zu Gebiet, ohne Grenze. 20 Bringen wir uns diese Tendenzen zur Klarheit, so sehen wir, daB sie im Verborgenen dem Ziel der hoehsten Vereinheitliehung die- nen, daB sie verstreuten, zusammenhangslosen Erkenntnissen feind sind, daB sie gleiehsam niehts Untheoretisehes, Unvereinheitlichtes dulden wollen ebensowenig als ein Ende, soweit irgend noeh ein plus 25 ultra denkbar ist. Und zu alledem gehort offenbar aueh die Tendenz zu voll ausweisender Klarheit.
Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie
Das Erste Buch von Husserls Ideen zu einer reinen Ph nomenologie und ph nomenologischen Philosophie erschien zu Husserls Lebzeiten 1913, 1922 und 1928 in drei fast vollig identischen Auflagen. 1950 erschien im Rahmen der auf Grund des Nachlasses ver ffentlichten Ausgabe der Gesammelten Werke eine "Neue, auf Grund der handschriftlichen Zus tze des Verfassers erweiterte Auflage," im Auftrage des Husserl-Archivs in dieser Form herausgegeben von Walter Biemel. Diese Ausgabe suchte in textkritisch verantworteter Form den mannigfachen Ans tzen Husserls zu einer berarbeitung des Werkes Rechnung zu tragen durch eine Neugestaltung des Haupttextes. In der nunmehr vorliegenden, im Auftrage des Husserl-Archivs von Karl Schuhmann besorgten Neuausgabe des Werkes wird im ersten Halbband allein der Text der zu Lebzeiten Husserls erschienenen Auflagen wiedergegeben, w hrend die s mtlichen handschriftlichen Zus tze des Verfassers im Rahmen der im Zweiten Halbbande zusammengefassten Erg nzenden Texte ber cksichtig sind. Die Teilung des Bandes sollte das vergleichende Studium von Urtext und Vorstudien, Bearbeitungen und weitergehenden Entw rfen erleichtern. Der Erste Halbband enth lt, ausser dem Drucktext der Ideen I, ein "Ausf hrliches Sachregister" von G. Walther aus dem Jahr 1923 sowie das "Sachregister" von L. Landgrebe von 1928. Im Zweiten Halbband werden zun chst die Randnotizen s mtlich wiedergegeben, die Husserl zwischen 1913 und 1929 in vier Handexemplare des Werks eingetragen hat. Daran anschliessend kommen alle jene Manuskripte aus seinem Nachlass zum Abdruck, die er etwa zwischen Mai 1912 und M rz 1913 zum Zwecke der Vorbereitung des Drucktexts niedergeschrieben hat. Es folgen die Notizen zum Werk, die Husserl auf Beibl ttern niederschrieb, die er in seine Handexemplare der Ideen I eingelegt hat. Den Abschluss des Bandes bilden Manuskripte, die gelegentlich des Versuchs einer Umarbeitung des Drucktexts im Zusammenhang mit der englischen bersetzung des Werks im Herbst 1929 entstanden sind.
Die Idee der Phänomenologie

Die Idee der Phänomenologie

Edmund Husserl; W. Biemel

Springer
2011
nidottu
4,12f. uber Erkenntnismoeglichkeiten - Bleistijtzusatz 11 4,15 uber eigene Erkenntnismoeglichkeit - Bleistijtzusatz 11 4,18ff . . . . . mussen wir zunachst zweifellose Falle haben von Erkenntnissen oder Erkennt- nismoeglichkeiten, die Erkenntnis wirklich treffen, und daher nicht unbesehen Erkenntnis als Erkenntnis hinnehmen; - der Satz in seiner ursprunglichen Form 114,22f. von sonst hatten wir . . . . bis volles Ziel Bleistijtzusatz 115,5 und Geisteswissenschaften - Bleistijtzusatz nach 1922 11 5,20f. Dieser Satz ist eine Bleistijterganzung 11 5,28 voll und ganz adaquat - Bleistifterganzung 11 5,33 adaquat - Bleistiftzusatz 116,2-16 Der Text von: Was ich will bis sie nicht anzuknupfen steht in eckiger Bleistiftklammer; am Rande von Husserl vermerkt: Das ist unklar oder nicht gut passend. Beilage. 11 6,5 der Moeglichkeit - Bleistiftzusatz 11 6,23 ihrer Leistung Hinzufugung nach 1922 11 6,32 Zusatz nach 1922: als Pramisse, selbst als Hypothese 11 7,2 ihrer Leistung - Bleistift- verbesserung fur: irgend einer Idee wie es ursprunglich hiess 11 7,3ff. Der letzte Teil dieses Satze8, von es heisst an, bis herleiten steht in eckiger Bleistiftklammer 117,15 Hinzugefugt: der Mensch 117,20 Hinzu- gefugt: dieser Mensch 11 7,30 Bewusstsein des Menschen - Verbesserung von: Ichbewusstsein wie es ursprunglich hiess 11 7,32ff. Spatere Rand- bemerkung zum Text: Das Immanente bezweifelt man nicht, aber die Erkenntnis des Immanenten ist genau so problematisch und auch ein schwieriges Problem. 11 9,18f.
Logische Untersuchungen

Logische Untersuchungen

Edmund Husserl; E. Holenstein

Springer
2011
nidottu
6 werden kann, musste die Einsicht erwecken, dass das Quantitative gar nicht zum allgemeinsten Wesen des Mathematischen oder "Formalen" und der in ihm grundenden kalkulatorischen Me- thode gehore. Als ich dann in der "mathematisierenden Logik" 5 eine in der Tat quantitatslose Mathematik kennenlemte, und zwar als eine unanfechtbare Disziplin von mathematischer Form und Methode, welche teils die alten Syllogismen, teils neue, der Uberlieferung fremd gebliebene Schlussformen behandelte, gestalteten sich mir die wichtigen Probleme nach dem allgemei- 10 nen Wesen des Mathematischen uberhaupt, nach den naturlichen Zusammenhangen oder etwaigen Grenzen zwischen den Systemen der quantitativen und nichtquantitativen Mathematik, und spe- ziell z. B. nach dem Verhaltnis zwischen dem Formalen der Arithmetik und dem Formalen der Logik. Naturgemass musste 15 ich von hier aus weiter fortschreiten zu den fundamentaleren Fragen nach dem Wesen der Erkenntnisform im Unterschiede von der Erkenntnismaterie und nach dem Sinn des Unter- schiedes zwischen formalen (reinen) und materialen Bestimmun- gen, Wahrheiten, Gesetzen. 20 Aber noch in einer ganz anderen Richtung fand ich mich in Probleme der allgemeinen Logik und Erkenntnistheorie ver- wickelt. Ich war von der herrschenden Uberzeugung ausgegangen, dass es die Psychologie sei, von der, wie die Logik uberhaupt, so die Logik der deduktiven Wissenschaften ihre philosophische 25 Aufklarung erhoffen musse. Demgemass nehmen psychologische Untersuchungen in dem ersten (und allein veroffentlichten) B- de meiner Philosophie der Arithmetik einen sehr breiten Raum ein. {[A VII] Diese psychologische Fundierung wollte 11 mir in gewissen Zu- [B VII] sammenhangen nie recht genugen.
Aufsätze und Vorträge (1922–1937)
The present work unites those of Husserl's essays and addresses of the years 1923-1937 that have not yet been incorporated in the Husserliana. It thus closes the collection of Husserl's lesser writings, begun in Volume XXII and continued in Volume XXV. The title Aufsätze here incorporates all the minor texts published by Husserl himself that appeared during the given time span, and that are included in the Herman L. Van Breda bibliography. They have been complemented by various pieces that Husserl prepared for the press during the relevant period, but which did not appear. The major contributions in this book are formed by the contributions that Husserl published in the Japanese journal The Kaizo during the years 1923-1924, and his oft-quoted essay ``Phänomenologie und Anthropologie'', and the ``Prager Abhandlung'', prepared in 1934.
Aufsätze und Vorträge (1911–1921)
Der Herausgeber dieses Jahrbuchs hat geglaubt, mit derVerof- 5 fentlichung der seit dem Erscheinen des ersten Bandes eingelaufenen und zum Teil schon im Herbst 1913 in den Druck gegebenen Arbei- ten nieht Hinger zogern zu diirfen. So viele geistige Krafte dieser unheilvolle Krieg fesselt und leider auch zerstort, wirklich unterbin- den kann und wird er das deutsche Geistesleben nieht. Nach wie vor 10 ist es beseelt von der ererbten Liebe zu den Ewigkeitswerten der Kultur, und immerfort wirkt es sich aus in treuer Arbeit an ihren groBen Aufgaben. 1m besonderen unsere phanomenologische Philo- sophie hat nicht geruht, auch ist ihr unverkennbar das warme Inter- esse wissenschaftlicher Kreise erhalten geblieben. So diirften die bei- 15 den Bande, in die wir die bereitliegenden Arbeiten verteilt haben, nieht unwillkommen geheiBen werden. Die neuen Jahrbuchsarbeiten unterscheiden sieh ganz so wie die des ersten Bandes nieht nur durch ihre Themen, sondern auch durch die merklich nuancierten Auffas- sungen, die sieh ihre Verfasser iiber Ziele, Methoden und mancherlei 20 Einzelfragen der phlinomenologisehen Forsehung gebildet haben. Es brauchte eigentlich nieht gesagt zu werden und muG es doeh ange- siehts vorgekommener MiBverstlindnisse, daB der Herausgeber nur fiir seine eigenen Arbeiten die Verantwortung iibernimmt so wie jeder Mitarbeiter fiir die seinen. Sieherlieh ist die innere Gemein- 25 samkeit der "Phanomenologen" darum doch keine geringere, ja eher eine groBere als innerlhalb irgendwelcher sonstigen Forschungs- [VI] gemeinschaften, z. B. der der Experimental-Psychologen.
Vorlesungen Über Bedeutungslehre Sommersemester 1908
ihr Wesen, iiber die Eigenart ihres Gebiets ins klare zu kommen, das ist in der Tat eins der Hauptstiicke und Grundstiicke der Erkennt- nistheorie, wie sich ohne weiteres begreift aus der allumspannenden Weite der rein logischen Begriffe und der normativen Anwendung 5 der formallogischen Gesetze. Das formallogische Denken, das analytische im pragnantesten Sinn des W ortes, ist nach meinen Logischen Untersuchungen ein Denken auf Grund bloBer Bedeutungen. Es bezieht sich auf aIle und jede Gegenstandlichkeit (mag sie eine reale sein oder nicht) darum, 10 weil Gegenstande iiberhaupt fUr das Denken Gegenstande nur sind durch sein Bedeuten und weil Gesetze, die im Wesen der Bedeutun- gen als solcher, die also in ihren wesentlichen Arten oder Formen griinden, notwendig fUr aIle bedeutungsmaBig so und so gefaBten bestimmten Gegenstandlichkeiten gelten miissen. 15 Da tritt uns also gleich zu Anfang der Begriff der Bedeutung e- gegen, der nun freilich so allerlei bedeuten kann und der KIarlegung allergroBte Schwierigkeiten bietet. Ihm werden wir und den mit ihm zusammenhangenden Begriffen und Phanomenen umfassende Be- trachtungen zuwenden; solche Betrachtungen sind iibrigens auch, 20 unabhangig von dem Interesse an der klaren Bestimmung des Sinnes formaler Logik, fUr die Logik selbst und die Erkenntniskritik von selbstverstandlicher und aIlergroBter Wichtigkeit. So werden ver- schiedene, obschon nahe zusammenhangende Interessen ihre Befrie- digung finden konnen, und darauf habe ich es urn so mehr abgese- 25 hen, als ich ja weiB, welche Bemiihungen meine jungen Freunde in der Philosophischen Gesellschaft in den beiden letzten Semestern den Bedeutungsproblemen in ihren Diskussionen zugewendet haben.
Early Writings in the Philosophy of Logic and Mathematics
The primary intent of this volume is to give the English reader access to all the philosophical texts published by Husserl between the appearance of his first book, Philosophie der Arithmetik, and that of his second book, Logische Untersuchungen- roughly, from 1890 through 1901. Along with these texts we have included a number of unpublished manuscripts from the same period and dealing with the same or closely related topics. A few of the texts here translated (the review of Pahigyi, the five "report" articles of 1903-1904, the "notes" in Lalande's Vocabulaire, and the brief discussion. article on Marty of 1910) obviously fall outside this time period, so far as their publication dates are concerned; but in content they seem clearly confined to it. The final piece translated, a set of personal notes that date from 1906 through 1908, provides insight into how Husserl experienced his early labors and their results, and into how he saw their relation to work before him: a phenomenological critique of reason in all of its forms. Thus the texts here translated - which obviously are to be read in conjunction with his first two books - cover the progression of Husserl's Problematik from the relatively narrow one of clarifying the epistemic structure of general arithmetic, to the all-encompassing one of establishing in principle, through phenomenological research, the line between legitimate and illegitimate claims to know or to be rational, regardless of the domain concerned.
Phänomenologische Psychologie

Phänomenologische Psychologie

Edmund Husserl; W. Biemel

Springer
2010
nidottu
5 sehr merkwurdiger Tatsachen zutage gefordert, die vordem verborgen waren, und wirklich psychologische Tatsachen, wenn auch die Physiologen manche grosse Gruppen von ihnen ihrer eigenen Wissenschaft mit zurechnen. Mag die Einstimmigkeit 5 in der theoretischen Interpretation dieser Tatsachen auch sehr weit zuruckstehen hinter derjenigen der exakten naturwissen- schaftlichen Disziplinen, so ist sie in gewisser Hinsicht doch wieder eine vollkommene, namlich was den methodischen Stil der gesuchten Theorien anlangt. Jedenfalls ist man in den inter- 10 nationalen Forscherkreisen der neuen Psychologie der festen Uberzeugung, einer bis vor kurzem ungebrochenen Uberzeugung, dass nun endlich die allein wahre und echte Psychologie in den Gang gebracht sei, als eine strenge Wissenschaft, auf deren Wegen die Gesamtheit aller psychologischen Probleme, aller 15 zur individuellen und Kulturgeistigkeit gehorigen, liegen mussen. Es bedurfe nur, wie in jeder auf elementaren Aufbau und auf die Erklarung aus elementaren Gesetzen bedachten Erfahrungs- wissenschaft, geduldiger Zuruckhaltung und eines ganz vor- sichtigen Emporschreitens; man durfe nur nicht voreilig nach 20 Problemen greifen, die noch nicht zu wissenschaftlicher Be- arbeitung reif, fur die noch nicht die Tatsachenunterlage bereit- gestellt und die notigen Erfahrungsbegriffe geschaffen sind. Einen nicht geringen Zuwachs an innerer Sicherheit hat die neue Psychologie durch die gelingende Schopfung einer Psycho- 25 technik erhalten. Nun schien diese Psychologie wirklich der exakten Physik gleichzustehen. Sie war nun sogar so weit, um ihre psychologische Erkenntnis, ganz so wie physikalische und chemische, technisch nutzbar zu machen.